FCL: Trotz Überlegenheit nur 0:0

Der FC Luzern und der FC Zürich trennen sich 0:0-Unentschieden. Im Zürcher Letzigrund war der FCL die klar bessere Mannschaft, schaffte es aber nicht, den Ball im Tor unterzubringen.

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Auch Jahmir Hyka schaffte es nicht, den Ball für den FC Luzern im Tor unterzubringen. (Bild: Keystone)

Auch Jahmir Hyka schaffte es nicht, den Ball für den FC Luzern im Tor unterzubringen. (Bild: Keystone)

Nach dem überzeugenden Sieg gegen Sion im Cup-Halbfinale zeigte der FC Luzern auch gegen den FC Zürich eine starke Leistung. Wegen mangelhafter Chancenauswertung nahmen die Luzerner trotzdem nur einen Punkt mit aus Zürich.

Lattenkopfball von Gygax

Der FC Luzern war in der ersten Halbzeit vor 11'000 Zuschauern das überlegene Team und spielte sich zahlreiche Chancen heraus. Die beste vergab der seit langem wieder mal von Anfang an eingesetzte Gygax, der mit einem Kopfball nur die Latte traf. Das Heimteam agierte harmlos, kam aber kurz vor Halbzeitpause beinahe zum Führungstreffer. Sarr unterlief einen Auskick von Leoni, und nur dank der blitzschnellen Reaktion von Zibung, der aus dem Tor herauseilte, blieb es beim 0:0.

Daniel Gygax vom FCL gegen Zürichs Silvan Ägerter. (Bild: Keystone)
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Jorge Teixeira (Nr. 2) im Zweikampf gegen Luzern Dario Lezcano. (Bild: Keystone)
Jahmir Hyka (links) gegen Zürichs Mathieu Beda. (Bild: Keystone)
Dario Lezcano (oben) im Duell gegen Zürichs Jorge Teixeira. (Bild: Keystone)
Luftzweikampf zwischen Luzerns Sally Sarr (rechts) und Marco Schänbächler. (Bild: Keystone)
Sally Sarr (rechts) im Zweikampf gegen Marco Schönbächler vom FCZ. (Bild: Keystone)
Jahmir Hyka tankt sich gegen drei Zürcher durch. (Bild: Keystone)
Jamir Hyka im Duell gegen Marco Schönbächler (rechts). (Bild: Keystone)
Luzerns Xavier Hochstrasser mit einem Kopfball. (Bild: Keystone)
Luzerns Jahmir Hyka umringt von drei Zürchern: Jorge Texeira, Silvan Ägerter und Mathieu Beda (v.l.). (Bild: Keystone)
Handshake: Zürichs Trainer Harald Gämperle im Gespräch mit Murat Yakin nach dem Match. (Bild: Keystone)
Der zukünftige Trainer des FCZ Rolf Fringer (links) im Gespräch mit der Präsidentengattin Heliana Canepa. (Bild: Keystone)

Daniel Gygax vom FCL gegen Zürichs Silvan Ägerter. (Bild: Keystone)

Zibung reagiert glänzend

Auch in der zweiten Hälfte blieb der FCL überlegen, jedoch schwanden gegen Schluss etwas die Kräfte. Die beste Chance für den FCZ hatte Henrique, der per Kopf aus kürzester Distanz am mirakulös reagierenden Zibung scheiterte. Gygax hatte nach gut einer Stunde nach Vorarbeit von Lezcano das 1:0 auf dem Fuss, sein Schuss aus gut 15 Metern konnte Leoni jedoch parieren.

Luzern weiterhin auf Rang 2

Der FCL bleibt damit auf dem zweiten Platz, der FCZ kann hingegen seine internationalen Ambitionen langsam begraben. In der nächsten Runde trifft Luzern am Samstag zu Hause auf Servette.

Zürich - Luzern 0:0

Letzigrund. - 11'000 Zuschauer. - SR Graf.


Zürich: Leoni; Sutter, Béda, Teixeira, Glarner; Aegerter; Pedro Henrique (64. Brunner), Buff (68. Zouaghi), Schönbächler (89. Kajevic); Drmic, Chermiti.

Luzern: Zibung; Sarr, Bühler, Puljic (74. Renggli), Thiesson; Wiss; Kryeziu (59. Kukeli), Hochstrasser; Hyka; Gygax (68. Winter), Lezcano.

Bemerkungen: FCZ ohne Chikhaoui (gesperrt), Benito, Phlippe Koch, Nikci (alle verletzt), Barmettler, Gajic (beide nicht im Aufgebot), Kukuruzovic (U21), Luzern ohne Bento, Shalaj, Stahel, Sorgic (alle verletzt). 41. Lattenkopfball von Gygax. Verwarnungen: 16. Thiesson, 20. Sutter, 31. Glarner, 56. Hyka (alle Foul), 93. Sarr (Unsportlichkeit).

Eine ausführliche Analyse mit Stimmen zum Spiel finden Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Simon Wolanin / Luzernerzeitung.ch

Cup: FCL-Finalgegner heisst Basel

Der FC Basel setzte sich heute im Cup-Halbfinale gegen den FC Winterhur knapp mit 2:1 durch und trifft im Finale auf den FC Luzern. Wollen die Luzerner nach 1992 wieder einmal einen Titel gewinnen, müssen sie den designierten Schweizer Meister am 16. Mai in Bern bezwingen.

Durch die Basler Finalqualifikation steht ausserdem fest, dass der FCL nächste Saison international dabei ist. Da die Basler die Saison auf dem ersten Platz beenden werden (nur noch der FCL hat theoretische Chancen, die Basler einzuholen), qualifizieren sich die Luzerner auch bei einer allfälligen Niederlage für die Europa League.