FUSSBALL: Alex Frei wechselt am 15. April zum FC Luzern

Noch in dieser Saison wird Alex Frei Sportchef beim FC Luzern. Der 33-Jährige will danach den einen oder anderen Transfer tätigen. Über die Trainerfrage und mögliche Anstellung von Heiko Vogel gab Frei keine Antwort.

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Auf ihn wartet beim FC Luzern viel Arbeit: der kommende Sportchef Alex Frei. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Auf ihn wartet beim FC Luzern viel Arbeit: der kommende Sportchef Alex Frei. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Alex Frei wird am 14. April im Heimspiel mit dem FC Basel gegen den FC Zürich seine Fussball-Karriere an den Nagel hängen und einen Tag später die Büroräumlichkeiten in der Swissporarena beim FC Luzern beziehen. Das hat der ehemalige Nati-Stürmer am Dienstag an einer Medienkonferenz in Luzern bekanntgegeben.

Um den Wettbewerb nicht zu verzerren, wird Frei am Ostermontag beim Spiel FC Luzern - FC Basel nicht auflaufen. Der 33-Jährige freut sich auf den FC Luzern: "Luzern ist ein Arbeiterverein. Wie Stade Rennes und Borussia Dortmund. Das passt zu mir." Über die Trainerfrage und eine mögliche Anstellung seines Kumpels Heiko Vogel gab Alex Frei keine Auskunft. Erst gebe es Gespräche mit Ryszard Komornicki, so Frei. Das stellt auch Präsident Mike Hauser klar: "Ryszard Komornicki ist und bleibt unser Trainer. Er hat einen Vertrag bis am 30. Juni".

Und mit welcher Philosophie will Alex Frei beim FC Luzern wirken? "Ich will junge Spieler in die erste Mannschaft führen und integrieren. Wir wollen attraktiven und offensiven Fussball spielen, so dass der FC Luzern wieder eine Heim-Macht wird." Dazu will Frei "den einen oder anderen Transfer" tätigen. Das werde helfen, Stabilität zu schaffen.

Der Liveticker zur Medienkonferenz

+++ "Bis zum 15. April gebe ich für den FC Basel alles", so Frei. Freis Philosophie beim FC Luzern: "Ich will junge Spieler in die 1. Mannschaft führen und integrieren. Wir wollen attraktiven und offensiven Fussball spielen. Luzern muss wieder eine Heimmacht werden." Alex Frei legt nochmals Wert auf die Feststellung, dass er seine Karriere nicht abrupt beenden möchte und deshalb erst am 15. April den FC Basel verlässt. Einen Wechsel Anfang Juni sei nicht in Frage gekommen. "Dann hätte man die Saison nicht seriös planen können", sagt Frei. Damit ist die Medienkonferenz beendet.

+++ Mike Hauser ergreift das Wort. "Wir wollen eine klare Philosophie verfolgen. Aber der Umbruch wird nicht von heute auf morgen gehen. Alex kann seine Ideen einbringen, aber es wird auch nicht möglich sein, allzu grosse Sprünge zu machen."

+++ Der Vertrag von Alex Frei würde auch für die Challenge League gelten, sollte Luzern absteigen.

+++ Alex Frei auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, in Luzern auch als Fussballer auf dem Platz aufzulaufen: "Das schliesse ich komplett aus."

+++ Alex Frei: "Der eine oder andere Transfer wird helfen, Stabilität zu schaffen. Es muss wieder Mode sein, Fussball in Luzern zu schauen." Weiter erklärt der 33-Jährige, dass er in einem freundschaftlichen Verhältnis vom FC Basel weggeht.

+++ Alex Frei erklärt, dass er auch in Zukunft in Biel-Benken wohnen werde. Er werde aber in Luzern eine Wohnung suchen.

+++ Mike Hauser, angesprochen auf den aktuellen FCL-Trainer: "Wir stehen voll und ganz hinter Ryszard Komornicki. Er ist unser Trainer". Frei ergänzt: "Nicht Personen sind wichtig, wichtig ist der Verein."

+++ Alex Frei, angesprochen auf die Anfrage vom FC Luzern: "Als die Anfrage von Mike Hauser kam, war ich überrascht. Die Zeit war relativ kurz, um mich zu entschieden."

+++ Alex Frei, angesprochen auf den Druck, der auf ihn zukommt: "Ab dem 15. April geht es um das Wohl des FC Luzern und um nichts anderes."

+++ Alex Frei, angesprochen auf Spekulationen, ob er Heiko Vogel mit nach Luzern bringen werde: "Komornicki hat einen laufenden Vertrag bis 30. Juni". Ich werde aber fairerweise mit Komornicki das Gespräch suchen.

+++ Alex Frei, angesprochen auf das Spiel Luzern-Basel am 1. April: "Ich werde dieses Spiel nicht spielen." Das wäre eine Wettbewerbsverzerrung.

+++ Warum der 15. April? "Ich will meine Karriere beim FC Basel nicht abrupt beenden", begründet Frei seinen Wechsel Mitte April. "Ich habe es geschafft, dass mich der Hinterletzte beim FC Basel respektiert hat. Hätte ich die Saison fertig gespielt, wäre das nicht professionell von mir gewesen." Alex Frei erklärt den rund drei Dutzend anwesenden Medienschaffenden, dass er am Dienstag nochmals auf der Geschäftsstelle beim FC Basel war und mit Präsident Bernhard Heusler ein angenehmes Gespräch geführt hat. "Beim FC Basel sind zwar nicht alle begeistert, doch alle mögen es mir gönnen. Das sei ein tolles Zeichen."

+++ Alex Frei kommt nun erstmals zu Wort. Im Gesicht hat er einen kleinen Kratzer von seiner Tochter von heute morgen. "Ich bin überzeugt, dass ich die richtige Wahl getroffen habe." Luzern sei ein Arbeiterverein, man könne die Leute begeistern, so Frei.

+++ Alex Frei hat beim FC Luzern einen unbefristeten Vertrag unterschrieben und wechselt am 15. Aprilzum FC Luzern, also einen Tag nach dem Spiel Basel-Zürich.

+++ Mike Hauser erklärt in den ersten Minuten, wie der Findungsprozess abgelaufen ist. "Der FC Luzern hat die Fussballkompetenz sehr hoch gewichtet. Nur ein Fussballkenner wird den FC Luzern weiterbringen", erklärt Hauser. Die Holding habe Alex Frei schlussendlich am Freitag einstimmig gewählt. Aus Respekt vor den anderen Kandidaten werden keine weiteren Auskünfteerteilt.

+++ Die Medienkonferenz beginnt. Es erscheinen FCL-Präsident Mike Hauser, FCL-Kommunikationschef René Baumann und Fussballer Alex Frei.

+++ Die Medienkonferenz startet in wenigen Minuten.

rem

Mehr zu Alex Frei lesen Sie am Mittwoch in der Neuen LZ.