FCL-Trainersuche: Auch Stefan Marini übernimmt nicht

Einen Tag vor dem Start zur Vorbereitung auf die neue Saison steht der FC Luzern noch immer ohne Nachfolger für Gerardo Seoane (neu beim Meister YB) da.

Daniel Wyrsch
Drucken
Teilen
Stefan Marini bleibt Trainer der Schweizer U17-Nationalmannschaft. (Bild: Mike Egerton/AP (Rotherham, 10. Mai 2018))

Stefan Marini bleibt Trainer der Schweizer U17-Nationalmannschaft. (Bild: Mike Egerton/AP (Rotherham, 10. Mai 2018))

Nicht neuer FCL-Trainer wird Stefan Marini. Der Meisterspieler von 1989 hat sich entschieden, beim Verband zu bleiben. Dort ist er gegenwärtig Trainer des U17-Nationalteams. Somit hat der FC Luzern bereits von mindestens zwei Kandidaten eine Absage erhalten. Bekanntlich entschied sich letzte Woche Thomas Häberli für einen Verbleib beim FC Basel, wo er kürzlich einen neuen Vertrag als Assistenztrainer unterschrieben hatte. (Artikel vom 6. Juni).

Neben Häberli und Marini hätten mit Heinz Moser (Verband), Marinko Jurendic (FC Zürich U21) und René van Eck (FC Zürich Assistenztrainer) noch drei weitere Coaches einen Bezug zum FC Luzern und zur Region Innerschweiz. Alle drei wurden bis Montagabend nicht vom FCL kontaktiert.

Auch die freien Pierluigi Tami und Uli Forte sollen keine Gesprächsanfrage von Luzern-Sportkoordinator Remo Meyer erhalten haben. Wer FCL-Trainer wird, scheint momentan in den Sternen zu stehen. Vielleicht doch der ursprünglich favorisierte Urs Meier (Rapperswil-Jona)? Oder dann ein Überraschungsmann, ein sogenannter Mister X?

Am Mittwoch um 10 Uhr ist das erste FCL-Training der Saison 2018/19 angesetzt. Die Trainings der ersten Mannschaft werden bis auf weiteres vom bisherigen Seoane-Assistent Michael Silberbauer, U21-Trainer Michel Renggli, Konditionstrainer Christian Schmidt und Torhütertrainer Lorenzo Bucchi geleitet.

Der FC Luzern informiert am Mittwoch

Am Mittwoch um 13 Uhr findet in der Swisspor-Arena eine Medieninformation statt. Vielleicht kann dann Sportchef Meyer, der seit neun Tagen für unsere Zeitung nicht erreichbar ist, einen neuen Coach präsentieren oder wenigstens etwas Licht ins Dunkel bringen.

Jonas Omlins heisser Flirt mit Basel

Der mögliche Wechsel von FCL-Torhüter Jonas Omlin zum FC Basel sorgt in Luzern für emotionale Diskussionen. Weil der Obwaldner den «FC Innerschweiz» verkörpert wie kein anderer aktueller Spieler.
Daniel Wyrsch

FCL: Die Wahl aus 30 Coach-Dossiers

Die Zeit rennt ihm langsam davon: Sportkoordinator Remo Meyer muss bis spätestens am Dienstag einen Trainer vorgeschlagen haben, denn am Mittwoch um 10 Uhr, zum Vorbereitungsstart, brauchen die FCL Profis einen Coach.

Bitter für den FC Luzern: Absage von Wunschkandidat Thomas Häberli

Seit die Saison zu Ende ist, scheint das Pech am Meisterschaftsdritten FC Luzern zu kleben: Jetzt hat auch noch der Wunschkandidat für die Nachfolge von Trainer Gerardo Seoane (neu bei YB) abgesagt, weil Thomas Häberli beim FC Basel kürzlich einen neuen Vertrag unterschrieben hat.
Daniel Wyrsch