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FCL-Stürmer Tomi Juric ist zurück im Geschäft

Der FC Luzern empfängt am Sonntag (16 Uhr) den FC Zürich in der Swisspor-Arena. Dank seinem Tor zum 2:0-Sieg im Cup-Achtelfinal gegen Chiasso hat Stürmer Tomi Juric neues Selbstvertrauen getankt. Der Australier hat eine schwere Zeit hinter sich.
Daniel Wyrsch
Zwei FCL-Stürmer freuen sich über das 2:0 im Cupspiel in Chiasso: Blessing Eleke (links) gratuliert Torschütze Tomi Juric. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (1. November 2018))

Zwei FCL-Stürmer freuen sich über das 2:0 im Cupspiel in Chiasso: Blessing Eleke (links) gratuliert Torschütze Tomi Juric. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (1. November 2018))

Sieben Monate hat Tomi Juric nicht mehr für den FC Luzern getroffen. Am 2. April schoss der kräftige Mittelstürmer sein letztes Tor beim 3:1-Heimsieg gegen St. Gallen. Mit dem Treffer zum 2:0-Endstand im Cup-Achtelfinal am Donnerstag in Chiasso hat der australische Nationalspieler endlich ein Lebenszeichen von sich gegeben. Allerdings war er vor der WM in Russland, wo er im Sommer für die «Socceroos» in allen drei Gruppenspielen Teileinsätze hatte, verletzt. Ebenso anschliessend bei seiner Rückkehr zum FCL. «Ich hatte Probleme mit dem Knie, das ist jetzt vorbei. Zudem tat die Hüfte weh, aber jetzt fühle ich mich wieder fit.» Deshalb kann er nun feststellen: «Ich bin happy, konnte ich auf den Platz zurückkehren und mich gut fühlen.»

Der 27-jährige Australien-Kroate ist beim FCL erst seit wenigen Wochen wieder einsatzbereit. Dreimal stand er bisher in der Liga und einmal im Cup im Einsatz. Zusammengerechnet kommt er auf 149 Spielminuten unter Trainer René Weiler. Die lange Absenz vom Mannschaftstraining sowie der öffentlich bekanntgewordene Fast-Wechsel zum FC Basel schadeten dem Ruf von Juric.

Der Profi führt ein Leben aus dem Koffer

Darauf angesprochen, antwortet er offen und ehrlich: «Das ist Fussball, im Leben eines Profis kann man nichts vorhersagen. Du lebst aus dem Koffer, besonders, wenn du ausserhalb deines Heimatlandes unter Vertrag stehst.» Juric ist das beste Beispiel dafür, dauernd unterwegs zu sein, er jettet zwischen den Kontinenten hin und her. Nicht zuletzt wegen der Nationalmannschaft macht der «Aussie» jährlich einige Zehntausend Flugmeilen.

Für ihn sei die Gelegenheit gross gewesen, zum FC Basel zu wechseln. «Am Ende war ich enttäuscht, als der Transfer nicht zustande gekommen ist», sagt er. Den Medizincheck hat er beim FCB kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode gemacht. Sie hätten ihm gesagt, dass «alles okay ist. Ich weiss nur, dass der medizinische Test in Ordnung gewesen ist.» Was die Basler Verantwortlichen dazu führte, ihm abzusagen, das wisse er jedoch nicht. «Mir ist klar, dass ich den Kopf nach unten halten und weiter an mir arbeiten muss, was ich auch tue.»

Wechsel in der Winterpause möglich

Also macht er in der dritten Saison weiter beim FCL, für den er bisher 60 Ligapartien bestritt, dabei 15 Tore erzielte und 10 Assists gab. «Ich bin ein professioneller Sportler, wenn ich mein Trikot anziehe, gebe ich in jedem Spiel 100 Prozent. Es ist für mich für mich klar, immer den bestmöglichen Job machen zu wollen», versichert der 1,91 grosse Stürmer. Könnte es trotzdem sein, dass er während der Winter-Transferperiode im Januar die Innerschweizer verlassen könnte? «Wer weiss, wie ich schon sagte, lebe ich aus dem Koffer. Im Fussball kann es immer schnell gehen» Doch falls er in der Rückrunde ein Luzerner bleibt, würde er für den Club weiterhin sein Bestes geben.

Verhältnis zu Trainer Weiler hat sich verbessert

Mit dem Tor von Chiasso könnte Juric mit einem Schlag zurück im Geschäft sein. «Ich hoffe es, bereite mich so gut wie möglich auf jedes Spiel vor. Es gibt ein Sprichwort in der englischen Sprache: Wer sich nicht vorbereitet, bereitet sich auf den Ausfall vor.» Auch mit Coach René Weiler versteht er sich nach einer beidseits schwierigen Anfangszeit immer besser. Juric meint: «Alles ist gut, wir haben eine professionelle Zusammenarbeit, arbeiten jeden Tag hart. Er pusht uns zum Maximum, das ist das Wichtigste.» So würden sie weiterkommen. Die Resultate könnten noch besser sein, «aber Fussball ist ein seltsames Spiel. Wir müssen uns nach dem Cupmatch in Chiasso erholen, und sofort schauen, dass wir am Sonntag gegen Zürich wieder parat sind.»

Juric fühlt sich bereit, auch gegen den in der Super League in der oberen Tabellenhälfte rangierten und in der Europa League nach drei Spielen noch immer verlustpunktlosen FCZ eine starke Leistung auf den Platz zu bringen. «Ich fühle mich gut, deutlich besser als vor ein paar Wochen. Jetzt kann ich nur nach vorne schauen, positiv denken. Es kommt hoffentlich gut.»

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