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FUSSBALL: Der FCL sieht sich eine Liga tiefer um

Der FC Luzern hat den Ligaerhalt gesichert, jetzt startet die Planung der neuen Saison. Aus Lugano soll Marko Basic (26) zum FCL wechseln.
Marko Basic im Trikot des FC Lugano. (Bild: Keystone/Gabriele Putzu)

Marko Basic im Trikot des FC Lugano. (Bild: Keystone/Gabriele Putzu)

Daniel Wyrsch

Marko Basic (26) spielt seit sieben Jahren für den FC Lugano. Beim Tabellenzweiten der Challenge League hat der defensive Mittelfeldspieler und Innenverteidiger in dieser Saison 9 Tore (2 Penaltys) erzielt. Weil Basic bei den Tessinern noch einen Vertrag bis 2017 besitzt, wäre ein Transfer nicht ganz günstig. Die Rede ist von einer Ablösesumme von 350 000 bis 400 000 Franken.

Rolf Fringer, Sportchef des FC Luzern, winkt allerdings ab, wenn man ihn auf die Transfersumme für Basic anspricht. Fringer: «Er ist einer von mehreren Spitzenspielern der Challenge League, die wir beobachten. Aber wir haben noch mit keinem Klub verhandelt, so weit sind wir noch nicht.» Froh ist Fringer, dass der FCL den Ligaerhalt fünf Runden vor Saisonschluss «früher als erwartet geschafft hat. Das hat uns ermöglicht, mit der Saisonplanung für die Super League zu beginnen.»

Ersetzt Freuler Frei beim FCB?

Wie gross die finanziellen Mittel sind, die Fringer zur Verfügung stehen, um neue Spieler zu holen, ist allerdings noch nicht bekannt. «Denn wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, wer uns verlässt.» Das gilt auch für die offenbar umworbenen Schlüsselspieler Jakob Jantscher, Marco Schneuwly und Remo Freuler. Fringer betont: «Bis dato sind noch keine Angebote bei uns eingetroffen.» Sollte jedoch nur einer aus diesem Trio den Klub verlassen, würde der FCL Einnahmen im siebenstelligen Bereich generieren. Jantscher hat eine Ausstiegsklausel aus seinem bis 2017 dauern­- den Vertrag, mindestens 1,5 Millionen Franken Ablöse sind festgeschrieben. Schneuwly (16 Ligatore) hat einen Kontrakt, der ebenfalls bis 2017 dauert, aber ohne Ausstiegsklausel. Er kostet mindestens 1 Million. Auch Freuler ist weitere zwei Jahre an den FCL gebunden. Der 23-jährige Mittelfeldspieler soll ein heisser Kandidat beim FC Basel sein, falls Fabian Frei in die Bundesliga wechselt. Selbstverständlich müsste der FCB für Freuler tief in seine Kasse greifen.

Die Basler sind aber in derselben Situation wie die FCL-Verantwortlichen. Sie müssen zuerst abwarten, welche ihrer besten Profis den Klub tatsächlich verlassen. Erst dann können sie sich konkret um die Nachfolger kümmern.

Füllt sich die Luzerner Einkaufskasse durch die erwähnten Verkäufe, dann sind neben Basic andere Lugano-Spieler und zwei Talente von Challenge-League-Leader Servette im Gespräch: Bei den Genfern ist zum einen die Rede von Mittelfeldspieler Kevin Bua (21), ein Spanien-Schweizer. Er hat in der laufenden Saison 4 Tore geschossen und 6 Assists gegeben. Der zweite Servette-Rohdiamant heisst Benjamin Besnard (22), der Stürmer erzielte in 12 Spielen 6 Tore und gab 4 Assists. Besnard und Bua haben noch Verträge bis 2016.

Günstiger wären der italienisch-uruguayische Stürmer Sergio Cortelezzi (20) und der Schweizer Verteidiger Leandro Di Gregorio (23) vom FC Lugano, weil deren Verträge im Sommer auslaufen. Ihre Bilanzen lassen sich sehen: 9 Tore/3 Assists für Cortelezzi und 2 Tore/9 Assists für den rechts und links aussen verteidigenden Di Gregorio.

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