FUSSBALL: BVB-Zuzüge nehmen Fahrt auf

Borussia Dortmund gastiert am Dienstag (19.30 Uhr) in der Swissporarena gegen den FC Luzern. Der BVB testet mit neuen Stars, die garantiert für Aufsehen sorgen werden.

Dw/Rem
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Die neuen Dortmund-Stars Pierre-Emerick Aubameyang (links) und Sokratis (Zweiter von rechts) mit ihren Teamkollegen auf der «Tour de Bad Ragaz». (Bild: EPA / Patrick Seeger)

Die neuen Dortmund-Stars Pierre-Emerick Aubameyang (links) und Sokratis (Zweiter von rechts) mit ihren Teamkollegen auf der «Tour de Bad Ragaz». (Bild: EPA / Patrick Seeger)

Wenn Borussia Dortmund am Dienstagabend zu Gast in Luzern ist, dann sind die Augen vor allem auf einen Spieler gerichtet: Henrich Mchitarjan (24) heisst die neue Nummer 10. Der armenische Nationalspieler ist anstelle des zu den Bayern nach München abgewanderten deutschen Internationalen Mario Götze (21) zum BVB gekommen. Umgerechnet 30 Millionen Franken haben die Dortmunder in die Ablöse des neuen Spielmachers investiert, dessen Name Mikitarjan ausgesprochen wird. Mit dieser Summe ist er der teuerste Transfer der Klubgeschichte. «Ich kann nichts dafür, dass ich so viel gekostet habe, aber ich werde alles geben, damit Borussia Dortmund keinen einzigen Cent bereut, den es für mich ausgegeben hat», sagt der neben Armenisch und Russisch auch Englisch, Französisch und Portugiesisch sprechende Mchitarjan auf «bvbtotal.de».

Beim 4:1-Sieg am Samstag in Altach gegen Bursaspor überzeugte der beidfüssige Supertechniker als Vorlagengeber für den anderen neuen Offensivmann: Pierre-Emerick Aubameyang (24). Der Nationalspieler von Gabun kam von Saint-Etienne. 30 Meter sprintet er in verbrieften 3,8 Sekunden - das ist ein Wimpernschlag langsamer als Usain Bolt auf dieser Distanz bei seinem 100-Meter-Weltrekord unterwegs war (3,78 Sekunden).

Dortmund wird also aus seinem Trainingslager in Bad Ragaz mit einem spektakulären neuen Angriffsduo nach Luzern kommen. Als dritter Neuzugang gesellt sich der griechische Verteidiger Sokratis (25) von Werder Bremen zu Mchitarjan und Aubameyang. Das Investitionsvolumen des Bundesliga-Zweiten von fast 50 Millionen Euro ist damit ausgeschöpft.

Auch für FCL-Sportchef Alex Frei, Stürmer Dimitar Rangelov und den eben erst verpflichteten Kevin Holz wird es ein spezielles Spiel: Alle spielten in ihrer Karriere schon mal beim letztjährigen Champions-League-Finalisten.

HINWEIS:
Liveticker ab 19.30 Uhr auf luzernerzeitung.ch

Noch 900 Tickets für Testspiel

Für das Testspiel vom Dienstagabend sind nur noch wenige Sitz- und Stehplatztickets erhältlich. Nach Angaben des FC Luzern sind noch 900 Tickets im Fanshop des FC Luzern oder über die Tickethotline (0900 317 000 / 0,85 Franken / Minute ab Festnetz) erhältlich. Die Tageskassen sind ab 18 Uhr in reduzierter Anzahl geöffnet.

Entwarnung bei Daniel Gygax

FCL-Mannschaftsarzt Sascha Käsermann hat Daniel Gygax (31) am Montag noch einmal genau untersucht. Er gibt Entwarnung: Der Stürmer hat am Sonntag im Heimspiel gegen Lausanne (2:0) zwar eine starke Schulterprellung erlitten, aber glücklicherweise keine Fraktur und keinen Riss. Wegen der äusserst schmerzhaften Verletzung muss der zuletzt erfolgreichste FCL-Torschütze voraussichtlich 7 bis 14 Tage pausieren und dürfte demnach für das Meisterschaftsspiel der 2. Runde am nächsten Samstag (19.45) auswärts gegen Aarau ausfallen.

Kompromiss im Saisonabo-Streit

Die Fanorganisation United Supporters Luzern (USL) und der FC Luzern haben einen Kompromiss im Saisonabo-Streit gefunden. Wie die USL auf ihrer Website schreiben, können die Saisonkarten in der Winterpause gegen Erstattung des halben Kaufpreises zurückgegeben werden, falls die Bestimmungen des Hooligan-Konkordats (ID-Pflicht, Intimkontrolle, Alkoholverbot, etc.) eintreten. Derzeit ist das Hooligan-Konkordat beim Bundesgericht hängig. Die Fanorganisation lehnt den Beitritt zum Hooligan-Konkordat ab, weil die Massnahmen als unverhältnismässig empfunden werden. Treten die neuen Bestimmungen bis zum Start der Rückrunde noch nicht in Kraft, besteht keine Rückgabemöglichkeit.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen LZ und im E-Paper.