FUSSBALL: Bernegger: "Ich will sehen, dass alle wollen"

Am Sonntag steht der nächste Härtetest für den FC Luzern und den Trainer Carlos Bernegger auf dem Programm: Das Spiel gegen die Grasshoppers. Trotz der klaren Favoritenrolle von GC will sich der FCL aber nicht verstecken.

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Auch FCL-Verteidiger Florian Stahel konnte die 1:2-Niederlage beim FC Sion nicht verhindern. (Bild: Keystone/Olivier Maire)

Auch FCL-Verteidiger Florian Stahel konnte die 1:2-Niederlage beim FC Sion nicht verhindern. (Bild: Keystone/Olivier Maire)

Beim FC Luzern geht es in den letzten Wochen Schlag auf Schlag. Kaum haben der neue Sportdirektor Alex Frei und der neue Trainer Carlos Bernegger ihre Ämter aufgenommen, gastiert bereits GC in der swissporarena. Ein ganz anderer Gegner als Lausanne-Sports vom letzten Samstag. "GC hat viele Stärken: Sie sind schnell, torgefährlich und unglaublich effizient", analysiert Bernegger den kommenden Gegner. Das wichtigste müsse sein, dass man die GC-Angreifer neutralisieren könne.

"Jedes Spiel ist eine Gelegenheit"

Mit Lausanne hatte man letztes Wochenende einen Gegner, der nicht viel fürs Spiel gemacht hat. Das wird gegen die Grasshoppers sicherlich anders laufen. Nichts desto trotz dürfe man sich aber auch nicht verstecken, so Carlos Bernegger: "Auch wir müssen versuchen das Spiel zu machen und mitzugestalten." Laut Bernegger gibt es viele Baustellen - sowohl im defensiven als auch im offensiven Bereich. Das wichtigste aus seiner Sicht sei jedoch: "Luzern sucht die drei Punkte und Luzern will die drei Punkte. Das will ich sehen."

Die Situation beim FC Luzern ist zurzeit nicht ganz einfach. Die Mannschaft befand sich in einem Tief und hat nun das Grossprojekt "Ligaerhalt" vor sich. Carlos Bernegger ist sich bewusst, dass er Zeit braucht, die er eigentlich gar nicht hat. Trotzdem ist er sich sicher, dass er und das Team immer wieder einen Schritt vorwärts kommen: "Jedes Spiel ist auch eine Gelegenheit uns zu verbessern."

Andrist: "Der Spass ist zurück"

Die Stimmung in der Mannschaft schien sich in den vergangenen Tagen wesentlich verbessert zu haben. Pajtim Kasami über seinen neuen Trainer: "Ich freue mich jeden Tag aufs Neue mit ihm zu arbeiten." Und auch Stephan Andrist sieht eine positive Veränderung: "Die Stimmung hat sich gebessert nach dem Sieg gegen Lausanne. Der Spass ist wieder da." Carlos Bernegger selber weiss, wie wichtig jede Minute ist, die er mit der Mannschaft verbringt: "Wir nutzen jede Möglichkeit uns besser kennenzulernen." Das Team müsse seine Idee und seinen Stil verinnerlichen. Und er selbst müsse erkennen, welches Potenzial in der Mannschaft vorhanden ist.

Im Spiel gegen GC muss Bernegger auf ein paar Akteure verzichten. Rangelov ist gesperrt, Hyka (Muskelfaserriss) und Lezcano verletzt und Wiss und Lustenberger fraglich.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch