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FUSSBALL: Die Hoffnung aufs versöhnliche Ende

Für Luzern hat das letzte Vorrundenspiel grosse Bedeutung: Ein Sieg heute (20.00) gegen YB würde dem FCL frischen Schwung geben. Das weiss auch Remo Freuler.
Daniel Wyrsch
Gibt sich kämpferisch: FCL-Mittelfeldspieler Remo Freuler (rechts) gegen den St. Galler Everton Luiz. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

Gibt sich kämpferisch: FCL-Mittelfeldspieler Remo Freuler (rechts) gegen den St. Galler Everton Luiz. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

Der FC Luzern spielt heute den letzten Super-League-Match im Jahr 2015. Wie vor 14 Tagen gegen den FC Thun ist es ein Heimspiel. Zwar ist der BSC Young Boys ein höher dotierter Gegner als die Berner Oberländer. Aber entscheidend wird sein, ob die FCL-Spieler wieder diesen unbedingten Siegeswillen wie beim 1:0-Erfolg über Thun auf den Rasen bringen. Ganz andere Erinnerungen hat man dagegen an die Partie vom letzten Sonntag in Basel, wo schon nach etwas mehr als einer halben Stunde der 3:0-Sieg für den Serienmeister feststand. FCL-Trainer Markus Babbel verlangt darum gegen YB ein anderes Auftreten als in Basel: Selbstsicherheit sollen die Innerschweizer ausstrahlen. «Es geht darum, einen versöhnlichen Abschluss hinzubekommen», sagt Babbel.

Letzter Heimsieg gegen YB 2013

So unterschiedliche Eindrücke die Luzerner zuletzt machten, so durchzogen ist die Vorrunde bis dato gewesen. Das findet auch Mittelfeldspieler Remo Freuler (23): «Der Saisonstart gelang uns, bis wir in eine Baisse gerieten. Wir spielten dann zwar immer noch gut, kreierten uns Chancen, gewannen aber die Spiele nicht mehr.» Die Situation mit den vielen vergebenen Möglichkeiten vergleicht der Zürcher Oberländer mit dem Saisonstart 2014/15 unter Trainer Carlos Bernegger. «Wir taten uns mit Carlos damals ähnlich schwer.»

Aus den letzten sieben Partien der laufenden Saison resultierten lediglich fünf Punkte. Freuler und der Mannschaft haben aber der erwähnte Vollerfolg gegen Thun und die Viertelfinal-Qualifikation im Cup in St. Gallen Mumm gegeben. Freuler weiss, was dem FCL vor den Weihnachtsferien richtig Aufschwung verleihen würde: «Am Samstag YB besiegen und eine Woche später in Aarau den anvisierten Halbfinaleinzug im Cup schaffen. Dann könnten wir von einer relativ guten Vorrunde sprechen.»

Bevor Bilanz gezogen wird, steht den Zentralschweizern harte Arbeit bevor. Vor allem gegen YB. Die Berner gelten als spielstark, aber auch als Wundertüte. Den letzten Heimsieg über den Klub aus der Bundeshauptstadt realisierte der FCL am 11. Mai 2013 mit einem 3:1 unter Bernegger. Zweieinhalb Jahre sind seither vergangen und zeigen, dass YB mit seinem schnellen Umschaltspiel nicht zu den bevorzugten Gegnern in der Swissporarena gehört. «Wir müssen defensiv kompakt dagegenhalten», betont Freuler. Aber natürlich hofft der ballsichere Aufbauer ebenfalls auf «gute Kontergelegenheiten, die wir fahren können».

Freuler visualisiert, dass er und seine Teamkollegen dann die Angriffe zu Ende spielen. Sprich: der Ball wieder den Weg ins Tor findet. In den letzten fünf Spielen schoss der FCL nur zwei Treffer. Wie zwei anderen Leistungsträgern, Jakob Jantscher und Marco Schneuwly, ist Freuler die Torgefährlichkeit abhandengekommen. Der Ex-U-21-Nationalspieler hat heuer noch nicht getroffen, während er letzte Saison sieben Tore erzielte. Woran liegt es? «Wenn ich wüsste, warum bei mir der Ball nicht mehr reingeht, dann würde ich es sofort ändern.» Freuler gibt sich kämpferisch: «Irgendeinmal löst sich der Knopf, und ich haue den Ball wieder rein.»

Freuler gehört zum Tafelsilber

Freulers Vertrag läuft bis Sommer 2017. Daran will er nichts ändern. «Es läuft mir bei Luzern, darum gibt es keinen Grund zu einem Vereinswechsel.» Mit einem Marktwert von geschätzten 1,8 Millionen Franken gehört er zum Tafelsilber des FCL.

Wert erhaltend oder sogar steigernd sind im Tagesgeschäft Fussball einzig gute Resultate. Während Babbel auf ein versöhnliches Ende des Jahres 2015 hofft, formuliert es Freuler so: «Ich wünsche uns nochmals ein positives Ergebnis. Wir wollen unbedingt diese drei Punkte. Mit einem Sieg könnten wir Platz 4 verteidigen.» Er strahlt dabei die geforderte Selbstsicherheit aus.

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