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FUSSBALL: Der FCL holt in Basel verdienten Punkt

In einer hart umkämpften Partie trennten sich der FC Luzern und der FC Basel 1:1 unentschieden. Alain Wiss schoss den einzigen Treffer für die Blau-Weissen.
Sara Häusermann / Neue Lz
Die Luzerner jubeln über den 1:0 Führungstreffer. (Bild: Keystone)

Die Luzerner jubeln über den 1:0 Führungstreffer. (Bild: Keystone)

Nichts wurde es mit dem Wintermeister-Titel für den FC Luzern. Dabei waren die Vorzeichen gar nicht so schlecht: Der FC Basel hatte eine intensive Woche hinter sich und der Startaufstellung sah man an, dass Yakin wohl einige Kräfte ein bisschen schonen wollte. Nichts desto trotz erwischte das Heimteam den viel besseren Start ins Spiel. Die Basler dominierten den FCL nach Belieben, spielten stark nach vorne und liessen auf eigener Seite kaum Chancen zu. Für den FC Luzern galt es diese erste Phase des Spiels schadlos zu überstehen.

Dimitar Rangelov vom FCl gegen Basels Kay Voser. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Alain Wiss erzielt per Kopf das 1:0. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der Basler Fabian Schär (rechts) bezwingt FCL-Torhüter David Zibung per Kopf. (Bild: Keystone)
Luzerns Adrian Winter (links) im Kampf um den Ball gegen Basels Kay Voser und Arlind Ajeti. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Jahmir Hyka (rechts) sucht den Abschluss. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der Sportchef vom FCL, Alex Frei. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Dimitar Rangelov vom FCL (links), kämpft gegen den Basler Arlind Ajeti um den Ball. (Bild: Keystone)
Basels Mohammed Salah (links) kämpft gegen Luzerns Michel Renggli um den Ball. (Bild: Keystone)
FCLs Florian Stahel verlässt das Spielfeld nach einer roten Karte. (Bild: Keystone)
Der Schiedsrichter zeigt Florian Stahel vom FCL die rote Karte. (Bild: Keystone)
FCL-Torhüter David Zibung kassiert das 1:1. (Bild: Keystone)
Schiedsrichter Nikolay Hänni gibt den Ton an. (Bild: Keystone)
FCB's Valentin Stocker (rechts) im Kampf um den Ball gegen Luzerns Sally Sarr. (Bild: Keystone)
Giovanni Sio (Mitte) vom FCB scheitert an FCL-Torhüter David Zibung. (Bild: Keystone)
Der Basler Delgado will den Ball gegen Luzerns Jerome Thiesson behaupten. (Bild: Keystone)
Fabian Schär vom FCB (links) kämpft gegen FCL's Alain Wiss um den Ball. (Bild: Keystone)
Alain Wiss vom FCL (oben) im Kampf um den Ball gegen den Basler Philipp Degen. (Bild: Keystone)
Valentin Stocker vom FCB (links) kämpft gegen Adrian Winter um den Ball. (Bild: Keystone)
Tolle Stimmung im Stadion. (Bild: Keystone)
FCB-Trainer Murat Yakin (links) gibt FCL-Trainer Carlos Bernegger vor dem Spiel die Hand. (Bild: Keystone)
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FC Basel - FC Luzern 1:1

Wiss bestraft den FC Basel

Man hatte das Gefühl, dass die Basler den FCL richtig gehend überrollten. Besonders Sio als Spitze kam immer wieder zu guten Chancen. Sarr eröffnete Stocker bereits in der 8. Minute mit einem Katastrophen-Fehlpass alle Möglichkeiten. Die Luzerner hatte Glück, dass der Krienser im Zusammenspiel mit Sio nicht mehr zustande brachte. Ausserdem rettete Zibung mehr als einmal mirakulös.

In der 28. Minute jubelte eigentlich schon der ganze St. Jakobs-Park. Sio kommt alleine auf Zibung, dieser hält und Elneny schiesst aus knapp zwei Metern tatsächlich am Tor vorbei. Das hätte die Führung sein können – ja müssen. Im direkten Gegenzug aber schlug es vor der Muttenzer-Kurve ein. Mikari schläft einen scharfen Ball zur Mitte. Dort setzt sich Alain Wiss gegen sämtliche Verteidiger durch und köpft ein zum 1:0. Völlig entgegen dem Spielverlauf führte der FC Luzern nun plötzlich.

