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FUSSBALL: 2500 FCL-Fans trotz Badewetter

Der FC Luzern lädt zur Saisoneröffnung, und die Anhänger kommen. Auf dem Höhepunkt des Anlasses wird das neue königsblaue Heim- trikot präsentiert.
Grosser Andrang beim Saisoneröffnungsfest des FC Luzern: Goalie Lorenzo Bucchi läuft mit erhobenen Armen auf die Bühne und präsentiert sein Torhütertrikot. (Bild Roger Grütter)

Grosser Andrang beim Saisoneröffnungsfest des FC Luzern: Goalie Lorenzo Bucchi läuft mit erhobenen Armen auf die Bühne und präsentiert sein Torhütertrikot. (Bild Roger Grütter)

Daniel Wyrsch

Die Stimmung im offenen Zelt direkt vor der Swissporarena ist gegen 15.30 Uhr aufgeladen. Moderator Andy Wolf präsentiert den ersten Protagonisten auf der Bühne: FCL-Präsident Ruedi Stäger. Der zeigt sich erfreut und dankbar, dass «so viele Leute gekommen sind trotz Badewetter, Rotsee-Regatta und Roger Federer im Wimbledon-Final». 2500 Besucher zählen die Organisatoren an der Luzerner Saisoneröffnung.

Für das Highlight des Anlasses ist Claudio Lustenberger zuständig. Der FCL-Captain kommt nicht im Trainingstenü, das er kurz zuvor bei der Extra-Übungseinheit mit 150 Kindern im Stadion getragen hat, nein, er präsentiert das mit Spannung erwartete neue Heimspiel-Dress des Super-League-Klubs. Auf den ersten Blick scheint dieses seinem Vorgängermodell der letzten zwei Jahre zu ähneln. Lustenberger weist aber auf den grössten Unterschied hin: «Wir tragen jetzt wieder Luzerner Blau.»

Die Spieler stellen die neuen Heimtrikots des FC Luzern den Fans vor. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Claudio Lustenberger (2. von links) überreicht dem Gewinner (3. von links) des Spruchwettbewerbes ein neues Heimtrikot. Der Spruch «Veni Vidi Vici»steht auf der Etikette. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Dario Lezcano präsentiert sein neues Trikot. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Auch Goalie David Zibung stellt sein neues Trikot vor und wird von den Fans mit Zuwinken empfangen. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Spieler posieren in den neuen Trikots für den FCL Fotografen, natürlich in Jubelpose. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Diese Kinder kommen in den Genuss eines Trainings mit Markus Babbel. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Kinder zeigen Einsatz beim LUKB Kids Training mit Markus Babbel. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der grosse sowie der kleinere Fan sind gleichermassen interessiert am Autogramm von David Zibung. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Die Spieler des FC Luzern geben Autogramme. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Rund 2'500 Fans kamen zur Saisoneröffnung des FC Luzern. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
10 Bilder

Saisoneröffnung FC Luzern

Hoher Lärmpegel

Tatsächlich spielt der FCL erstmals seit dem Einzug ins neue Stadion im Juli 2011 in den Ursprungsfarben Blau-Weiss – nachdem es zuletzt jeweils zwei dunkelblaue Versionen gegeben hatte, ist es nun Königsblau. Die FCL-Supporter skandieren bei der Mannschaftsvorstellung die Namen der Spieler, die einzeln vorgestellt werden. Bei einigen, wie beispielsweise Goalie David Zibung, Tomislav Puljic und Jahmir Hyka, muss man anhand des Lärmpegels fast annehmen, sie hätten soeben eine Trophäe für die Innerschweizer gewonnen. Mit Hühnerhaut fragt man sich: Was wäre hier erst los, wenn es wirklich einen Titel zu feiern gäbe?

Moderator Wolf macht auf besondere Unterschiede aufmerksam, als er in Richtung der nebeneinander stehenden Hyka (1,69 Meter) und Puljic (1,92 Meter) meint: «Das neue Trikot gibt es in völlig unterschiedlichen Grössen.» Das Leibchen kostet übrigens 89 Franken für Kinder und 109 Franken für Erwachsene. Am Stand wird es sofort fleissig gekauft. Meist sind es Väter, die das FCL-Shirt ihren Söhnen posten.

