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FCL-Trainer René Weiler überzeugte in TV-Sendung «Doppelpass»

Die Länderspielpause hat René Weiler genutzt, um in Deutschland bei der Sendung «Doppelpass» von Sport1 seine Expertenmeinung zu vertreten. Dabei machte der Trainer des FC Luzern einen sehr guten Eindruck - und er erntete viel Applaus.
Daniel Wyrsch
FCL-Trainer René Weiler am Sonntag als Gast in der Sendung Doppelpass von Sport1. (Bild Screenshot Sport1)

FCL-Trainer René Weiler am Sonntag als Gast in der Sendung Doppelpass von Sport1. (Bild Screenshot Sport1)

Im Fokus beim «Doppelpass» stand am Sonntagmittag die 0:3-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande. Bundestrainer Joachim «Jogi» Löw (58) steht bekanntlich immer mehr unter Druck.

FCL-Coach René Weiler (45) verteidigte seinen einstigen Mitspieler beim FC Winterthur. Er vertrat dennoch die Meinung, dass er an der Stelle von Löw im nächsten Nation-League-Spiel am Dienstag auswärts gegen den Weltmeister Frankreich vermehrt auf junge Profis setzen würde.

«Weiler warnt Bayern», titelt ein Nachrichtenportal

Interessante Einblicke konnte Weiler im Fall von Bayern München gewähren. «Weiler warnt Bayern», titelt ein Nachrichtenportal. Er erzählte, dass er vor einem Jahr als Trainer von Anderlecht vor der Champions-League-Partie in München gegen Bayern mit dem damaligen FCB-Coach Carlo Ancelotti sprechen konnte. Dieser verriet ihm von den Schwierigkeiten beim Umbruch zwischen den alten und jungen Spielern. Wenig später wurde Ancelotti entlassen. Weiler sagte, dass der aktuelle Bayern-Trainer Niko Kovac in der gleichen diffizilen Situation stecke.

FCL-Trainer René Weiler (rechts) mit Christoph Daum (Mitte) und Moderator Thomas Helmer in der Sendung Doppelpass von Sport1. (Bild Screenshot Sport1)

FCL-Trainer René Weiler (rechts) mit Christoph Daum (Mitte) und Moderator Thomas Helmer in der Sendung Doppelpass von Sport1. (Bild Screenshot Sport1)

Für eine ehrliche Kommunikation im Profifussball

René Weiler machte sich unter anderem stark für seinen Amtskollegen Kovac: «Hat ein Verein den bestmöglichen Trainer verpflichtet, muss die Klubführung mit ihm durch dick und dünn gehen.» Auch in Sachen wahrheitsgetreuer Kommunikation gibt es für den FCL-Coach keine zwei Meinungen. Seiner Ansicht nach könne man im Profifussball «ehrlich kommunizieren».

Weiler machte zudem deutlich, was ihn als Trainer mehr ärgere als ein technischer Ballverlust: Wenn ein Spieler wie der deutsche Nationalverteidiger Mats Hummels beim gegnerischen Konter nur auslaufe statt im Sprint so schnell wie möglich nach hinten zu kommen. Ob diese professionelle Einstellung Weilers Luzerner Schützlinge an den Tag legen, kann das nächste Mal am kommenden Samstag (19 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Thun beobachtet werden.

Weiler will den FCL mittelfristig stark machen

Der frühere Nürnberg- und Anderlecht-Trainer Weiler überzeugte auf jeden Fall bei seinem Auftritt in der Sendung «Doppelpass». So erntete er klar am meisten Applaus vom Publikum. Aus Sicht der Blau-Weissen ist zu hoffen, dass Weiler wie angekündigt auch den FCL mittelfristig an die Spitze führt. Derzeit steht Luzern mit 12 Punkten aus 10 Runden auf Platz 6 der Super League.

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