Freistoss bringt dem FCB den Ausgleich

Als der Schiedsrichter die zweiten 45 Minuten anpfiff kam der FC Luzern deutlich besser aus der Kabine als der FCB. Die Basler konnten nicht mehr so druckvoll auftreten wie zu Beginn der Partie. Der FCL spielte munter mit und kam durch Winter und Hyka immer wieder zu guten Chancen vor Sommers Kasten. Hinten allerdings offenbarten die Blau-Weissen einige Probleme. Immer wieder konnten die Basler, inzwischen mit dem schnellen Salah, nur mit Fouls gestoppt werden. Und so kam es, dass ein Freistoss aus knapp 20 Metern dem FCB den Ausgleich brachte. Delgado zirkelte den Ball genau auf Schärs Kopf und dieser nickt ein zum 1:1. Da war die Luzerner Hintermannschaft zu wenig aufmerksam.

Anschliessend wurde der Spitzenkampf dann noch richtig ruppig. Das Publikum heizte die Stimmung auf, kommentierte jede Aktion der Spieler und jeden Pfiff des Unparteiischen. Die Partie stand auf Messers Schneide – beide Teams kämpften verbissen um das Leder. Schliesslich sah der Torschütze Fabian Schär die Gelb-Rote Karte – und 20 Minuten später muss auch Luzerns Stahel vom Platz. Am Spielstand änderte dieses Farben-Spektakel aber nichts mehr. Der FCL verpasste die Chance Wintermeister zu werden holte sich in Basel aber einen verdienten Punkt.

David Zibung, Note 5

Er ist wie vorletzte Saison der grosse Rückhalt. Spielt hoch konzentriert. Vorgestern gegen Basel zusammen mit FCB-Star Salah herausragend.

Statistik: 18 Spiele, 1606 Minuten, 0 Tore/0 Assists

(Bild: Keystone)

Tomislav Puljic, Note 4.

Der Saisonstart misslingt dem Kroaten. Er fängt sich immer mehr, spielt durchschnittlich und zum Ende hin fast wie in den besten Tagen.

Statistik: 17 Spiele, 1520 Minuten, 1 Tor/1 Assist.

(Bild: Philipp Schmidli)

Claudio Lustenberger, Note 5

Der Konkurrenzkampf durch Mikari hat dem Krienser gutgetan. Er ist zu einem der wichtigsten Antreiber des FCL-Spiels geworden.

Statistik: 16 Spiele, 1333 Minuten, 1 Tor/0 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Florian Stahel, Note 3,5

Es ist die schwächste Halbsaison, die der Zürcher seit Sommer 2011 für den FCL gespielt hat. Zu wenig hohe Konstanz, zwei Platzverweise.

Statistik: 17 Spiele, 1511 Minuten, 1 Tor/0 Assists.

(Bild: Keystone)

Sally Sarr, Note 5

Er hat sich doch noch in Berneggers Team gespielt. Vereint Kraft, Tempo und mitunter Technik. Vertragsverlängerung dürfte Formsache sein.

Statistik: 11 Spiele, 821 Minuten, 1 Tor/0 Assist.

(Bild: Philipp Schmidli)

Yassin Mikari, Note 4,5

In Basel hat er gezeigt, welche Qualitäten in ihm stecken. Positiver Typ mit viel Offensivdrang, stärkt die qualitative Breite der Mannschaft.

Statistik: 15 Spiele, 784 Minuten, 0 Tore/1 Assist.

(Bild: Philipp Schmidli)

Hekuran Kryeziu, Note 4

Darf dreimal als Rechtsverteidiger ran. Macht es zweimal ansprechend. Muss sich insgesamt zwingend mehr aufdrängen als Profi.

Statistik: 7 Spiele, 321 Minuten, 0 Tore/0 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Oliver Bozanic, Note 5

Der Neue aus Australien schlägt als Goalgetter sofort ein. Obwohl er später nicht mehr trifft, spielt er schnell und clever.

Statistik: 15 Spiele, 1230 Minuten, 5 Tore/1 Assist.

(Bild: Philipp Schmidli)

Michel Renggli, Note 4,5

Im Sommer ist dem Teamsenior (33 Jahre) der Start komplett missglückt. Fast abgeschrieben, ist er gut zurückgekehrt. Fürs Team weiter wichtig.

