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FUSSBALL: 5 Flugtickets für 5 FCL-Profis

Am nächsten Sonntag spielt der FC Luzern in St. Gallen. Dann folgt die grosse Länderspielpause. Der individuell stark besetzte FCL stellt mit fünf Nationalspielern so viele wie noch nie.
Turi Bucher
Turku, Finnland: Hekuran Kryeziu. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Turku, Finnland: Hekuran Kryeziu. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Jahmir Hyka, Tomi Juric, Sally Sarr, Hekuran Kryeziu und Jakob Jantscher – diese fünf Topspieler des FC Luzern sind in den vergangenen Tagen für ihre jeweilige A-Nationalmannschaft aufgeboten worden oder werden in den kommenden Tagen ein Aufgebot erhalten. Dazu kommen fünf weitere Luzerner Spieler, die nach dem Super-League-Spiel in St. Gallen (Sonntag, 13.45) zu ihren Schweizer Nachwuchsauswahlen stossen.

Kosovo: Hekuran Kryeziu

Offiziell ist es noch nicht, aber es dürfte in diesen Tagen bekannt werden: Hekuran Kryeziu, der 23-jährige Küssnachter Mittelfeldspieler, wird auch dieses Mal wieder für Kosovo aufgeboten. Kosovo ist am 3. Mai als 55. Nation in den Kreis des Europäischen Fussballverbandes aufgenommen worden und hat seither erst ein einziges Länderspiel absolviert. In einem Freundschaftsspiel wurden in Frankfurt die Färöer mit 2:0 bezwungen. Kryeziu, der zuvor in allen U-Auswahlen für die Schweiz gespielt hatte, spielte in dieser Partie 90 Minuten für den Kosovo. «Ich gehe davon aus, dass ich auch für das nächste Spiel aufgeboten werde», sagte Kryeziu gestern Mittag nach dem FCL-Training, «aber weil unsere Nationalmannschaft noch nicht so lange existiert, scheint es bei der Uefa offenbar Probleme mit den Aufgebotspapieren zu geben.» Kryeziu wird mit dem Kosovo-Team am Montag, 5. September, auswärts zum WM-Qualifikationsspiel gegen Finnland in Turku antreten. Speziell: St. Gallen-Stürmer Albert Bunjaku schoss in Frankfurt das allererste Kosovo-Tor – der Trainer heisst ebenfalls Albert Bunjaku und ist schwedisch-kosovarischer Herkunft.

Albanien: Jahmir Hyka

Vor der EM in Frankreich setzte es für «FCL-Wiesel» Jahmir Hyka eine herbe Enttäuschung ab, denn er schaffte es nicht ins 23-Mann-Kader des italienischen Albanien-Trainers Gianni De Biasi. Nun hat es doch noch geklappt: Hyka (28) ist im Albanien-Aufgebot, wenn es am 31. August ans Auswärtstestspiel in Tanger gegen Marokko geht und danach, am 5. September, im WM-Qualifikationsspiel im albanischen Shkodra gegen Mazedonien.

«Der Assistenztrainer hat mich vor einigen Wochen kontaktiert und gefragt, ob ich bereit sei», erzählt Hyka. «Ich habe geantwortet: Was heisst ‹bereit›? Sowieso, ich bin immer bereit.» Danach wurde der FC Luzern per E-Mail informiert, dass Hyka offiziell im Albanien-Kader figuriert. Der FCL-Offensivspieler wird am nächsten Sonntag gleich nach dem Spiel in St. Gallen zum Flughafen nach Zürich und von dort weiter zum Nationalmannschaftstreffpunkt in Tirana reisen. Hyka darf mit einem Einsatz im Test gegen Marokko rechnen, «und ich hoffe natürlich, dass ich auch gegen Mazedonien meine Chance erhalte». Hykas beste Kollegen im Albanien-Team: Burim Kukeli (FC Zürich, ex FCL) und Migjen Basha (Bari, ex FCL).

Australien: Tomi Juric

Ebenfalls gleich nach dem St. Gallen-Spiel reist Tomi Juric ab. Der australisch-kroatische FCL-Stürmer ist für zwei WM-Qualifikationsspiele von Australien aufgeboten. «Eines Morgens weckte mich ein Telefonanruf des FCL, wobei mir mitgeteilt wurde, dass ich selektioniert bin.» Die «Soceroos» stehen am 1. September im Heimspiel gegen Irak im Einsatz. Die Partie findet in Perth statt. Am 6. September gehts in Abu Dhabi gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Juric fliegt via Dubai nach Perth. «Ich bin 100 Prozent aufgeregt, freue mich sehr über das Aufgebot und auf die Spiele. Leider kann ich meine Familie, die in Sydney lebt, auf dieser Reise nicht besuchen.» Juric, der momentan noch in einem Hotel in Horw logiert, bevor er dann in eine eigene Wohnung zieht, sagt lachend: «Die Reisewege in Australien sind halt nicht so überschaubar wie in ‹little Switzerland›.»

Mauretanien: Sally Sarr

Der Senegal-Franzose Sally Sarr in der mauretanischen Nationalmannschaft? Ja, genau. Der im Moment an einer Sehne im Wadenbein verletzte Sarr erklärt: «Mein Vater ist Senegalese, meine Mutter stammt aus Mauretanien.» Sarr wurde kürzlich telefonisch vom französischen Mauretanien-Trainer Corentin Martins aufgeboten.

Das nördlich von Senegal gelegene Mauretanien spielt am Freitag, 2. September, auswärts in Mbombela gegen Südafrika um die Teilnahme am Afrika-Cup 2017 in Gabun. «Kamerun ist in der Mauretanien-Gruppe bereits qualifiziert, wir müssen unbedingt gewinnen und hoffen, dass wir am Schluss zu den zwei besten Gruppenzweiten zählen», sagt Sarr, der am kommenden Montag nach dem Match in St. Gallen via Katar zum Team-Treffpunkt in Johannesburg reist.

Österreich: Jakob Jantscher

EM-Teilnehmer Jantscher steht für das WM-Qualifikationsspiel in Tiflis gegen Georgien am 5. September auf Abruf bereit. Das definitive österreichische Aufgebot wird in dieser Woche bekannt gegeben.

Nicht für ein A-Nationalteam, dafür für diverse Schweizer U-Nachwuchsmannschaften sind weitere fünf FCL-Talente aufgeboten. Es sind dies:

  • Cedric Itten. Der FCL-Neuzuzug spielt mit der U 21 am 2. September in Biel gegen Kasachstan (EM-Qualifikation).
  • Simon Enzler/João Oliveira/Nicolas Haas. DasU-20-Trio spielt am1. September in Montreux gegen Polen. Oliveira muss sich zudem für die U 21 abrufbereit halten.
  • Cendrim Kameraj. Der Ebikoner, der am letzten Sonntag gegen Thun erstmals auf der FCL-Ersatzbank Platz nehmen durfte, spielt mit der U 18 zweimal gegen Frankreich, dies am 30. August und am 1. September in Meyrin.
Fällt verletzungsbedingt aus: Tomi Juric. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Fällt verletzungsbedingt aus: Tomi Juric. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Mbombela, Südafrika: Sally Sarr. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Mbombela, Südafrika: Sally Sarr. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Tanger, Marokko: Jahmir Hyka. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Tanger, Marokko: Jahmir Hyka. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Tiflis, Georgien: Jakob Jantscher. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Tiflis, Georgien: Jakob Jantscher. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

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