Jantscher zugeknöpft

Weniger Glück hat Wolf, als er Spielmacher Jakob Jantscher die eine oder andere Aussage entlocken will. Der sonst oft witzige Österreicher ist ungewohnt nachdenklich und gibt sich zugeknöpft. Hoffentlich ist das kein Indiz dafür, dass der beste Vorlagengeber der letzten Meisterschaft den FCL nächstens doch verlässt. Übrigens: Das Transferfenster bleibt bis zum 31. August geöffnet.

Sicher weiterhin für die Luzerner im Tor stehen wird Zibung. Positiv gestimmt steigt er in sein 13. Jahr, eine Zahl, mit der das FCL-Urgestein nichts Negatives assoziiert: «Ich hoffe, es wird meine erfolgreichste Saison.»

Mit einem Sprung auf die Bühne kehrt Captain Lustenberger zurück vor die gut gelaunten Anhänger – und erntet viel Applaus. Er strotzt vor Tatendrang und Vorfreude auf die am nächsten Samstag (17.45) mit dem Heimspiel gegen Cupsieger FC Sion beginnende Meisterschaft. Die Probleme in der ersten Hälfte der letzten Saison hätten sie abgehärtet, findet der Krienser. «Wir sind besser geworden», ist Lustenberger überzeugt, «und wir setzen die Vorgaben der Trainer immer besser um.»

La-Ola-Welle geprobt

Chefcoach Markus Babbel, Assistent Roland Vrabec sowie der gesamte Staff des FCL zeigen sich selbstverständlich auch dem Publikum. Bevor sie in einem Zuschauerdurchgang der Swissporarena Autogramme schreiben, fordert sie Wolf zu einer gemeinsamen La-Ola-Welle mit den Spielern auf. Die kommt dann aber wenig dynamisch daher – ähnlich einer Probe. Verständlich: Fussballer wollen nicht mit leeren Händen feiern, da braucht es schon einen richtigen Pokal dazu.

Am Montag (13. Juli) bestreitet der FCL die Hauptprobe

Der FC Luzern testet am Montag (19.00) beim FC Biel (Challenge League) letztmals vor dem Saisonauftakt (Samstag, 17.45, Swissporarena, gegen Sion).

Im Bieler Gurzelen-Stadion (die neue Tissot-Arena ist nicht fristgerecht fertiggestellt worden) tritt der FCL am Montag also quasi zur Hauptprobe an. Cheftrainer Markus Babbel dürfte mit jener Startformation spielen lassen, die wahrscheinlich auch für die Partie gegen Sion vorgesehen ist.

1. Runde Super League

Samstag, 17.45: Luzern - Sion. – 20.00: Zürich - Young Boys.

Sonntag, 13.45: Basel - Vaduz, Thun - Grasshoppers. 16.00 (SRF 2): St. Gallen - Lugano.

Beim neuen FCL-Heimtrikot ist im Vergleich zum Vorgängermodell Folgendes neu: Erstens ist man farblich zurückgekehrt zum Königsblau oder Luzerner Blau; zweitens hat das Leibchen jetzt einen schlichten weissen V-Ausschnitt; drittens steht im Kragen «Veni, vidi, vici» («Ich kam, sah und siegte»); viertens sind auf beiden Ärmeln und am Dressansatz weisse Streifen, und fünftens prangt ein neuer Sponsor auf dem Rücken. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Beim neuen FCL-Heimtrikot ist im Vergleich zum Vorgängermodell Folgendes neu: Erstens ist man farblich zurückgekehrt zum Königsblau oder Luzerner Blau; zweitens hat das Leibchen jetzt einen schlichten weissen V-Ausschnitt; drittens steht im Kragen «Veni, vidi, vici» («Ich kam, sah und siegte»); viertens sind auf beiden Ärmeln und am Dressansatz weisse Streifen, und fünftens prangt ein neuer Sponsor auf dem Rücken. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Das neue Heimtrikot des FC Luzern (Rückseite). (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Das neue Heimtrikot des FC Luzern (Rückseite). (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

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