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FCL-Sportkoordinator Meyer: «Ich bin überhaupt nicht enttäuscht»

Der FC Zürich ist Cupsieger 2018. Der FC Luzern muss zuerst am 9. und 16. August die 3. Qualifikationsrunde zur Europa League überstehen.

Gerardo Seoane hatte am Sonntag zu Hause in Hergiswil gespannt den Cupfinal zwischen Meister Young Boys und dem FC Zürich am Fernseher geschaut. «Ich habe ein wenig mitgefiebert», sagte er. Logisch hätte sich der Trainer des FC Luzern gefreut, wenn Favorit YB im eigenen Stade de Suisse sein erstes Double seit 60 Jahren geholt hätte. Es sollte aber nicht sein – weil der FC Zürich weit mehr Winnermentalität an den Tag legte als die Mannschaft von Adi Hütter, der YB in Richtung des deutschen Cupsiegers Eintracht Frankfurt verlässt.

Seoane fand den Ausgang des Spiels «schade für die YB-Fans. Aber wir haben immer gesagt, dass wir uns bei diesem Endspiel sportlich neutral verhalten. Dem FCZ gratulieren wir zum Erfolg, er hat den Match aktiv mitgestaltet und so gewonnen.» Zürich zieht als Cupsieger direkt in die Gruppenphase der Europa League ein und bekommt ein Startgeld von rund 3,5 Millionen Franken.

Zwei Qualifikationsrunden muss Luzern überstehen

Der FC Luzern dagegen muss nun zuerst am 9. und 16. August die 3. Qualifikationsrunde überstehen – dafür gibt es eine Antrittsgage von rund 250 000 Franken. Sollte im sechsten Anlauf seit 2010 erstmals eine Hürde übersprungen werden, dann würde noch ein Playoff-Gegner auf den FCL warten. Erst nach zwei überstandenen Runden wäre die Mannschaft zum ersten Mal Teilnehmer der Europa League.

Auf diesen Coup hofft Remo Meyer. Der FCL-Sportkoordinator wirkte wenige Stunden nach dem finalen Cupmatch sehr aufgeräumt. «Ich bin überhaupt nicht enttäuscht, dass wir nicht direkt im europäischen Wettbewerb stehen», sagte er. «Für mich sind nach wie vor die erfolgreiche Rückrunde und der hervorragende Rang 3 im Vordergrund.» Die überzeugende Leistung der Mannschaft von Trainer Seoane in diesem Frühjahr sei für ihn das Wichtigste. Im Cupfinal hätten sie in der Zuschauerrolle nichts beeinflussen können. Meyer sah es gleich wie Seoane: «Der FCZ hat sich die Sandoz-Trophäe verdient.» Passend dazu meinte Luzerns Präsident Philipp Studhalter: «Entscheidend ist, dass wir unser Team weiterentwickeln können.»

Neues Angebot für Mittelfeldmann Kryeziu

Der FC Zürich, der in der Meisterschaft hinter dem FCL Platz 4 belegte, besitzt dank dem dritten Cupsieg seit 2014 die interessanteren Perspektiven für die nächste Saison als die Innerschweizer. Dennoch versuchen Meyer und Seoane erneut, Mittelfeldspieler Hekuran Kryeziu von einem Verbleib beim FC Luzern zu überzeugen, statt dass dieser zum FCZ wechselt. Meyer bestätigte, dass Kryeziu vom FCL ein neues, verbessertes Vertragsangebot erhalten hat. In den kommenden Tagen wird definitiv klar, für wen sich Kryeziu entscheidet. Dann befindet sich Gerardo Seoane in seinen 14-tägigen Ferien.

Super-League-Saison 2017/18. Meister (und Teilnehmer Champions-League-Playoffs): Young Boys. Teilnehmer Champions-League-Qualifikation (3 Runden): Basel. Teilnehmer Europa League: Luzern (2 Qualifikationsrunden), Zürich (Gruppenphase), St. Gallen (3 Qualifikationsrunden). Absteiger: Lausanne-Sport. Aufsteiger (in die Super League): Neuchâtel Xamax.

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