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FUSSBALL: Auf diese Gegner könnte der FCL treffen

Mit dem 2:2 gegen Vaduz hat sich der FC Luzern für die 2. Qualifikationsrunde der Europa League qualifiziert. Der FCL ist gesetzt und hat damit gute Chancen, endlich die erste Hürde zu meistern.
2016 scheitert der FCL an Sassuolo. Jakob Jantscher (rechts) im Zweikampf mit Francesco Acerbi. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 28. Juli 2016))

2016 scheitert der FCL an Sassuolo. Jakob Jantscher (rechts) im Zweikampf mit Francesco Acerbi. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 28. Juli 2016))

Das grosse Spekulieren hat wieder begonnen. Auf wen trifft der FC Luzern in der Qualifikation zur Europa League? Seit dem 2:2 gegen Vaduz steht fest, dass der FCL in der 2. Runde in den Wettbewerb einsteigt. Die Luzerner haben zwar nur drei Punkte Rückstand auf das viertplatzierte Sion und könnten noch zu den Wallisern aufschliessen, jedoch ist das Torverhältnis dermassen schlecht (Luzern -5; Sion +5), dass Platz 5 als sicher gilt. Der FCL hat damit die grosse Chance verpasst, sich als Dritter direkt für die Gruppenphase zu qualifizieren. Diesen Platz machen Lugano und Sion noch untereinander aus.

Um in die Gruppenphase zu gelangen, muss Luzern drei Runden überstehen. Weil der FCL in der 2. Qualifikationsrunde gesetzt ist, trifft er zunächst auf einen vermeintlich schwächeren Gegner. Mit Sicherheit ungesetzt sind Bnei Yehuda aus Israel, Dinamo Brestaus Weissrussland, Östersunds FK aus Schweden und Brann Bergen aus Norwegen. Dazu werden sich noch etliche weitere Vereine gesellen, die aber zuerst die 1. Runde überstehen oder sich über ihre Liga noch qualifizieren müssen. Prominentester möglicher Gegner sind die Glasgow Rangersaus Schottland, die aber bereits in der 1. Runde antreten müssen. Stärkere Klubs wie Milan, Marseille, Everton oder Freiburg steigen erst in der 3. Runde in den Wettbewerb ein.

Saison beginnt zehn Tage früher

Die Auslosung für die 2. Qualifikationsrunde findet am 19. Juni statt, das Hinspiel am 13. Juli und das Rückspiel am 20. Juli. Der Saisonauftakt verschiebt sich für den FC Luzern damit zehn Tage nach vorne, denn die erste Runde der Super-League-Saison 2017/18 wird erst am Wochenende vom 22./23. Juli ausgetragen. FCL-Trainer Markus Babbel hat sich gemeinsam mit seinem Staff dennoch gegen einen früheren Vorbereitungsstart entschieden. «Es bringt den Spielern mehr, wenn sie ein paar Tage mehr Zeit haben, um mental aufzutanken», sagt Babbel. Die Spieler werden am 24. Juni aus ihren Ferien zurückerwartet.

Ob der FCL auch bei einer Qualifikation für die 3. Runde gesetzt ist, ist noch unklar. Zur Erinnerung: Seit der Einführung der Europa League hat der FCL noch keine Runde überstanden. 2010 scheiterten die Luzerner an Utrecht (0:1/1:3), 2012 an Genk (2:1/0:2), 2014 an St. Johnstone (1:1/5:6 n. P.) und 2016 an Sassuolo (1:1/0:3). Utrecht und St. Johnstone sind übrigens mögliche Gegner in der 3. Runde.

jvf

2014 war gegen St. Johnstone Endstation. Rechts im Bild: Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. Juli 2014))

2014 war gegen St. Johnstone Endstation. Rechts im Bild: Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 17. Juli 2014))

2012 war Genk stärker als der FCL. Claudio Lustenberger (Mitte) im Kopfballduell mit Christian Benteke. Im Hintergrund Tomislav Puljic. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 30. August 2012))

2012 war Genk stärker als der FCL. Claudio Lustenberger (Mitte) im Kopfballduell mit Christian Benteke. Im Hintergrund Tomislav Puljic. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Luzern, 30. August 2012))

2010 spielte der FCL im Zürcher Exil gegen Utrecht. Daniel Gygax (Mitte) wird vom heutigen FCL-Assistenztrainer Michael Silberbauer bedrängt. (Bild: Philipp Sch,idli (Zürich, 5. August 2010))

2010 spielte der FCL im Zürcher Exil gegen Utrecht. Daniel Gygax (Mitte) wird vom heutigen FCL-Assistenztrainer Michael Silberbauer bedrängt. (Bild: Philipp Sch,idli (Zürich, 5. August 2010))

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