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Frauenfussball: Imageschaden für den FCL

Sportredaktor René Barmettler über die ungewisse Zukunft der FCL-Frauen.
René Barmettler, Sportredaktor
Kopfsalat René Barmettler (Neue LZ/Dominik Wunderli) Fotografiert am 18.08.2014 Portrait Journalist (Bild: Dominik Wunderli (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Kopfsalat René Barmettler (Neue LZ/Dominik Wunderli) Fotografiert am 18.08.2014 Portrait Journalist (Bild: Dominik Wunderli (Neue LZ) (Neue Luzerner Zeitung))

Der zurückgetretene Vorstand der Frauen konnte die Auflagen nicht erfüllen. Er brachte das Geld und das Personal für die kommende Spielzeit nicht auf. Die FC Luzern-Innerschweiz AG entschied daraufhin, den Frauenfussball nicht in den Bereich Spitzensport einzugliedern. Ein Aufschrei ging durch die Szene. Der Imageschaden war angerichtet, und die FCL AG schwieg.

Die Frauen erhalten weiterhin Unterstützung, versprach die FCL AG in einem Schreiben im Februar an den Ex-Vorstand. Die Mädchen-Nachwuchstalente und die NLA-Frauen, die stolz das Leibchen des FCL tragen, sind seither im Ungewissen über ihre Zukunft. Eine Lösung ist, auch dank der FCL AG, zwar greifbar. Aber ein Scheitern ist noch immer möglich.

Im kürzlich vorgestellten Projekt «Vision 2021» heisst es: «Wir sind volksnah und identi­fizieren uns mit der Innerschweiz. Wir helfen einander», sind darin zentrale Aussagen. Der FCL will die Herzen aller Innerschweizer gewinnen. Dafür braucht es aber mehr.

René Barmettler, Sportredaktor

rene.barmettler@luzernerzeitung.ch

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