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FUSSBALL: Der FCL kämpft um seine Stars

Der FC Luzern ist drei Runden vor Schluss auf Platz 5 vorgerückt. Dieser Rang könnte gleichbedeutend mit einem Europacup-Ticket sein. Nun dämpfen Trainer und Sportchef die Erwartungen.
Werden auch von anderen Klubs umworben: die FCL-Offensivspieler Jakob Jantscher (links) und Marco Schneuwly (Mitte). (Bild: EQ / Marc Schumacher)

Werden auch von anderen Klubs umworben: die FCL-Offensivspieler Jakob Jantscher (links) und Marco Schneuwly (Mitte). (Bild: EQ / Marc Schumacher)

Daniel Wyrsch

Die 33. Runde der Super League war eine, die dem FC Luzern in die sportlichen Karten spielte. Der FCL gewann 2:0 in Vaduz, während der FC St. Gallen bei GC 0:2 unterlag. Nach der fünften St. Galler Niederlage in Folge haben die Innerschweizer mit den Ostschweizern nicht nur punktemässig gleichgezogen, der FCL ist dank der besseren Tordifferenz (+5) sogar an St. Gallen (–12) vorbeigezogen. Allerdings kommt Sion dank dem 1:0-Heimsieg über Aarau ebenfalls auf 41 Zähler (–2). Den Vierkampf um Platz 5 (siehe Grafik rechts oben), der im Fall eines Basler Cupsiegs für die Qualifikation zur Europa League berechtigen würde, vervollständigt GC mit 39 Punkten. Es verbleiben drei Runden bis zum Meisterschaftsende. FCL-Präsident Ruedi Stäger malt sich bereits aus, wie Luzern und Sion im letzten Saisonspiel am Freitag, 29. Mai (20.30, Swissporarena), quasi einen Final um den 5. Rang bestreiten. Schon vor Jahresfrist konnte der FCL in der letzten Runde mit einem 3:0-Heimsieg gegen Thun ein europäisches Ticket lösen.

Der Luzerner Dario Lezcano (rechts) jubelt mit seiner Mannschaft nach seinem Tor zum 0:1. (Bild: Keystone)Der Luzerner Dario Lezcano (rechts) jubelt mit seiner Mannschaft nach seinem Tor zum 0:1. (Bild: Keystone)
Dario Lezcano jubelt vor den mitgereisten Fans. (Bild: Keystone)Dario Lezcano jubelt vor den mitgereisten Fans. (Bild: Keystone)
Florian Stahel (rechts) vom FC Vaduz im Duell um den Ball gegen Dario Lezcano (Mitte) vom FC Luzern. (Bild: Keystone)Florian Stahel (rechts) vom FC Vaduz im Duell um den Ball gegen Dario Lezcano (Mitte) vom FC Luzern. (Bild: Keystone)
Augen zu und durch: Der Luzerner Marco Schneuwly (rechts) erwartet den Ball von Gegenspieler Mario Sara (links) vom FC Vaduz. (Bild: Keystone)Augen zu und durch: Der Luzerner Marco Schneuwly (rechts) erwartet den Ball von Gegenspieler Mario Sara (links) vom FC Vaduz. (Bild: Keystone)
Der Luzerner Dario Lezcano spielt den Ball. (Bild: Keystone)Der Luzerner Dario Lezcano spielt den Ball. (Bild: Keystone)
Florian Stahel (links) vom FC Vaduz im Sprint um den Ball gegen den Luzerner Alain Wiss, (mitte). (Bild: Keystone)Florian Stahel (links) vom FC Vaduz im Sprint um den Ball gegen den Luzerner Alain Wiss, (mitte). (Bild: Keystone)
Der Luzerner Marco Schneuwly jubelt nach seinem Tor zum 0:2. (Bild: Keystone)Der Luzerner Marco Schneuwly jubelt nach seinem Tor zum 0:2. (Bild: Keystone)
Luzerns Marco Schneuwly (links) im Duell mit Mario Sara vom FC Vaduz. (Bild: Keystone)Luzerns Marco Schneuwly (links) im Duell mit Mario Sara vom FC Vaduz. (Bild: Keystone)
Jubel nach dem Schlusspfiff bei Dario Lezcano (links) und Oliver Bozanic. (Bild: Keystone)Jubel nach dem Schlusspfiff bei Dario Lezcano (links) und Oliver Bozanic. (Bild: Keystone)
Luzerns Marco Schneuwly (links)8 gegen Vaduz' Matthias Baron. (Bild: Keystone)Luzerns Marco Schneuwly (links)8 gegen Vaduz' Matthias Baron. (Bild: Keystone)
10 Bilder

FC Vaduz - FC Luzern 0:2

Babbel fordert Demut

Natürlich freuen sich auch die sportlich Verantwortlichen über die hervorragende Ausgangslage, die sich der FCL nach 162 Tagen am Tabellenende im Frühling geschaffen hat. Doch Sportchef Rolf Fringer hatte plausible Gründe, um in Vaduz nach dem zehnten Saisonsieg festzustellen: «Die gute Leistung ist zu relativieren, wir hatten in den entscheidenden Momenten das nötige Glück.» Trainer Markus Babbel verschwieg die schwierigen Momente gegen die Liechtensteiner auch nicht. Doch der FCL-Coach will mit seinem Team in den restlichen drei Partien «alles investieren, um die tolle Ausgangsposition zu nutzen». Aber er versicherte ebenso, «darauf zu schauen, dass wir demütig bleiben». Das Restprogramm mit YB auswärts (Donnerstag, 19.45) sowie Zürich und Sion zu Hause ist ziemlich anspruchsvoll.

FCL will mit Jantscher verlängern

Wie das Rennen ums europäische Ticket auch ausgeht, der FCL muss sich knapp einen Monat vor dem Trainingsstart für die neue Saison (16. Juni) intensiv mit der Personalplanung beschäftigen. Fünf Verträge laufen aus (Winter, Hyka, Wiss, Bozanic, Bucchi), andererseits sollen Verstärkungen (Basic) geholt werden. Zudem haben Freuler, Lezcano, Marco Schneuwly und Jantscher das Interesse von anderen Klubs geweckt. Präsident Stäger: «Weil sie ins Teamgefüge passen und auf wichtigen Positionen spielen, möchten wir sie behalten.» Mindestens drei der vier Profis sollten weiterhin in Luzern bleiben. Jantscher, der eine festgeschriebene Ablösesumme von 1,7 Millionen Franken hat und im Visier von YB ist, erhält trotz Vertrag bis 2017 ein neues, verbessertes FCL-Angebot. Stäger: «Wir wollen mit Jakob Jantscher verlängern und hoffen, dass er sich bei uns weiterentwickelt und noch wertvoller wird.»

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