FCL verzichtet auf Generalversammlung in physischer Form

Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der FC Luzern entscheiden, die ordentliche Generalversammlung vom 12. November nicht in physischer Form durchzuführen.

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FCL Präsident Philipp Studhalter am Freitag, 17. April 2020 bei der Swissporarena Luzern.

FCL Präsident Philipp Studhalter am Freitag, 17. April 2020 bei der Swissporarena Luzern.

Philipp Schmidli / PHILIPP SCHMIDLI | Fotografie

(pw) «Wir bedauern diesen Entscheid sehr, wäre es doch insbesondere in der aktuellen Lage wichtig, sich gemeinsam über den FC Luzern und seine Zukunft austauschen zu können», heisst es in einer Medienmitteilung des FC Luzern. Damit alle Aktionärinnen und Aktionäre dennoch die Möglichkeit haben, sich mit einer schriftlichen Weisung oder Instruktion an die FC Luzern-Innerschweiz AG zu wenden, wurden ab dem 3. November alle Aktionärsdokumente mittels Postversand an die stimmberechtigten Personen zugestellt.

Obwohl die ordentliche Generalversammlung der FC Luzern-Innerschweiz AG am 12. November nicht in physischer Form stattfinden kann, wird an diesem Tag wie geplant der Geschäftsbericht der FCL Holding AG veröffentlicht. Zum einen kann ab dem 12. November um 18:00 Uhr der Geschäftsbericht in digitaler Form auf der FCL-Homepage heruntergeladen werden, zum anderen kann jede interessierte Personen ab Freitag, 13. November den Geschäftsbericht auch in physischer Form auf der Geschäftsstelle des FC Luzern kostenlos beziehen.

«Aussergewöhnliche Umstände erfordern ausserordentliche Massnahmen – dass dies nun leider auch für die ordentliche Generalversammlung der FC Luzern-Innerschweiz AG gilt, bedauern wir ausserordentlich», heisst es in der Mitteilung weiter. Man sei sich bewusst, dass es viele offene Fragen rund um den FC Luzern gibt und weiterhin geben wird, und sei bestrebt, den Austausch zwischen dem Klub und seinen Aktionärinnen und Aktionären auf anderen Wegen aufrechtzuerhalten. In einem ersten Schritt würde es begrüsst, wenn sich viele stimmberechtigte Personen dazu entscheiden würden, mit den entsprechenden Dokumenten eine Rückmeldung zu geben.