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FUSSBALL: "Der FCL und ich beenden die Zusammenarbeit"

Der FC Luzern hat am Samstagabend nach dem Heimspiel gegen den FC Basel einen wichtigen Personalentscheid bekanntgeben. Alex Frei tritt als Sportchef des FC Luzern per Ende Jahr zurück.
Alex Frei während der Pressekonferenz am Samstag im Anschluss an das Spiel gegen den FC Basel. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Alex Frei während der Pressekonferenz am Samstag im Anschluss an das Spiel gegen den FC Basel. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Es zeichnete sich ab. Alex Frei verlässt den FC Luzern. Er hat seinen definitiven Rücktritt nach dem Spiel gegen Basel bekannt gegeben. Kurz nach 20 Uhr traten FCL-Präsident Ruedi Stäger und Alex Frei vor die Medien. Die beiden gaben bekannt, dass die Zusammenarbeit per Ende Jahr im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wird. Auf nähere Ausführungen zu den Beweggründen, die knapp 20-monatige Zusammenarbeit vorzeitig einzustellen, verzichteten die Hauptdarsteller indes. In einer gemeinsamen Vereinbarung sei festgelegt worden, dass keine weiteren Auskünfte und Stellungnahmen erteilt würden, schreibt der FC Luzern denn auch im Communiqué.

Personal-Karussell: Rapic und Gerber

Wie durchgesickert ist, sollen bereits erste Kontakte zu potenziellen Nachfolgern von Ex-Spitzenfussballer Frei hergestellt worden sein. Dragan Rapic, zuletzt bei GC Sportchef und aus Basel stammend, soll zu den Kandidaten gehören. Zum engeren Kreis muss sicher auch Andres Gerber zählen. Der Berner Ex-Profi (GC, Lausanne, Thun) leistet beim FC Thun seit Jahren hervorragende Arbeit trotz den bescheidenen Mitteln des Klubs. Dennoch geht es den Berner Oberländern schlecht, sie können nicht einmal die volle Stadionmiete in der Stockhorn-Arena bezahlen. Unter diesen prekären Verhältnissen könnte Gerber in Thun niemand böse sein, wenn er sich einen Wechsel in die Innerschweiz überlegt.

Fringer wie St. Gallens Peischl

Aber auch Ex-FCL-Trainer Rolf Fringer hätte dank seiner Erfahrung und Cleverness bestimmt das Zeug, um Sportchef in Luzern zu sein. Nach der schmerzhaften Entlassung in Luzern im Frühling 2011 hat er sich inzwischen mit Stierli versöhnt. Bei den FCL-Anhängern geniesst der in Hergiswil NW wohnhafte Ex-Nationalcoach sowieso einen guten Ruf. Fringer wäre ein Sportchef von der Art Heinz Peischl, der seit einigen Jahren kontinuierlich gute und preiswerte Arbeit in St. Gallen leistet.

Hinsichtlich potentieller Nachfolger will der FCL aber offiziell keine Stellung nehmen. Sobald die Evaluationsphase für einen neuen Sportdirektor abgeschlossen sei, werde über die Nachfolge-Regelung informiert, schreibt der Club.

Daniel Wyrsch/shä/spe/sda

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