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FUSSBALL: Der FCL holt im Wallis wieder keine Punkte

Erneut konnte der FC Luzern auswärts in Sion nicht überzeugen. Trotz langer Führung verlor der FCL das Spiel schliesslich mit 3:2. Puljic und Lezcano trafen für die Luzerner.
Sara Häusermann
Freuler hat das Nachsehen gegen den starken Christofi vom FC Sion. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)

Freuler hat das Nachsehen gegen den starken Christofi vom FC Sion. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)

Einmal mehr kehrt der FC Luzern ohne Punkte aus dem Wallis zurück. Der FC Sion auswärts: Da gibt es irgendeinen Tourbillon-Fluch. Lange hatte es heute für den FCL nämlich richtig gut ausgesehen. Bis die Luzerner leichtsinnig wurden und den Sittener Chance um Chance zugestanden. Dankend nahmen die Spieler des FCS diese Geschenke an und münzten sie um in einen 3:2-Erfolg. Dabei hatten die ersten 45 Minuten klar dem FC Luzern gehört.

Wieder ein frühes Tor durch Puljic

Alles begann für die Luzerner diesen Sonntag richtig gut. Bei sonnigem Wetter gelang dem FCL der Start in die Partie nach Wunsch. Wieder war es Puljic, der als Erster einnetzte. Doch diesmal ins richtige Tor. Nach einem Freistoss von Winter steht der FCL-Verteidiger vorne genau richtig und köpft den Ball ins weite Eck zum frühen 1:0 für den FC Luzern. So kannte man das in der Vergangenheit nicht. Normalerweise gingen die Luzerner früh in Rückstand - und nicht in Führung.

Adrian Winter (rechts) vom FC Luzern grätscht in den Ball gegen Vincent Ruefli. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Demetris Christofi vom FC Sion kann den Ball behaupten gegen Remo Freuler. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Luzerns Dario Lezcano kämpft mit Sions Vilmos Vanczak um den Ball. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Claudio Lustenberger im Zweikampf mit Demetris Christofi. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Sions Präsident Christian Constantin spricht mit dem Luzerner Sportdirektor Alex Frei. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Tomislav Puljic im Kopfballduell mit Vilmos Vanczak. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Alain Wiss vom FC Luzern und Xavier Kouassi geben vollen Einsatz. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Dario Lezcano wird nach seinem zweiten Treffer gefeiert. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Andrian Winter (links) und Tomislav Puljic (mitte Nr. 6) feiern den ersten Treffer mit ihren Kollegen. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Dario Lezcano schiesst das 2:1. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Leo Itaperuna (rechts) feiert seinen Treffer. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Leo Itaperuna (mitte-links) und Demetris Christofi (mitte-rechts) bejubeln den Ausgleich zum 2:2. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Sions Trainer Raimondo Ponte. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
Sions Präsident Christian Constantin mit Alex Frei. (Bild: Laurent Gillieron / Keystone)
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FC Sion - FC Luzern 3:2

Die Freude war allerding nur von kurzer Dauer. Denn bereits sechs Minuten später stand es 1:1. Nach einer Flanke von Christofi lassen die Luzerner Herea in der Mitte völlig alleine. Dieser lässt sich nicht zwei Mal bitten und köpft an Zibung vorbei ein zum Ausgleich. "So nicht", dachten sich wohl die FCL-Akteure. Nur eine Minute später war es wieder Adi Winter, der einen Corner wunderbar zur Mitte brachte. Dort stand schliesslich Lezcano goldrichtig und schob ein zum 2:1. Drei Tore innerhalb von zehn Minuten. Den knapp 6000 Zuschauern im Tourbillon wurde was geboten.

Leichtsinniger FCL nach der Pause

Nach der Pause war beim FC Luzern der Drive dann plötzlich weg. In der Offensive fehlten die Ideen und die Verteidiger waren nicht mehr ganz so konzentriert. Das alles gipfelte in der 61. Minute im Gegentreffer. Kahraba vertändelte vorne den Ball, der FC Sion setzte zum Konter an und Itaperuna hiess schliesslich der Torschütze. Alles gint viel zu einfach. Herea tankte sich durch den Strafraum und konnte ganz einfach in die Mitte passen, wo Itaperuna nur noch einzuschieben brauchte. Da sah die FCL-Verteidigung gar nicht gut aus.

Ein individueller Fehler von Affolter führte schliesslich zum 3:2. Francois Affolter wollte mit der Brust auf Zibung zurückgeben. Dabei übersah er leider Pa Modou neben sich. Dieser nahm das kleine Geschenk dankend an und schob den Ball cool an Zibung vorbei. Der FC Luzern war in der Folge nicht mehr fähig etwas zu reissen. Auch die eingewechselten Renggli, Hyka und Bozanic brachten nicht die erhoffte Wende. So blieb es bei diesem 3:2. Nichts wurde es mit einem Geburtstagsgeschenk für Carlos Bernegger, der am Spieltag seinen 45. Geburtstag feierte. Der FC Luzern verlor im Tourbillon das vierte Mal in Folge.

FC Sion - FC Luzern 3:2 (1:2)

Tourbillon. - 5'900 Zuschauer. - Schiedsrichter Stephan Studer.

FC Luzern:Zibung; Aliti, Puljic, Affolter, Lustenberger; Freuler (69. Freuler), Wiss (80. Hyka); Winter, Rangelov, Kahraba; Lezcano (69. Bozanic).

FC Sion: Vanins; Vanczak, Ferati, Cichero, Ruefli, Ndoye (46. Pa Modou), Kouassi; Bühler, Herea, Christofi (83. Basha); Vidosic (46. Itaperuna).

Tore: 3. 0:1 Puljic (Winter), 8. 1:1 Herea, 10. 1:2 Lezcano (Winter), 60. 2:2 Itaperuna, 72. 3:2 Pa Modou.

Verwarnungen: 13. Wiss (Foul), 40. Kahraba (Foul), 57. Rüfli (Foul), 89. Affolter (Foul).

Bemerkungen: FC Luzern ohne Stahel (gesperrt), Mikari, Sarr, Thiesson, Neziraj, Sliskovic, Wüthrich (alle verletzt) und Kryeziu (nicht im Aufgebot), Wiss im nächsten Spiel gesperrt.

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