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FUSSBALL: Die Jungen des FCL sollen es in Kroatien richten

Der FC Luzern fliegt nach Osijek, wo er in der Europa-League-Qualifikation eine gute Ausgangslage schaffen möchte. Dem FCL fehlen einige Stammspieler – was eine Chance für die jungen Akteure sein könnte.
Raphael Gutzwiller
Christian Schwegler während dem Training des FC Luzern am Samstag, 24. Juni 2017. (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Christian Schwegler während dem Training des FC Luzern am Samstag, 24. Juni 2017. (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Raphael Gutzwiller

raphael.gutzwiller@luzernerzeitung.ch

Die Sommerpause für den FCL war sehr kurz. Seit dem 25. Juni trainiert die Mannschaft wieder, schon morgen bestreitet der FCL den ersten Ernstkampf. «Das ist eine sehr kurze Zeit, um die Mannschaft schon für einen Ernstkampf fit zu kriegen», sagt Trainer Markus Babbel.

Am Mittwoch, 12. Juli, um 10 Uhr steigen die Luzerner in Zürich-Kloten in den Flieger in Richtung Osijek. Mit dabei beim Qualifikationsspiel sind aber nicht alle Spieler. So fehlt etwa der Neuzugang Marvin Schulz (22) von Gladbach, für ­ den es mit der Spielberechtigung nicht mehr reicht. Allesamt verletzt sind Shkelqim Demhasaj, Il Gwan Jong, Nicolas Schindelholz, Lucas Alves und Simon Grether. Der australische Nationalspieler Tomi Juric ist nach seiner Teilnahme am Confed-Cup erst gestern wieder ins FCL-Mannschaftstraining eingestiegen und wird deshalb nicht nach Kroatien mitreisen. Trotz vielen Abwesenden glaubt Babbel daran, dass der FCL gute Chancen hat, endlich eine Runde zu überstehen. Noch nie ist er eine Runde weitergekommen in der Qualifikation zur Europa League. «Wir werden eine gute Truppe auf dem Platz haben. Es wird die Mannschaft spielen, die im Moment am besten ist.» Viele Spieler seien noch nicht bei 100 Prozent. «Das ist nach so einer kurzen Vorbereitungszeit auch gar nicht möglich», so Babbel.

FCL-Captain Claudio Lustenberger sagt, die Mannschaft wisse noch nicht genau, wo sie schon stehe. «Das ist beim Super-League-Saisonstart jeweils aber auch so», so Lustenberger. Die Mannschaft sei aber genug fit, um 90 Minuten zu kämpfen. «Wir wollen in Kroatien unbedingt eine gute Ausgangslage schaffen.»

«Kryeziu ist noch nicht ganz fit, aber zu wichtig»

Neben Tomi Juric weilten auch die U21-Nationalspieler Remo Arnold, João Oliveira sowie der kosovarische Nationalspieler Hekuran Kryeziu noch länger in den Ferien. Kryeziu wird trotzdem gegen Osijek eine Schlüsselrolle einnehmen müssen, verrät Babbel. «Hekuran ist für uns ein sehr wichtiger Spieler. Zwar ist er noch nicht ganz fit, dennoch werden wir ihn brauchen. Er ist sportlich zu wichtig und zu wertvoll für uns, als dass wir auf ihn in so einem Spiel verzichten könnten.»

Der 24-jährige Kryeziu ist einer von mehreren jüngeren Spielern, die nach den Abgängen der Routiniers Marco Schneuwly, Markus Neumayr und Ricardo Costa noch mehr Verantwortung übernehmen sollen. Zum verjüngten Team meint Babbel: «Die Mannschaft ist sicher nochmals einiges jünger als letzte Saison. In Sachen Mentalität und Qualität ist sie aber auf einem ähnlichen Level. Ich bin mit der Kaderplanung sehr zufrieden.»

Die vielen Abwesenden dürften für die ganz jungen Spieler im FCL-Kader eine Chance sein, zum Beispiel für Ruben Vargas. Babbel stimmte bei der gestrigen Medienkonferenz eine Lobeshymne auf den 18-jährigen Stürmer aus Adligenswil an: «Ruben ist technisch gut, bringt Tempo ins Spiel und hat körperlich enorme Fortschritte gemacht. Zuletzt hat er gut gespielt. Und: Der Junge kann Tore erzielen.» Gut möglich, dass Vargas von der Abwesenheit vieler Stürmer profitiert und sein FCL-Debüt geben darf – ausgerechnet in einem internationalen Spiel.

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