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Folgt FCL-Trainer Thomas Häberli plötzlich auch dem Lockruf aus Bern?

YB-Trainer Gerardo Seoane könnte neuer Cheftrainer von Gladbach werden. Dann stünde wohl plötzlich FC-Luzern-Trainer und YB-Legende Thomas Häberli in Bern hoch im Kurs. Angst vor einem Abgang hat FCL-Sportchef Remo Meyer derweil nicht – obwohl Häberlis Vertrag im Sommer ausläuft.
Raphael Gutzwiller
Jubelt er nächste Saison für YB? FCL-Trainer Thomas Häberli. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, Luzern, 10. März 2019)

Jubelt er nächste Saison für YB? FCL-Trainer Thomas Häberli. (Bild: Alexandra Wey / Keystone, Luzern, 10. März 2019)

Im letzten Sommer erst wechselte Gerardo Seoane (40) vom FC Luzern zu Schweizer Meister Young Boys. Bereits in diesem Sommer könnte der Rothenburger den Bernern wieder den Rücken zukehren. Wie diverse Medienberichte aus Deutschland sowie Informationen dieser Zeitung belegen, gilt Seoane derzeit hinter RB-Salzburg-Trainer Marco Rose als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Dieter Hecking bei Borussia Mönchengladbach.

Falls es zum Abgang von Seoane bei YB käme, könnte dies auch direkte Folgen für den FC Luzern haben. Luzerns neuer Trainer Thomas Häberli (44) hat einen guten Start hingelegt. Er siegte in den ersten sechs Spielen dreimal, spielte zweimal Unentschieden und verlor bisher erst einmal. Insbesondere Luzerns 4:0-Sieg im Cupviertelfinal gegen YB war grandios. Mit seiner bodenständigen Art hat sich Häberli im Umfeld des FC Luzern schnell beliebt gemacht.

Dies macht ihn auch für andere Vereine interessant. Insbesondere für die Young Boys. In Bern ist «Häbi» nämlich als Stürmerlegende in Erinnerung geblieben. Bis heute ist er der einzige Spieler von YB der je ein Abschiedsspiel erhalten hat. Zudem trat die Kultband «Züri West» anlässlich des 110-Jahr-Jubiläum von YB als «The Häberlis» auf. Nach seiner Spielerkarriere hat Thomas Häberli auch seine ersten Schritte als Trainer bei YB gemacht, war unter anderem Nachwuchstrainer und Assistent der ersten Mannschaft.

Häberli könnte FCL ablösefrei verlassen

Pikant: Häberlis Vertrag beim FC Luzern läuft nur bis Ende Saison. Demnach könnte er im Sommer ablösefrei nach Bern wechseln. Bei der Vorstellung von Häberli als neuen FCL-Trainer Ende Februar meinte sowohl der Ballwiler selber, als auch Sportchef Remo Meyer, dass man den Kontrakt wohl bald vorzeitig verlängern möchte.

So weit sei man noch nicht, sagt Remo Meyer auf Anfrage:

«Wir stehen tagtäglich im Austausch. Von beiden Seiten sind wir überzeugt, dass wir die Zusammenarbeit fortführen möchten»

Dennoch habe man bisher noch keinen längeren Vertrag unterschrieben. «Zunächst wollen wir uns auf die wichtigen Partien in den nächsten Wochen konzentrieren. Ich gehe davon aus, dass wir dann in etwa vier bis fünf Wochen gemeinsam einen Vertrag unterschreiben können.» Angst von einem Abgang Häberlis in Richtung Bern hat Meyer nicht:

«Wir sind beide der Überzeugung, dass wir auch in Zukunft zusammen arbeiten möchten.»

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«Seoane zu Gladbach, Häberli zu YB: Das ist durchaus denkbar» – der LZ-Fussballtalk vor dem FCL-Heimspiel gegen YB

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