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FUSSBALL: Basels Giovanni Sio bodigt den FC Luzern

Die Revanche ist nicht geglückt: Auch heute verliert der FC Luzern gegen den Gast aus Basel. Giovanni Sio war der Doppeltorschütze in einem attraktiven Spiel vor über 15'000 Zuschauern.
Sara Häusermann
Der Basler Torschütze Giovanni Sio, links, im Kopfballduell mit Michel Renggli. (Bild: Keystone)

Der Basler Torschütze Giovanni Sio, links, im Kopfballduell mit Michel Renggli. (Bild: Keystone)

Es hätte der perfekte Tag werden können für den FC Luzern. Das Wetter top, die swissporarena mit über 15'000 Zuschauern besetzt - und der Konkurrent FC Zürich, der am Mittag gegen Lausanne gleich mit 3:0 tauchte. Ein gewisser Giovanni Sio, Stürmer des FC Basel, hatte da aber etwas dagegen. Mit seinen Toren in der 51. und der 92. Minute zerstörte er jegliche Revanche-Träume der Luzerner. Dabei hatte zu Beginn alles so gut ausgesehen beim FCL. Wie schon am Mittwoch in Basel gehörte die Startphase klar den Luzernern.

Lezcano wirbelt - und muss verletzt raus

Einer der auffälligsten FCL-Akteure der Startphase war Dario Lezcano. Der Stürmer konnte sich immer wieder gut in Szene setzen, war hungrig im Spiel nach vorne. In der 9. Minute kommt ein langer Ball perfekt auf Lezcano. Dieser setzt sich wunderbar durch - und wird schliesslich im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Studer hatte aber kein Foul gesehen und liess weiterlaufen. Die Wiederholung zeigt aber: Da hätte man gut und gerne Penalty pfeifen können.

Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
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Bild: Philipp Schmidli
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FC Luzern - FC Basel 0:2

Nur eine Minute vor dieser Szene hatte bereits Puljic eine gute Chance den FC Luzern in Führung zu schiessen. Ein Freistoss von Michel Renggli findet den Kopf von Puljic. Sommer kann in Extremis klären. Eine Glanztat des FCB-Keepers. Die Fans hatten diesen Ball schon drin gesehen. In der Folge versuchten Wiss, Winter und Thiesson im Mittelfeld gute Angriffe zu kreieren. Wirklich gefährlich wurde es zwar nicht mehr, doch der FCL war die spielbestimmende Mannschaft. Doch die Glücksgöttin Fortuna schien heute nicht Blau-Weiss zu tragen. Nach nur 35 Minuten musste Lezcano ausgewechselt werden. Somit fiel ein sehr belebendes Element im Luzerner Sturm aus.

Der FCB-Zug nimmt langsam Fahrt auf

Trotz diesem verletzungsbedingten Wechsel kam der FC Luzern kurz vor und kurz nach der Halbzeitpause noch zu zwei sehr guten Chancen. Kurz vor dem Pausenpfiff kommt der frisch eingewechselte Lustenberger zu einer Grosschance. Nach einem Corner von Renggli kommt Lustenberger zum Kopfball. Doch der Abschluss ist zu wenig passiert und landet neben dem Tor. Nach dem Pausentee hat dann Rangelov das 1:0 auf dem Fuss. Ganz allein kommt er auf FCB-Keeper Sommer zu. Doch aus unerfindlichen Gründen bringt er das Leder nicht ins Tor.

Doch dann nahm der FCB-Zug langsam aber sicher Fahrt auf. Die Gäste fanden immer besser ins Spiel und konnten sich so gute Chancen erarbeiten. Schliesslich war es Giovanni Sio, der einen langen Ball von Stocker mit dem Kopf in Richtung Zibungs Tor ablenken kann. Der Ball schien ungefährlich, Zibung seinerseits schien lethargisch. Er wartet auf der Linie und als er eingreifen will ist es schon zu spät. 1:0 für den FC Basel - ein Tor, welches zu diesem Zeitpunkt noch nicht zwingend gewesen wäre.

Giovanni Sio zum Zweiten

In der Folge tut sowohl die Mannschaft als auch der Trainer alles, um wieder ins Spiel zu kommen. Die FCL-Akteure versuchten nochmals Kräfte zu mobilisieren, kämpften um jeden Ball, unterstützten einander. Carlos Bernegger brachte schliesslich auch die neuen Kräfte Hyak und Sarr. Doch dem FC Luzern lief einmal mehr die Zeit davon. Viele zwingende Torchancen im Basler Strafraum gab es nicht mehr.

Das Spiel neigte sich langsam dem Ende entgegen. Beim FC Luzern schwanden die Kräfte. Und so war es der FC Basel, der davon profitierte, dass Luzern trotz Müdigkeit den Ausgleich suchte. Nach einem Ball in die Tiefe von Elneny lief erneut Giovanni Sio los. Da keiner der FCL-Verteidiger sich wirklich zuständig fühlte, kam der FCB-Stürmer schliesslich alleine auf Zibung und schoss das Leder in die Maschen zum 2:0 für den FC Basel. Damit ist dem FCL die Revanche für das Cup-Out nicht geglückt. FCL-Trainer stellte sich aber hinter die Mannschaft: «Mit dieser Leistung hätte mein Team heute mehr verdient gehabt.»

FC Luzern - FC Basel 0:2 (0:0)

swissporarena. - 15'170 Zuschauer. - Schiedsrichter Stephan Studer.

FC Luzern: Zibung; Stahel, Affolter (66. Sarr), Puljic, Mikari; Renggli (66. Hyka), Wiss; Winter, Rangelov, Thiesson; Lezcano (33. Lustenberger).

FC Basel: Sommer; P. Degen, Sauro, Suchy, Aliji; Elneny, Xhaka; Callà (87. Schär), Diaz (80. Embolo), Stocker (62. Serey Die); Sio.

Tore:51. 0:1 Sio, 91. 0:2 Sio.

Verwarnungen:29. Sio (Foul), 44. Winter (Foul), 84. Adili (Foul), 88. Lustenberger (Foul), 90. Xhaka (Unsportlichkeit).

Bemerkungen:FC Luzern ohne Sarr, Neziraj, Sliskovic, (alle verletzt), Basel ohne beide Ajeti, Streller, Voser, Frei und Safari (alle verletzt).

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