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FCL-Topskorer Pascal Schürpf kämpft mit einem Mysterium

Luzern-Linksaussen Pascal Schürpf hat seine Durststrecke ohne persönlichen Torerfolg beim 2:1-Sieg gegen Xamax beendet. Hochmotiviert tritt der Basler am Donnerstag (19.30 Uhr) mit dem FCL zum Cup-Achtelfinal in Chiasso an.
Daniel Wyrsch
Pascal Schürpf ist mit fünf Saisontreffern bester FCL-Torschütze, zudem hat der Basler zwei Assists geliefert. (Bild: M. Meienberger/Freshfocus (Neuenburg, 28. Oktober 2018))

Pascal Schürpf ist mit fünf Saisontreffern bester FCL-Torschütze, zudem hat der Basler zwei Assists geliefert. (Bild: M. Meienberger/Freshfocus (Neuenburg, 28. Oktober 2018))

Pascal Schürpf (29) konnte am vergangenen Sonntag in Neuenburg wieder ein eigenes Tor bejubeln: Vor der Pause köpfelte er eine Flanke von Idriz Voca zum 1:1-Ausgleich gegen Xamax ein. Am Ende errang der FC Luzern, der unter René Weiler noch nie unentschieden gespielt hat, den fünften Saisonsieg. Für Schürpf ging mit dem fünften Treffer eine 460 Minuten lange Durststrecke zu Ende. Am 2. September beim Heimsieg gegen GC hatte er zuletzt getroffen. In letzter Sekunde schoss er damals spektakulär zum 2:1-Endstand unter die Latte

Im Kalenderjahr 2018 immer noch eine Topbilanz

FCL-Trainer René Weiler ist froh um den Topskorer, der auch zwei Tore vorbereitet hat. «Pascal ist wichtig für uns, weil wir nicht viele Spieler haben, die so oft treffen wie er.» Er lobt zudem Schürpf, weil dieser kopfballstark ist und mit beiden Beinen schiessen kann. In 23 Ligaspielen im Kalenderjahr 2018 kommt der Lebenspartner von «Glanz & Gloria»-Moderatorin Jennifer Bosshard (25) nunmehr auf stolze 15 Treffer.

Im letzten Heimspiel gegen Thun bewies der Rechtsfuss Schürpf, dass er nach einem gekonnten Haken auch mit links präzis und scharf schiesst. «Leider traf ich nur den Innenpfosten», ärgert sich der Basler noch immer etwas. Nicht nur seine Torabstinenz wäre um ein Haar schon früher beendet gewesen, auch die unglückliche 0:2-Niederlage gegen die Berner Oberländer hätte mit der 1:0-Führung zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich verhindert werden können. «Es fehlten wenige Zentimeter, und der Ball hätte im Netz gezappelt. Bei einem Schuss an den Innenpfosten kann wohl niemand behaupten, dass es Unvermögen des Schützen sei.»

FCL-Ersatzcaptain dankt den Physiotherapeuten

Weiler stellt fest, dass Schürpf zuletzt gleichwohl etwas die Luft gefehlt habe. «Weil er drei, vier Wochen nicht richtig trainieren konnte, hatte er nicht die nötige Kondition.» Darauf angesprochen sagt der FCL-Publikumsliebling, der in den letzten drei Spielen anstelle des verletzten Claudio Lustenberger und des zu Beginn auf der Bank sitzenden Christian Schneuwly die Captainbinde trug: «An den Muskeln hat es mich immer wieder irgendwo gezwickt, gerade habe ich Schmerzen am Hüftbeuger.»

Doch Pascal Schürpf ist bekanntlich eine Kämpfernatur. «Dank der unglaublichen Unterstützung der Physiotherapeuten habe ich es in dieser Saison immer geschafft, doch noch auf dem Platz zu stehen.» Wenn er dem Trainer sage, er sei bereit, «dann habe ich auch Leistung zu bringen». Kennt er seinen Körper in der Zwischenzeit sehr gut? Schürpf schüttelt den Kopf, er antwortet: «Recht gut, aber er ist immer noch ein Mysterium.» Also ein unergründliches Geheimnis.

Allerdings ist das 1,89 Meter grosse Luzerner «Mentalitätsmonster» froh um seinen Body: «Mein Körper kann etwas aushalten, das ist schön. Selbst wenn die Kräfte nicht gerade immer perfekt sind.» Eine gute Physis benötigen Schürpf und die Mannschaft am Donnerstag im Cup-Achtelfinal beim Challenge-League-Verein FC Chiasso. «Die Tessiner werden ein aufsässiger Gegner sein, der über weite Strecken zurückgezogen auf Konterchancen lauert», weiss Schürpf. In der zweithöchsten Klasse hat er mehrmals Erfahrungen mit den «schwierigen Platzverhältnissen» im Stadio Comunale gemacht.

Weiler bereitet das Team gleich wie immer vor

Wegen der anhaltenden und starken Regenfällen im Tessin ist immer noch fraglich, ob die Cuppartie stattfindet. René Weiler stellt klar: «Wir bereiten uns wie immer auf das Spiel vor, spekulieren nicht mit einer Absage.» Er erwartet einen «unangenehmen Gegner, den von uns niemand unterschätzt». Er habe Chiasso in der Swisspor-Arena gegen Kriens gesehen. «Die Tessiner verdienten sich das Unentschieden.»

Der Luzerner Coach hat noch nicht entschieden, wen er in Chiasso einsetzt. Mit Christian Schwegler und Marvin Schulz kehren zwei Verteidiger zurück, die gegen Xamax gesperrt waren. Otar Kakabadze trainierte am Mittwoch nicht mit der Mannschaft, weil er Schmerzen an den Adduktoren verspürt. Weiler hat im Hinterkopf, dass sein Team weniger als 70 Stunden nach dem zu erwartenden Cupfight in Chiasso am Sonntag (16 Uhr) den FC Zürich in Luzern empfängt.

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