FRÄKMÜNTEGG: Fringers Motto: «Mit Schuss in die Barrage»

Sechs Tage vor Beginn der zukunftsweisenden Barrage in Lugano liess Trainer Fringer seine Spieler im 1350 Meter langen Chromstahlkanal auf der Fräkmüntegg Fahrt aufnehmen.

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Lukmon rodelt auf der Fräkmüntegg. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Lukmon rodelt auf der Fräkmüntegg. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Spötter, die mit der rasanten Rodelfahrt eher das Motto «Jetzt geht es nur noch abwärts» verbinden, scheinen auf verlorenem Posten zu stehen: Die FCL-Spieler haben schon im März die Symbolik hinter dem Ausflug auf den Titlis begriffen und wären fast noch auf Platz 8 der Super League geklettert.

Kommt dazu, dass ein FCL-Spieler mit dem «abwärts» auf der längsten Sommer-Rodelbahn der Schweiz so seine liebe Mühe hatte: Boubacar Diarra, schon auf dem Fussballplatz nicht unbedingt die Antwort der Luzerner auf Usain Bolt, zog die Sache in gemächlichem Tempo durch. Da zeigten Goalie David Zibung und Captain Gerardo Seoane ein anderes Temperament.

Nach zwei, drei Fahrten war der ganze Spass vorbei. Fringer hat bei seinen Spielern gespürt, dass «es eine tolle Abwechslung war. Es ging mir auch darum, dass sich die Spieler nicht versteifen im Hinblick auf die kommende Herausforderung.»

Andreas Ineichen