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FUSSBALL: Die Neuen haben ihr Versprechen nicht eingelöst

Der FC Luzern kann nach der ersten Saisonhälfte weder mit den Leistungen noch mit der Ausbeute und erst recht nicht mit Platz 9 zufrieden sein. Mehrere Zuzüge haben dem Verein bislang zudem sportlich zu wenig gebracht.
Daniel Follonier (rechts) im Zweikampf mit Servettes Matias Vitkieviez. Am Ende bezwang der FCL den Challenge-League-Vertreter aus Genf in der zweiten Cup-Runde mit 1:0. (Bild: Martial Trezzini/Keystone (Genf, 16. September 2017))

Daniel Follonier (rechts) im Zweikampf mit Servettes Matias Vitkieviez. Am Ende bezwang der FCL den Challenge-League-Vertreter aus Genf in der zweiten Cup-Runde mit 1:0. (Bild: Martial Trezzini/Keystone (Genf, 16. September 2017))

Daniel Wyrsch

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch
Der Umbruch im Sommer war heftig. Nicht weniger als zehn neue Profis sind seit dem Saisonstart zum FC Luzern gestossen. Nicht alle gratis. So hat der Verein, der jährlich ein strukturelles Defizit von rund 2 Millionen Franken durch die Besitzer decken muss, mindestens die Hälfte dieser Summe in die Transfers von Olivier Custodio (von Lausanne), Daniel Follonier (von Sion) und Shkelqim Demhasaj (von Schaffhausen) investiert.

Die Erwartungen an dieses Trio waren entsprechend gross. Das Vertrauen der Klubleitung und der Trainer konnte nur Demhasaj zurückzahlen. Der Stürmer aus der Challenge League brachte viel Enthusiasmus und Zielstrebigkeit mit nach Luzern. Mit fünf erzielten Toren ist er nach 19 Runden zusammen mit Tomi Juric der beste FCL-Schütze. Verständlicherweise ist dem 21-jährigen Super-League-Neuling in der Schlussphase etwas die Luft ausgegangen.

Custodio ist noch nicht angekommen

Noch nicht richtig angekommen ist Custodio. Nur in der Anfangsphase der Saison deutete er seine von vielen Experten erwartete Klasse an, dann verschwand er mehr oder weniger von der Bildfläche, weil er sich gravierend verletzt hatte. Er erlitt Anfang November einen Syndesmosebandriss. Die Genesung dauert noch an, so dass der Mittelfeldspieler erst im März auf dem Feld zurückerwartet wird.

Kaum positiv aufgefallen ist Follonier. Der bald 24-jährige Unterwalliser ist bisher ein Fremdkörper im Luzerner Spiel, sein Versprechen hat der talentierte Linksfuss noch nicht eingelöst. Dabei hat er wie Custodio einen Vierjahresvertrag bis 2021. Dren Feka (vom HSV II) und der Nordkoreaner Il-Gwan Jong konnten mit nur drei beziehungsweise vier Partien für das erste Halbjahr von uns nicht benotet werden (siehe unten). Nicolas Schindelholz hat wegen seiner Verletzung, die er aus Thun mitbrachte, bis jetzt kein einziges Pflichtspiel bei den Profis bestritten. Fazit: Der vorletzte Tabellenplatz ist die Quittung für eine Kaderplanung, die nicht aufgegangen ist.

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