FUSSBALL: Basel lässt FC Luzern keine Chance

Gegen den Tabellenführer FC Basel gab es für den FCL nichts zu holen. Vor ausverkauftem Haus kassierten die Luzerner eine bittere 0:4-Niederlage.

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Dimitar Rangelov und der FC Luzern am Boden. Gegen den FC Basel gab es eine 0:4 Klatsche, (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Dimitar Rangelov und der FC Luzern am Boden. Gegen den FC Basel gab es eine 0:4 Klatsche, (Bild: Urs Flüeler / Keystone)

Vor 17'000 Zuschauern in der zum ersten Mal in dieser Saison ausverkauften swissporarena zeigte der FC Luzern gegen seinen Ex-Trainer Murat Yakin eine schwache Leistung und verlor auch in der Höhe verdient mit 0:4.

Serey Die erzielt Führung

Basel startete besser in die Partie und vergab in der Auftaktphase zwei hochkarätige Chancen durch Stocker und Salah, die beide am gut reagierenden Zibung scheiterten. Just in dem Moment, wo die Luzerner etwas besser ins Spiel kamen, gingen die Gäste in Führung. Serey Die erzielte aus rund 15 Metern nach Vorarbeit von Stocker das 1:0 (34.). Danach vermochte der FCL nicht mehr zu reagieren. Diaz hämmerte einen Freistoss aus 18 Metern kurz vor Pausenpfiff an die Latte.

Dimitar Rangelov, links, im Zweikampf mit Fabian Schär. (Bild: Keystone)
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Adrian Winter mitten in der Basler Abwehr. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die grossartige Choreographie der Luzerner Fans. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Philipp Muntwiler im Zweikampf mit Geoffroy Serey Die. (Bild: Keystone)
Luzerns David Zibung, links, kassiert das 1:0 durch Basels Serey Die, rechts. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Florian Stahel gegen Basels Goalie Yann Sommer. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Florian Stahel beim Kopfballduell gegen Basels Marco Streller. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Pajtim Kasami entkommt Fabian Schär, der am Boden liegt. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Ein Osterhase auf der Tribüne begrüsst den neuen Sportchef Alex Frei. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Philipp Muntwiler, rechts, gegen Basels Mohamed Salah. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Dimitar Rangelov bei einer Ballannahme. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der Luzerner Capitain Claudio Lustenberger ist nach Spielende enttäuscht. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Siegfried und Leu. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
Basels Marco Streller wird ausgewechselt und durch Raul Bobadilla ersetzt, der damit sein Debut für Basel geben kann. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Basels Fabian Schär, links, gegen Luzerns Mouangue Otele. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Trainer Ryszard Komornicki. Hinten Jérôme Thiesson beim Einwurf. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Geoffroy Serey Die trifft zum 0:1. Dies wird der Pausenstand bleiben. (Bild: Keystone)
Geoffroy Serey Die, links, und Joo Ho Park, jubeln über das 0:1 für Basel. (Bild: Keystone)
Der Basler Marcelo Diaz, rechts, der zum 0:2 treffen konnte, im Zweikampf gegen Pajtim Kasami. (Bild: Keystone)
Dimitar Rangelov, links, im Spiel gegen Joo Ho Park. (Bild: Keystone)
Pajtim Kasami setzt sich durch. (Bild: Keystone)
Der Basler Marco Streller, rechts, beim Kopfball-Duell mit Florian Stahel. (Bild: Keystone)
Dimitar Rangelov konnte kaum Akzente setzen. (Bild: Keystone)
Der FC Luzern Trainer Ryszard Komornicki während des Spiels. (Bild: Keystone)
Luzerns Präsident Mike Hauser auf der Tribüne. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Enttäuschung bei Florian Stahel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Tottenham Trainer André Villas Boas beobachtet das Einlaufen des FC Basel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Daniel Gygax nach Spielende. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Enttäuschung bei Luzerns Claudio Lustenberger. Jubel dagegen beim Basler Aleksandar Dragovic. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Dimitar Rangelov, links, im Zweikampf mit Fabian Schär. (Bild: Keystone)

FCL ergibt sich seinem Schicksal

In der zweiten Hälfte war es schliesslich Diaz, der nach etwas mehr als einer Stunde die Gäste mit 2:0 in Front brachte. Sein abgelenkter Schuss senkte sich unhaltbar ins Tor von Zibung. Damit war die Messe gelesen und die Luzerner ergaben sich ihrem Schicksal. Salah (71.) und Phillip Degen (83.) sorgen schliesslich für den 4:0 Endstand.

Abstand auf Servette schrumpft

Damit erlitt der FC Luzern im Kampf um den Abstieg einen erneuten Rückschlag. Da Servette am Samstag gegen Sion ein 0:0 herausgeholt hat, beträgt der Abstand auf den letzten Tabellenrang nur noch fünf Punkte. Am nächsten Samstag sind die Innerschweizer beim FC Sion zu Gast.

Luzern - Basel 0:4 (0:1)

Swisspor-Arena. - 17'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Studer.

Tore: 34. Serey Die (Stocker) 0:1. 64. Diaz (Streller) 0:2. 71. Salah (Serey Die) 0:3. 83. Philipp Degen (Steinhöfer) 0:4.

Luzern: Zibung; Thiesson, Stahel, Puljic, Lustenberger; Wiss (64. Gygax), Hyka (78. Kryeziu), Winter, Muntwiler; Kasami; Rangelov (64. Mouangue).

Basel: Sommer; Philipp Degen, Schär, Dragovic, Park; Serey Die (73. Elneny), Fabian Frei; Salah, Diaz, Stocker (81. Steinhöfer); Streller (77. Bobadilla).

Bemerkungen: Luzern ohne Lezcano, Hochstrasser, Siegrist, Wüthrich (alle verletzt), Andrist, Bento, Sorgic, Luqmon (alle nicht im Aufgebot), Basel ohne David Degen, Jevtic (beide verletzt), Alex Frei (gegen seinen nächsten Arbeitgeber nicht im Aufgebot), Ajeti, Yapi, Adili, Voser, Vailati (alle nicht im Aufgebot). 42. Lattenfreistoss Diaz. Verwarnungen: 29. Muntwiler (Foul). 41. Puljic (Foul). 56. Hyka (Foul). 65. Lustenberger (Foul). 92. Bobadilla (Reklamieren).

Einen ausführlichen Matchbericht und Stimmen zum Spiel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.

Simon Wolanin / luzernerzeitung.ch