Findet Leader Luzern zurück zum Siegen?

Nach drei Wochen Unterbruch wegen Länderspielen und einer Cup-Runde wird heute in der Axpo Super League das Pensum wieder aufgenommen.

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Murat Yakin zeigt in Luzern, wo es langgeht (Bild: Keystone)

Murat Yakin zeigt in Luzern, wo es langgeht (Bild: Keystone)

Axpo Super League. Bei Xamax-Patron Bulat Tschagajew zeichnet sich je länger desto mehr ab, dass der Tschetschene bloss ein Hochstapler ist. Auf der Maladière wurde in dieser Woche gestreikt, weil Tschagajew die September-Löhne nicht überwiesen hatte. Das befürchtete Fiasko rückt näher. Trotz der schwerwiegenden Turbulenzen wird Xamax heute Samstag in Luzern antreten.

Der Tabellenleader aus der Innerschweiz, der zuletzt seine Ungeschlagenheit in der Meisterschaft losgeworden ist (0:1 bei YB), gilt als klarer Favorit, Trainer Murat Yakin warnt aber: "Ihre miese Lage könnte die Xamax-Spieler anstacheln." Yakin hat anstrengende Tage hinter sich. Er musste sich immer wieder dazu äussern, ob er bald schon beim FC Basel auf der Trainerbank sitze. Rund um den FCL grassiert Nervosität. Luzern ist in dieser Meisterschafts-Saison zuhause noch ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis). Xamax überraschte zuletzt mit 15 Punkten aus acht Partien. Der letzte Sieg der Neuenburger in Luzern geht auf den Juli 2008 zurück.

Für Schlusslicht Lausanne-Sport könnte der heutige Gegner gerade recht kommen. Dem FC Thun droht, dass er nach dem sensationellen Saisonstart in eine Krise abdriftet. In den letzten acht Ernstkämpfen haben die Berner Oberländer lediglich einen Sieg eingefahren (im Cup gegen die Amateure von Stade-Lausanne-Ouchy). Zudem hat die Verletzungshexe gleich mehrmals zugeschlagen. Lausanne muss weiterhin auf den gesperrten Matt Moussilou verzichten, dafür hat der Franzose Peter Luccin (ex Atletico Madrid, Paris Saint-Germain und Olympique Marseille) die Spielberechtigung erhalten. Ob dieser auf Anhieb eine Verstärkung sein kann, ist jedoch fraglich, mangelte es ihm doch in den vergangenen zwei Jahren an Spielpraxis. (Si)

Murat Yakin zeigt in Luzern, wo es langgeht (Bild: Keystone)

Murat Yakin zeigt in Luzern, wo es langgeht (Bild: Keystone)