Frei: «Alles ist besser als die letzte Saison»

Am Freitag informierte der FC Luzern über die kommende Saison und die sportlichen Ziele. Auf einen Tabellenplatz festlegen wollte sich aber niemand.

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Für Alex Frei stehen die Identifikation zwischen Fans und Team im Vordergrund. (Bild: Pius Amrein  / Neue LZ)

Für Alex Frei stehen die Identifikation zwischen Fans und Team im Vordergrund. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Interesse an der heutigen Pressekonferenz des FC Luzern war gross. Jeder war gespannt, was man sich beim Verein für Ziele gesetzt hatte für die kommende Saison 2013/2014. Denn die jüngere Vergangenheit des FCL zeigt eine Berg- und Talfahrt. Vor einem Jahr noch wurde man sensationeller Vize-Meister. Doch dann die grosse Ernüchterung: Die letzte Saison musste man sich lange Gedanken um einen möglichen Abstieg machen und schaffte den Turn-Around erst auf den letzten Drücker.

Auch der neue Sportdirekt Alex Frei war sicherlich auch deshalb vorsichtig mit Prognosen. «Wir wollen uns auf keinen Tabellenplatz festlegen. Alles was besser ist als die letzte Saison, ist herzlich willkommen», so der nüchterne Ausblick von Frei. Wichtig sei, dass Fans und Mannschaft wieder näher zusammenrücken würden. Daran könne man Erfolg messen.

Weitere Transfers möglich

Natürlich waren auch die Transfers ein grosses Thema. Alex Frei schliesst dabei nicht aus, dass man noch mehr Leute holen könnte: "Wir haben die Augen und Ohren offen. Aber es sollte dann schon ein sinnvoller Transfer sein". Immerhin habe man sich bereits mit drei Spielern verstärkt - und auch die Verpflichtung von Kevin Holz scheint langsam Tatsache zu werden. Ob es auch Spieler gibt, die den FC Luzern diesen Sommer noch verlassen, ist noch nicht ganz sicher. «Zumindest zeichnet sich da bis jetzt noch nichts ab», so Frei.

Der Trainer Carlos Bernegger schaut positiv auf den Meisterschaftsbeginn. «Wir haben die vergangenen Wochen intensiv genutzt. Und die Spieler haben den Belastungen Stand gehalten», so sein Fazit. Jetzt sei vor allem wichtig, dass man auch eine gewisse Stabilität erreiche.

Saisonkarten sind rückläufig

Schliesslich informierte auch Präsident Mike Hauser über die aktuelle Situation rund um den FC Luzern. "Wir mussten letzte Saison viele Erfahrungen machen – gute und schlechte. Jetzt ist wichtig, dass wir unsere Lehren daraus ziehen", so Hauser. Man sei auch froh, dass jetzt die gesamte sportliche Leitung bekannt sei und darum jetzt das Arbeiten losgehen könne.

Einen Rückgang musste des FCL bis jetzt aber bei den verkauften Saisonkarten hinnehmen. «Die Zahlen sind bis jetzt leicht rückläufig», erklärt Mike Hauser. Er ist sich aber sicher, dass mit dem Erfolg auch die Zuschauer wieder den Weg ins Stadion finden würden.

Erfreulich verlaufe hingegen der Vorverkauf für das Knüller-Spiel FC Luzern - Borussia Dortmund (16. Juli). Bereits 13'000 Tickets seien verkauft.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch