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FUSSBALL: Acht Stunden reisen für ein Fussballspiel

Die Anstosszeit im Cup-Halbfinal in Sion am Mittwoch um 20.45 Uhr ist für Zuschauer unpassend. Dennoch werden die FCL-Fans in Scharen ins Wallis reisen – einige nehmen sich dafür sogar zwei Tage frei.
Raphael Gutzwiller
Die Fans des FCL werden ihr Team auch in Sion mit einer Choreografie unterstützen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 19. April 2015))

Die Fans des FCL werden ihr Team auch in Sion mit einer Choreografie unterstützen. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 19. April 2015))

Raphael Gutzwiller

raphael.gutzwiller@luzernerzeitung.ch

Sie sind laut, farbenfroh und treu: die Fans des FC Luzern. Bei jedem Auswärtsspiel – ob in St. Gallen oder Bern – sind sie immer dabei. Je wichtiger das Spiel, desto mehr Fans reisen mit. Dementsprechend viele werden am Mittwoch im Cup-Halbfinal gegen den FC Sion erwartet.

«Wir hoffen schon, dass viele Fans den Weg ins Wallis finden werden», sagt Max Fischer, Mediensprecher des FC Luzern. Captain Claudio Lustenberger ergänzt: «Bei solchen Spielen merkt man, dass in der Region etwas los ist, und das Umfeld des FC Luzern sich darauf freut. Ich glaube schon, dass viele Fans mitreisen werden.» Auch die «Fanarbeit Luzern» ist überzeugt: «Die Fans werden für eine grossartige Stimmung sorgen.»

Es gibt Extrazug und Carreisen

Die ungünstige Anspielzeit am Mittwoch um 20.45 Uhr dürfte wohl aber nicht allen Fussballfans in die Karten spielen. Wer kann, hat gleich Mittwoch und Donnerstag freigenommen.

Das ist auch gut so: Für die Reise ins Wallis muss mit dem ÖV mit rund vier Stunden Fahrzeit gerechnet werden. Der Extrazug der FCL-Fans startet um 15.25 Uhr und kommt in Sion um 19.22 Uhr an. Bei der Rückreise beginnt die Fahrt um 23.10 im Wallis, er soll schliesslich mitten in der Nacht um 2.30 im Luzerner Bahnhof eintreffen. Noch später wird das Ganze, wenn es noch ins Penaltyschiessen gehen sollte. Immerhin hält der Rückreisezug auch in Sursee, Sempach und Rothenburg, damit einige Fans schneller nach Hause kommen. «LUtravel» bietet als Ergänzung zum Extrazug eine Carreise ins Wallis an.

Der Andrang ins Wallis dürfte dennoch gross sein. Vor fünf Jahren, als ebenfalls der Cup-Halbfinal zwischen Sion und Luzern im Wallis stattfand (1:0-Sieg für Luzern), machten rund 600 Fans die Reise mit. Sie unterstützten ihre Mannschaft unter anderem mit einer Choreo und dem Spruch «Zeit für neue Helden».

Auch bei diesem Halbfinal kann wieder eine grosse Choreo der Luzern-Fans erwartet werden. Zu speziellen Aktivitäten will sich der FCL-Fan-Dachverband United Supporters Lucerne jedoch vor dem Spiel nicht äussern.

Tickets für das bis jetzt wichtigste FCL-Spiel der Saison gibt es noch: Am Sonntag verkauft die «Fanarbeit Luzern» zusammen mit der USL Gästesektor-Tickets im Fanlokal Zone 5 am Bundesplatz (10.00–12.00) und beim USL-Shopstand im Stadion (12.30–13.45). Ein Ticket für Erwachsene kostet 25 Franken, ermässigt ist es 20 Franken. Für die anderen Sektoren können die Tickets online über den FC Sion erworben werden.

FCL will endlich wieder drei Punkte

Der FCL steht vor einer «internationalen Woche», wie es Trainer Markus Babbel ausdrückt. Morgen trifft er zu Hause auf den FC Lugano (13.45), am Mittwoch spielt er gegen Sion, und am nächsten Sonntag geht es für den FC Luzern tatsächlich ins Ausland. Im Fürstentum Liechtenstein steht das Spiel gegen den FC Vaduz auf dem Programm.
Morgen beim ersten Spiel nach dem Nationalmannschaftszusammenzug fehlt der verletzte Innenverteidiger Lucas Alves. Er hatte im Meisterschaftsspiel gegen den FC Sion eine Verletzung an der Oberschenkelmuskulatur erlitten und wurde bereits erfolgreich operiert.

Kryeziu: «Wir fokussieren uns auf Lugano»

Gesund aus der Meisterschaftspause zurückgekehrt ist Mittelfeldspieler Hekuran Kryeziu (24). Der Nationalspieler des Kosovo spielte im WM-Qualifikationsspiel über die volle Distanz, verlor jedoch gegen Island mit 1:2.
Auch mit dem FCL ging er in den letzten fünf Spielen nicht mehr als Sieger vom Platz, viermal gab es jedoch ein Unentschieden. Deshalb sei es sehr wichtig, dass man endlich wieder drei Punkte einfahren könne, so Kryeziu. «Zuletzt sind wir in der Defensive stabiler geworden, nun hoffen wir, dass wir wieder mal drei Punkte holen können.»
Das Cupspiel sei in der Kabine noch kein Thema, versichert Kryeziu: «Wir fokussieren uns zu 100 Prozent auf den FC Lugano. Das Spiel müssen wir ernst nehmen.» Schliesslich seien die Tessiner eine spielstarke Mannschaft und offensiv gutbesetzt. (rg)

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