FUSSBALL: Ein Macher als neuer FCL-Chef

Der FC Luzern soll einen hauptamtlichen Präsidenten bekommen. Einen Mann aus der Wirtschaft.

Daniel Wyrsch
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Noch-FCL-Präsident Mike Hauser bei seinem Amtsantritt im Mai 2012. Ende Saison wird seine Ära beim FCL enden. (Archivbild Jakob Ineichen)

Noch-FCL-Präsident Mike Hauser bei seinem Amtsantritt im Mai 2012. Ende Saison wird seine Ära beim FCL enden. (Archivbild Jakob Ineichen)

Es ist Bewegung in die Suche nach der neuen FCL-Führung gekommen, seit CEO Thomas Schönberger (53) gekündigt hat. Er wechselt bekanntlich auf Anfang 2014 zum FC Zürich. Bereits per 30. September wird das langjährige Klubleitungsmitglied seinen Posten verlassen und auf eigenen Wunsch freigestellt. Präsident Mike Hauser ist von der Generalversammlung bis Ende der laufenden Saison gewählt, danach wird er auf Geheiss der FCL-Investoren durch einen hauptamtlichen Präsidenten ersetzt. Hauptamtlich und nicht mehr vollamtlich, wie ursprünglich geplant, wird der Neue angestellt, bestätigt Holding-Präsident Marco Sieber (54). Das kann ein Pensum zwischen 50 und 90 Prozent sein. Definiert soll das noch nicht sein.

Investoren bestimmen Struktur

Nächste Woche werden sich die Investoren der FCL-Holding zur Sitzung treffen. Sie bestimmen die neue Führungsstruktur. Wenn alles optimal läuft, können sie dann gleich auch festlegen, wer neuer Präsident wird. Drei Personen haben es in die Endausscheidung geschafft. Es sollen Männer aus der Wirtschaft sein, selbstständige Unternehmer. Sieber sagt, dass der neue FCL-Boss ein Macher sein muss. Die Investoren wollen ihm das operative Geschäft vollständig überlassen.