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FUSSBALL: Babbel darf bleiben – klares Bekenntnis des FCL bleibt aus

Der FC Luzern hat sich die letzten fünf Arbeitstage Zeit genommen für eine Leistungsanalyse der ersten Saisonhälfte. Markus Babbel soll seinen auslaufenden Vertrag erfüllen, namhafte Verstärkungen werden dagegen ausbleiben.
Markus Babbel bleibt Trainer beim FCL. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Markus Babbel bleibt Trainer beim FCL. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Obwohl die Tabellenlage für den FC Luzern in der Saisonmitte unangenehm ist, bleibt an der Seitenlinie alles wie bisher. Markus Babbel wird die Mannschaft am 3. Januar zur Vorbereitung auf das zweite Halbjahr begrüssen. Der 45-jährige Münchner bleibt wie erwartet Cheftrainer bei den Innerschweizern. Trotz dem enttäuschenden vorletzten Platz – nur drei Punkte vor dem in der Vorrunde schwachen FC Sion mit dessen umstrittenen Präsidenten Christian Constantin.

Die gesamte Leistungsanalyse der Vorrunde hatte bereits die vergangenen fünf Arbeitstage gedauert. Am Freitag kurz nach 18 Uhr wurde die Kardinalfrage beim FCL beantwortet. Im Verlauf der letzten Sitzung beschloss die Klubleitung, dass Babbel bleiben darf. Viel mehr als diese Hauptaussage gaben die Verantwortlichen aber nicht preis. Im Moment gäbe es nichts zu kommunizieren, es gehe weiter wie bisher, lautete die knappe Mitteilung an unsere Zeitung mit dem längst bekannten Hinweis: Markus Babbel hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 – das heisst bis Ende der laufenden Saison. Ein echtes Bekenntnis zum Trainer sieht anders aus.

Der Trainer steht im Frühling unter Druck

Bei der Zielvorgabe gibt sich Sportkoordinator Remo Meyer im Namen der Vereinsspitze deutlich konkreter, via Medienabteilung liess er ausrichten: «Priorität eins ist, dass wir so schnell wie möglich ins gesicherte Mittelfeld kommen.» Das bedeutete nichts anderes, als dass das Trainerduo Markus Babbel/Patrick Rahmen erfolgreich in die restlichen 17 Spiele der Rückrunden starten muss. Am 3. Februar beginnt die zweite Saisonhälfte mit dem Heimspiel gegen Lausanne-Sport (5.).

Wie aus dem Umfeld des FC Winterthur kolportiert wird, hat der Zürcher Challenge-League-Verein Interesse an einer Verpflichtung von Luzern-Co-Trainer Patrick Rahmen (48). Der Basler befindet sich derzeit in den Skiferien und sagt, dass er aufgrund der Gespräche davon ausgegangen ist, dass er mit Babbel beim FCL weitermachen kann. Zu den Gerüchten, beim Zweitletzten der zweithöchsten Liga, Winterthur, Nachfolger des kürzlich entlassenen Trainers Umberto Romano zu werden, antwortete Rahmen: «Im Fussball weiss man ja nie, aber ich will zurzeit nicht weg beim FCL.» Babbel kann also weiterhin auf seinen loyalen und unerlässlichen Assistenten zählen.

Weil die Luzerner Klubbesitzer lieber sparen als noch mehr Geld ausgeben, könnte Rahmen im Misserfolgsfall eine Alternative für Babbel sein. Oder auch U21-Coach Gerardo Seoane (39) würde im Frühling bereitstehen.

Wie Sportkoordinator Meyer an der Generalversammlung Anfang Dezember sagte, sei noch etwas Budget frei für neue Spieler. «Grosse Sprünge werden wir auf dem Wintertransfermarkt aber nicht machen können», stellte er klar, dass sich der FCL keine teuren Verstärkungen leisten will. Selbst mit dem bald 32-jährigen Verteidiger Reto Ziegler, dessen Vertrag an Silvester ausläuft, ist sich Meyer noch nicht einig.

Von der Rückkehr eines Ex-Publikumslieblings träumen die Fans wohl vergeblich. Der freie Jakob Jantscher (28) kostet derzeit zu viel – zudem hatte es «Köbi» mit Babbel nicht immer einfach. Spielmacher Markus Neumayr (31) würde von Kasimpasa Istanbul zurückkehren, doch nur bei einem passenden FCL-Angebot.

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

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