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FUSSBALL: Der FCL startet dezimiert in die Saison

Mit Tomislav Puljic (32) und Zuzug Sebastian Schachten (30) sind zwei erfahrene FCL-Spieler verletzt. Kaja Rogulj (29) ist in Kroatien.
Ein Blick in die Swissporarena in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler (Symbolbild))

Ein Blick in die Swissporarena in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler (Symbolbild))

Daniel Wyrsch

Tomislav Puljic (32) und Sebastian Schachten (30) bereiten Sorgen. Luzern-Trainer Markus Babbel (42) konnte die beiden Verteidiger erst in einem Testspiel einsetzen. Vor knapp drei Wochen kamen sie beim 3:0-Sieg gegen Wil in der ersten Halbzeit zum Einsatz. In den weiteren Partien gegen Schaffhausen (2:1), Spartak Moskau (2:1) und Winterthur (3:0) standen sie nicht zur Verfügung. Was ist mit den Routiniers passiert? Puljic, an dessen Beinen lange blaue Heilpflaster kleben, spricht von muskulären Problemen.

Fehlbelastung in der Vorbereitung

Trainer Babbel erklärt die Ursache: «Sowohl bei Tomi Puljic wie auch bei Sebastian Schachten ist es in der Vorbereitung zu Fehlbelastungen gekommen.» Hintergrund: Nach überstandenen Verletzungen seien sie unsicher gewesen, ob ihr Körper der grossen Belastung während des Sports standhält. Deshalb hätten sie sich falsch bewegt. Babbel: «Nun haben sie muskuläre Schwierigkeiten und können nur mit angezogener Handbremse trainieren. Leider dauert es länger, bis sie wieder in dem Fitnesszustand sind, um uns helfen zu können.»

Babbel hat wenig Hoffnung, dass Puljic und Schachten zum Saisonstart am übernächsten Samstag (17.45) zu Hause gegen Sion einsatzfähig sind. «Es ist eher unwahrscheinlich, dass sie dann bereit sind.»

Schachten hatte beim letzten Arbeitgeber St. Pauli (2. Bundesliga) einen Muskelbündelriss erlitten. Bevor der Deutsche beim FCL einen Zweijahresvertrag unterschrieb, war «medizinisch alles okay», wie Babbel versichert. Auch der Kroate Puljic hatte den ärztlichen Check nach der heiklen Sprunggelenkverletzung (angerissenes Syndesmoseband) bestanden. Nun trainieren er und Schachten mit den Physiotherapeuten.

Durch Puljics Ausfall sind in der Innenverteidigung François Affolter (24) und Sally Sarr (29) gesetzt. Zudem machen Yannick Schmid (20) und Fidan Aliti (21) gemäss Babbel Druck auf die Arrivierten. «Gott sei Dank sind wir in der zentralen Abwehr bis dato gut aufgestellt, aber weitere Ausfälle wären verheerend.»

Roguljs Comeback erst im Herbst

Anstelle des rechten Verteidigers Schachten wird Jérôme Thiesson (27) spielen – wie regelmässig in den letzten vier Jahren. Babbel betont, dass er Thiesson vertraut. Mit dem Zuzug von Schachten habe man mehr Planungssicherheit herstellen wollen. Denn die Personaldecke ist auf den Aussenpositionen der Abwehr mit Thiesson und Claudio Lustenberger (28) dünn. Sally Sarr, der oft als Aussenverteidiger eingesetzt wurde, ist eigentlich Innenverteidiger und soll auch im Zentrum spielen. «Jetzt darf sich kein Aussenverteidiger mehr verletzen», sagt Babbel.

Auch Innenverteidiger Kaja Rogulj (29) wird dem FCL weiterhin fehlen. Im Mai operierte ihn FCL-Teamarzt Sascha Käsermann am Rücken. Babbel: «Kaja musste nach ständig wiederkehrenden Problemen etwas unternehmen, die Operation war unvermeidlich. Er erhält von uns genügend Zeit zur Erholung.»

Luzern hat Rogulj heim nach Kroatien geschickt. «Er wird dort professionell betreut», versichert Babbel. Der Tapetenwechsel dürfte Rogulj gut tun. «Langzeitverletzte frustriert es, wenn sie sehen, wie die anderen zum Teamtraining gehen.» Babbel kennt diese Gefühle aus seiner Spielerzeit. Er hofft, dass Rogulj im Herbst wieder Fuss fassen kann – und das Duo Puljic/Schachten früher fit ist.

Hinweis

Der FC Luzern trägt heute (19.00, Gurzelen, Biel) ein Testspiel gegen Neuchâtel Xamax (Challenge League) aus.

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