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FUSSBALL: Ein Konter verhindert das Wunder von Luzern

Fast hätte es noch gereicht: Dank zwei Toren von Rückkehrer Tomi Juric hofft der FC Luzern aufs Weiterkommen, ehe ein Kontertor die Party doch noch vermiest.
Raphael Gutzwiller
Hier lag man noch im Fahrplan: Tomi Juric markiert das 2:0. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 20. Juli 2017))

Hier lag man noch im Fahrplan: Tomi Juric markiert das 2:0. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 20. Juli 2017))

Raphael Gutzwiller

raphael.gutzwiller@luzernerzeitung.ch

Zum fünften Mal in der jüngeren Vergangenheit scheidet der FC Luzern in der Qualifikation zur Europa League aus, bevor es wirklich begonnen hat. Die Hürde Osijek ist am Ende zu hoch für den FC Luzern. Dabei hatte es gestern lange so gut ausgesehen.

So gross, wie die Emotionen neben dem Platz schon in der Innenstadt waren (zum Artikel »), so emotionsgeladen war es von der ersten Sekunde an im Stadion. Auf den Rängen sorgten die FCL-Fans für eine Gänsehaut-Atmosphäre, und auf dem Platz spielte das Team den Fussball, den man sich von ihm erhofft: lauffreudig, temporeich und kampfstark.

Es war das Feuer drin im Spiel der Luzerner, das noch letzte Woche im Hinspiel gefehlt hatte. Man durfte staunen: Dieser FCL, der gestern gespielt hat, konnte doch unmöglich der gleiche sein, der noch vor einer Woche in Osijek chancenlos mit 0:2 verloren hatte. «Wir haben eine hervorragende Reaktion gezeigt», fand auch FCL-Routinier Christian Schwegler, der als Kämpfer mit gutem Beispiel voranging.

In der Offensive sah man zudem, dass Tomi Juric wieder zurück ist. Und wie: Als Cédric Itten in der 19. Minute den Ball mustergültig zur Mitte flankte, war er zur Stelle und köpfte den Ball in die Maschen. In der 62. Minute zeigte Juric, dass er es mit dem Fuss genau so gut kann. Nach Vorarbeit von Schürpf liess er mit einem Knaller in die untere Torecke Osijek-Keeper Malenica keine Chance.

«Viel Gutes, aber am Ende reicht es nicht»

Dann kam aber die verhängnisvolle 72. Spielminute, die den Ausgang dieses Duells entscheiden sollte. Osijek konterte den FCL aus, der auffällige Eros Grezda spielte den Ball in die Mitte und Muzafer Ejupi brauchte den Ball nur noch einzuschieben. «Wir haben alles versucht, und am Schluss ist es ein Konter, der uns das Spiel kaputtmacht», meinte Claudio Lustenberger nach dem Spiel. «Ich bin überzeugt, dass wir das 3:0 noch geschossen hätten und eine Runde weitergekommen wären.» Der Captain war schon bei den letzten vier Ausscheiden mit dabei. Darüber, dass es auch gestern nicht gereicht hat, zeigte er sich sehr enttäuscht. «Es ist enttäuschend, weil wir eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Wir haben alles versucht, um hier weiterzukommen», so Lustenberger. «Erneut in der Qualifikation zu schei­- tern, ist schon extrem bitter.» Immerhin: Der FCL zeigte sich von seiner besten Seite. So darf man der Super- League-Saison positiv entgegen­blicken.

Luzern – Osijek 2:1 (1:0)

8483 Zuschauer. – SR Lundby (NOR). – Tore: 19. Juric 1:0. 62. Juric 2:0. 72. Ejupi 2:1.

Luzern: Omlin; Schwegler, Knezevic, Schmid, Lustenberger; Oliveira (61. Schürpf), Schneuwly, Custodio, Rodriguez (76. Jong); Itten (76. Demhasaj), Juric.

Bemerkungen: Luzern ohne Schulz (nicht spielberechtigt), Lucas, Arnold, Grether, Schindelholz (alle verletzt), Kryeziu (nicht im Kader). Gelbe Karten an Luzern: 2. Schwegler. 44. Schneuwly.

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