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FUSSBALL: Endlich wieder ein Sieg – endlich wieder Tore

Der FC Luzern landet im Ländle einen Vollerfolg: Pascal Schürpf (1.) und Marco Schneuwly (92.) markieren die Tore zum 2:0-Erfolg bei Schlusslicht Vaduz.
Daniel Wyrsch, Vaduz
Pascal Schürpf köpfelt in der 1. Minute das 1:0 für den FCL. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Vaduz, 9. April 2017))

Pascal Schürpf köpfelt in der 1. Minute das 1:0 für den FCL. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Vaduz, 9. April 2017))

Daniel Wyrsch, Vaduz

daniel.wyrsch@luzernerzeitung.ch

Ein glanzvoller Auftritt war das nicht, den Luzern beim nunmehr abgeschlagenen Tabellenletzten Vaduz gezeigt hat. FCL-Trainer Markus Babbel lobte seine Mannschaft nach dem 2:0-Sieg vor allem für die mentale Stärke. Das unglückliche Verpassen des Cupfinal-Einzugs vier Tage zuvor im Penaltyschiessen in Sion hätten die Spieler zuerst verkraften müssen, fand der 44-jährige Coach.

Ein Liechtensteiner Journalist wollte die schöngefärbten Worte des Luzerner Teamchefs nicht einfach so als bare Münze nehmen. Er fragte Babbel, ob er denn nicht auch einen schlechten Match gesehen habe. Worauf der Bayer das Gezeigte auf dem Platz nüchtern einordnete und trocken meinte: «Von der Bank aus sah das Spiel auch nicht besser aus.»

Geradeheraus gesagt war das erneut ein «Grottenkick» des FC Luzern. Wie bereits in den letzten Ligaspielen gegen Sion (0:0) und Lugano (0:2) konnten sich die Innerschweizer auch gegen die bescheidenen Liechtensteiner nicht mit kreativen Mitteln durchsetzen. Wie im erwähnten Cup-Halbfinal vom letzten Mittwoch gegen Sion fehlte es den Luzernern aber nicht am Einsatzwillen.

Entgegen kam ihnen, dass sie gleich mit dem ersten Angriff den 1:0-Führungstreffer erzielten. Christian Schneuwly hatte geflankt, und Pascal Schürpf, der bis Ende Januar für Vaduz gespielt hatte, köpfelte ein. Damit ist eine unglaublich lange Zeit ohne Torerfolg für den FCL zu Ende gegangen: Genau nach 340 Pflichtspielminuten (inklusive der 120 Cupminuten vom Wallis) konnte der FCL wieder einen Treffer bejubeln.

Ex-Luzerner Vrabec Coach eines verunsicherten Teams

Dieses 1:0 nach 52 Sekunden war der Türöffner für den am Ende realisierten 2:0-Sieg. Die Vaduzer waren durch den sofortigen Rückstand zum Reagieren gezwungen. Ihr neuer Coach, der frühere FCL-Co-Trainer Roland Vrabec, sprach nach dem Spiel von einem verunsicherten Vaduzer Team. Zwar besassen die Liechtensteiner zwei hervorragende Ausgleichsmöglichkeiten: Albion Avdijaj (45.) köpfelte aber ins Aussennetz, und der eingewechselte Aldin Turkes (77.) sah seine Direktabnahme von FCL-Goalie Jonas Omlin toll pariert.

Maurice Brunner holte sich wegen Reklamierens in der 80. Minute eine unnötige gelb-rote Karte. Die Luzerner nutzten das Überzahlspiel schliesslich geschickt zum 2:0 durch Marco Schneuwly (92.) aus. Damit sind sie nach sechs Partien ohne Sieg endlich wieder erfolgreich. Auf Sion und Platz 3 beträgt der Rückstand jetzt nur noch zwei Punkte.

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