FCL taucht auch gegen Lausanne

Die Negativspirale dreht beim FC Luzern munter weiter. Auch im Kellerduell gegen Lausanne gingen die Luzerner als Verlierer vom Platz und stecken mitten im Abstiegskampf.

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Sinnbildlich für die momentane Situation des FCL: Dimitar Rangelov liegt im Spiel gegen Lausanne am Boden. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Sinnbildlich für die momentane Situation des FCL: Dimitar Rangelov liegt im Spiel gegen Lausanne am Boden. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Nichts war es mit dem Befreiungsschlag nach der blamablen Cup-Pleite gegen Delémont, im Gegenteil: Der FC Luzern verliert auch gegen Abstiegskandidat Lausanne mit 0:1.

Rangelov verpasst Luzerner Führung

Vor nicht einmal 5'000 Zuschauern auf der Pontaise startete der FCL engagiert in die Partie. Bereits in der 4. Minute hätte es einen Penalty für den FCL nach einem Handspiel im Strafraum geben müssen, doch die Pfeife von Schiedsrichter Graf blieb stumm. In der 18. Minute war es einmal mehr Rangelov, der eine Riesenchance nicht verwertete und den Ball alleine vor dem Tor nicht am Lausanne-Goalie Favre vorbei brachte.

Daniel Gygax. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
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Claudio Lustenberger. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dimitar Rangelov (rechts) gegen Jérôme Sonnerat. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Alain Wiss im Kopfballduell gegen Rodrigo. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Dimitar Rangelov umgeben von Lausanner. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Dimitar Rangelov am Boden. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter (links) gegen Lausannes Abdelouahed Chakhsi. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Claudio Lustenberger. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzern kassiert das 1:0 durch Lausannes Gneki Abraham Guie. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
FCL-Trainer Ryszard Komornicki (rechts). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Adrian Winter (links) und Philipp Muntwiler. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Heinz Hermann. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Daniel Gygax wird gefoult von Lausannes Gabri. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ
Sportchef Heinz Hermann, Präsident Mike Hauser und CEO Thomas Schönenberger. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Schiedsrichter Patrick Graf (links) und Claudio Lustenberger. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
David Zibung (rechts) hilft Dimitar Rangelov auf die Beine. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Alain Wiss (links) und Daniel Gygax. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Florian Stahel, Jahmir Hyka und Adrian Winter (v.l.). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Enttäuschung bei Captain Claudio Lustenberger. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Sportchef Heinz Hermann. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Philipp Muntwiler wird gefoult. (Bild: Keystone)
Tomislav Puljic mit dem Kopf am Ball. (Bild: Keystone)
Florian Stahel (rechts) gegen Matt Moussilou. (Bild: Keystone)
Jahmir Hyka (links). (Bild: Keystone)
FCL-Goalie David Zibung klärt bei einem Corner. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax (rechts). (Bild: Keystone)
Ryszard Komornicki. (Bild: Keystone)

Daniel Gygax. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Lausanner kamen im Verlaufe der Partie immer besser ins Spiel und gingen nach 34 Minuten nicht unverdient in Führung. Malonga wurde an der Strafraumgrenze von der FCL-Verteidigung sträflich alleine gelassen und bezwang Zibung mit einem präzisen Schuss unten rechts.

Zwei Penaltys nicht gegeben

Danach lief beim FCL nur noch wenig zusammen. Lausanne stand hinten solid und kam durch ihre Konter immer wieder zu Chancen, die Führung auszubauen. Erneut Pech hatte das Team von Trainer Komornicki in der 70. Minute, als Puljic im Strafraum regelwidrig gebremst wurde und der Schiedsrichter fälschlicherweise auf Weiterspielen entschied. So blieb es schliesslich beim knappen, aber verdienten Sieg für die Waadtländer.

FCL steckt in der Krise

Die Krise des FC Luzerns spitzt sich mit diesem Resultat dramatisch zu. Der FCL liegt mit 6 Punkten auf dem zweitletzten Platz, nur Servette startete noch schlechter in die Saison (2 Punkte). Das nächste Spiel findet bereits am nächsten Donnerstag auswärts gegen die wiedererstarkten Grasshoppers statt - alles andere als eine einfache Aufgabe.

Lausanne - Luzern 1:0 (1:0)

Pontaise. - 4850 Zuschauer. - SR Graf.

Tor: 34. Malonga 1:0.

Lausanne: Favre; Chakhsi, Katz, Sonnerat, Facchinetti; Rodrigo; Malonga (85. Avanzini), Marazzi, Gabri (74. Junior Sanogo), Khelifi; Guié Guié (46. Moussilou).

Luzern: Zibung; Sarr (84. Andrist), Stahel, Puljic, Lustenberger; Gygax, Wiss (73. Hyka), Muntwiler, Winter; Lezcano (46. Pacar); Rangelov.

Bemerkungen: Lausanne ohne Meoli und Tall (beide verletzt). Luzern ohne Kryeziu (gesperrt), Renggli (verletzt), Sorgic und Bento (beide rekonvaleszent). Verwarnungen: 4. Guié Guié. 28. Marazzi. 36. Stahel. 69. Gabri (alle Foul).

Eine ausführliche Analyse mit Stimmen zum Spiel finden Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.

Simon Wolanin / Luzernerzeitung.ch