Statistik: 15 Spiele, 1214 Minuten, 0 Tore/3 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Jahmir Hyka, Note 4,5

Der agile, trickreiche Flügel ist unter Bernegger viel entschlossener geworden. Schade, dass ihm noch immer die Effizienz vor dem Tor fehlt.

Statistik: 15 Spiele, 746 Minuten, 1 Tore/3 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Xavier Hochstrasser, Note 4

Von Bozanic im Sommer verdrängt, ist der Genfer nur noch ein erfahrener Ergänzungsspieler. Ob ihm der Zuzug von Copain Affolter hilft?

Statistik: 11 Spiele, 822 Minuten, 0 Tore/1 Assist.

(Bild: Philipp Schmidli)

Alain Wiss. Note 4,5

Schon zweimal verletzt unter Bernegger. In der Rückrunde muss er im Passspiel mehr riskieren.

Statistik: 12 Spiele, 717 Minuten, 1 Tor/0 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Sava Bento, Note 4,5

Ein sportliches Wunder, dass er noch da ist. Gutes Comeback im Cup gegen Sion. Benötigt Spielpraxis, erhält Vertrag bis Ende Saison mit Option.

Statistik: 3 Spiele, 119 Minuten, 0 Tore/0 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Jérôme Thiesson, Note 4,5

Des Trainers Lieblingsspieler ist höchst bescheiden, kämpft und rennt. Ein Teamplayer par excellence, kann sich im Aufbau weiter steigern.

Statistik: 12 Spiele, 998 Minuten, 0 Tore/2 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Haxhi Neziraj, Note 4

Ist im Heimspiel gegen Thun der Lichtblick für die letzten 30 Minuten. In Sion (0:3) verheizt. Der Trainer verlangt von ihm Beharrlichkeit. Fehlt Neziraj die professionelle Einstellung?

Statistik: 4 Spiele, 135 Minuten, 0 Tore/0 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Dimitar Rangelov, Note 5

Wie verwandelt im Vergleich zur letzten Saison. Das Nachtreten gegen GCs Toko (4 Spielsperren) kostet den Bulgaren wohl eine noch deutlich erfreulichere Ausbeute als 5 Tore in 13 Partien.

Statistik: 13 Spiele, 1066 Minuten, 5 Tore/3 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Adrian Winter, Note 5

Der Thalwiler gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Schade, fehlt ihm der Instinkt eines Goalgetters. Dafür läuft er enorm viel.

Statistik: 18 Spiele, 1350 Minuten, 1 Tore/5 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Dario Lezcano, Note 4

Bei keinem vom FCL klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie beim kompletten und teuersten FCL-Spieler aller Zeiten.

Statistik: 15 Spiele, 775 Minuten, 2 Tore/2 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)

Mahmoud Kahraba, Note 5

Wie Bozanic hat auch der Ägypter sofort wertvolle Tore erzielt. Natürlich muss der 19-Jährige noch viel lernen. Er ist aber ein grosses Versprechen für die Zukunft.

Statistik: 10 Spiele, 422 Minuten, 4 Tore/0 Assists.

(Bild: Philipp Schmidli)
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Die Noten der FCL-Spieler bei Halbzeit

FC Basel - FC Luzern 1:1 (0:1)

St. Jakob Park. - 27'649 Zuschauer. - Schiedsrichter Nikolaj Hänni.

FC Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Lustenberger, Mikari; Renggli; Thiesson, Wiss (74. Lezcano); Winter, Rangelov (90. Kryeziu), Hyka (74. Kahraba).

FC Basel 1893: Sommer; P. Degen, Schär, Ajeti, Voser; Elneny; D. Degen (54. Salah), Frei, Delgado (68. Sauro), Stocker; Sio (84. Serey Die).

Tore: 27. 0:1 Wiss (Mikari), 63 1:1 Schär (Delgado).

Verwarnungen: 10. D. Degen, 37. Schär, 45. Ajeti, 56. Stahel (alle Foul). - Ausschluss: 66. Schär (Handspiel), 88. Stahel. - Bemerkungen: Luzern ohne Bozanic, Hochstrasser, Wüthrich (alle verletzt), Neziraj, Holz; Sacirovic (alle nicht im Aufgebot), letztes Spiel von Mike Hauser als FCL-Präsident.

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