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FUSSBALL: Beim FCL rücken gleich elf Spieler in Nationalteams ein

Die Meisterschaftspause kommt mitten in der Erfolgsphase des FC Luzern. Elf FCL-Spieler werden mit einem Nationalteam-Aufgebot für die guten Leistungen belohnt. Dennoch setzt Trainer Gerardo Seoane am Mittwoch ein Testspiel an.
Bild: Tabelle: LZ

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Der FC Luzern hat 2018 einen Lauf: Von sieben Meisterschaftsspielen hat er fünf gewonnen, zweimal resultierte ein Remis. Damit bleibt der FCL unter dem neuen Trainer Gerardo Seoane noch immer ungeschlagen. Am Sonntag gewann der FCL in Lugano mit 2:1.

Nun steht in der Super League wegen Länderspielen eine Meisterschaftspause an. Sie kommt für den FCL zu keinem guten Zeitpunkt. «So eine Pause birgt immer ein gewisses Risiko. Es bricht den Rhythmus», sagt Gerardo Seoane. «Dennoch freuen wir uns für jeden Spieler, der die Chance hat, für die Nationalmannschaft aufzulaufen.»

Vier FCL-Spieler sind A-Nationalspieler

Tomi Juric, dessen Vertrag nach seinem Einsatz in Lugano automatisch bis zum 30. Juni 2019 verlängert wurde, ist der erfahrenste FCL-Nationalspieler. Er ist der Einzige, der mit einer WM-Teilnahme im Sommer in Russland rechnen kann. In der australischen Nationalmannschaft hat der Stürmer einen Stammplatz. Gestandene A-Nationalspieler sind auch der Georgier Valeriane Gvilia und der Kosovare Hekuran Kryeziu. Erstmals in die A-Nationalmannschaft rückt derweil Idriz Voca ein. Der 20-Jährige zentrale Mittelfeldspieler erhielt vom neuen Kosovo-Trainer Bernard Challandes (ex Zürich und YB) ein Aufgebot. Es überrascht nicht: Voca spielt eine starke Rückrunde, hat sich einen Stammplatz beim FCL erobert. Zuvor hatte Voca in der U21 für den Kosovo gespielt. «Ich will für mein Heimatland spielen», sagte Voca zu seinem Entscheid. Dabei spielen auch sportliche Gründe eine Rolle. Wie Kryeziu würde auch Voca vom Schweizer A-Nationalteam kein Aufgebot erhalten.

Neben den vier A-Nationalspielern gibt es zudem sieben Spieler aus dem FCL-Profikader, die in Nachwuchsnationalmannschaften zum Einsatz kommen. Erstmals mit Aufgeboten belohnt wurden Stefan Knezevic (U20) und Ruben Vargas (U20, auf Abruf in der U21).

Drei Wochen Pause für Topskorer Schürpf

Trotz fünf Toren in den letzten vier Spielen ist Pascal Schürpf nicht Mitglied einer Nationalmannschaft. Der 28-jährige Basler freut sich mit seinen Mitspielern mit, sagt aber auch: «Es soll sich niemand verletzen. Wir brauchen jeden Spieler im Kader.» Für Schürpf dauert die Pause sogar eine Woche länger. Gegen St. Gallen ist er wegen vier gelben Karten gesperrt. Für den torgefährlichen Flügelspieler, der wegen einer Verletzung die Wintervorbereitung nicht mitmachen konnte, ist die Pause dafür die Chance, konditionell zu arbeiten. Schürpf: «Ich werde in den drei Wochen nicht die Beine hochlagern, sondern weiter hart arbeiten.»

Er und die anderen FCL-Spieler ohne Nati-Aufgebot erhalten ebenfalls Spielpraxis. Am Mittwoch (15.00) trägt der FCL auf der Leichtathletikanlage der Allmend ein Testspiel gegen Wil aus der Challenge League aus. «Das Spiel ist dazu gedacht, dass die Spieler, die zuletzt wenig gespielt haben, spielen können», sagt Seoane. Bei gleich elf abwesenden Nati-Spielern werden auch einige aus dem eigenen Nachwuchs ihre Chance erhalten.

Raphael Gutzwiller

raphael.gutzwiller@luzernerzeitung.ch

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