FUSSBALL: Erneut rettet Schneuwly dem FCL ein Remis

Zum Saisonstart der Super League erspielt sich der FC Luzern, nach einer mehrheitlich soliden Leistung, ein 1:1 Unentschieden gegen Sion. Erneut war Marco Schneuwly der einzige FCL-Torschütze.

Sara Häusermann
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Luzerns neuer Stürmer Marco Schneuwly bringt den Ball fliegend an Sions Birama Ndoye vorbei. (Bild: Keystone)

Luzerns neuer Stürmer Marco Schneuwly bringt den Ball fliegend an Sions Birama Ndoye vorbei. (Bild: Keystone)

Luzerns neuer Stürmer Marco Schneuwly gegen Sions Pa Modou. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
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Francois Affolter, rechts, gegen Sions Carlitos. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Carlos Bernegger. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Sions Vilmos Vanczak, rechts, erzielt das ärgerliche 1:1. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Sions Interimstrainer Frederic Chassot. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
David Zibung. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Remo Freuler, links, gegen Sions Xavier Kouassi. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Carlos Bernegger. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Marco Schneuwly bejubelt sein 1:0. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jerome Thiesson, rechts, gegen Sions Carlitos. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Frust bei Kaja Rogulj, links, und Thierry Doubai nach dem späten 1:1-Ausgleichstreffer vor der Pause. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
David Zibung, rechts, kassiert das 1:1 kurz vor der Pause. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jahmir Hyka, links, lässt Vincent Rüfli stehen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jerome Thiesson wird von Sions Xavier Kouassi zu Fall gebracht. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Alain Wiss. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die FCL-Spieler Thierry Doubai, Mitte, und Francois Affolter, links, gegen Sions Leo Itaperuna. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Der FCL_Goalie David Zibung, rechts, tröstet Kaja Rogulj nach dem Spielende. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Thierry Doubai, links, diskutiert mit Schiedsrichter Alain Bieri. Oder vielmehr versucht er es. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Marco Schneuwly gegen Sions Pa Modou, links, und Birama Ndoye. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Sions Dimitris Christofi versucht vom Boden aus, Thierry Doubai zu stoppen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jahmir Hyka im Kampf gegen Sions Xavier Kouassi. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Choreographie der FCL-Supporter vor dem Spiel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Kaja Rogulj im Duell gegen Sions Leo Itaperuna. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Claudio Lustenberger, links, und Kaja Rogulj scheinen sich nicht einig zu sein. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Claudio Holenstein zieht sich einen Einlauf-Überzug an. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Jerome Thiesson in der Mitte und Alain Wiss, rechts, gegen Sions Carlitos. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Thierry Doubai. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Remo Freuler, Mitte, erteilt Anweisungen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Remo Freuler erteilt Anweisungen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Thierry Doubai. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Dario Lezcano, Mitte, setzt sich gegen Sions Pa Modou, links, und Birama Ndoye durch. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Claudio Holenstein. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Remo Freuler, links, gegen Sions Michael Perrier (liegend). (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Francois Affolter. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Thierry Doubai, links, und Marco Schneuwly. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Luzerns neuer Stürmer Marco Schneuwly gegen Sions Pa Modou. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Für den FC Luzern hatte die Saison zwar mit dem Europa-League-Spiel am letzten Donnerstag schon begonnen. Nichtsdestotrotz war der Start der Super League-Saison natürlich ein anderes Pflaster. In den neuen Auswärtstrikots traf man zu Hause auf den FC Sion. Nicht gerade der Lieblingsgegner des FCL. Und doch: Die Luzerner starteten viel besser in die Partie als die Sittener. Besonders Winter macht auf der rechten Seite viel Freude. Und dies obwohl er mit Pa Modou einen "Schrank" als Gegenspieler hat. Eine Flanke von Winter wird in der 14. Minute zur besten FCL-Chance. Der FCS-Torhüter Vanins muss sich ganz lang machen um den Ball über die Latte zu lenken.

Schneuwly steht einmal mehr goldrichtig

Das Spiel ist in der ersten Halbzeit hart umkämpft. Die grosse Mehrheit der Aktionen finden zwischen den Strafräumen statt. Rogulj hat eine gute Chance, als Winter einen Eckball sauber zur Mitte bringt. Doch sein Kopfball, der nicht einfach zu nehmen war, fliegt über das Sittener Tor. In der 38. Minute haben die Luzerner Glück, dass sie nicht Rückstand geraten. Carlitos spielt eine Flanke zur Mitte. Dort steht Leo Itaperuna völlig frei, Affolter steht wieder einmal am falschen Ort. Leo bringt den Ball mit dem Kopf aufs Tor - Zibung rettet mit einer Glanztat.

Nur wenige Minuten später kann sich Lustenberger auf der linken Seite gut durchsetzen und bringt einen guten Ball zur Mitte. Dort kommt Winter mit dem Kopf an den Ball. Schliesslich landet das runde Leder direkt vor Schneuwlys Füssen - und dieser schiebt ein zum 1:0 für den FC Luzern. Wieder Schneuwly. Und wieder steht der FCL-Neuzugang genau richtig.

Ausgleich noch vor der Pause

Die Luzerner Freude währte allerdings nicht lange. Nur wenige Minuten später jubelte der Gast aus Sion. Ausgangspunkt war ein Foul von Affolter an Carlitos. Affolter kann hier sogar von Glück reden, dass er von Schiedsrichter Bieri hier nicht gelb-rot sieht. Der anschliessende Freistoss von Pa Modou kommt gut zur Mitte. Dort steht Vanczak und köpft das Leder unter die Latte. Keine Chance für David Zibung im Luzerner Tor. Und so musste der FCL mit einem 1:1 in der Pause, obwohl die Luzerner das Spielgeschehen über weite Strecken kontrolliert hatten.

FCL reagiert - schiesst aber kein Tor

Nach der Halbzeitpause ging das Spiel im gleichen Stil weiter. Für die gut 9000 Zuschauer gab es viel Kampf zu sehen. Der FC Luzern konnte sich in der Pause fassen und liess sich durch das Gegentor nicht aus dem Konzept bringen. Der FCL suchte weiter seine Chancen. Freuler und Schneuwly kommen beide nochmals zu einer guten Chance. Auch in diesem Spiel vermisste man beim FCL aber die Effizienz vor dem Tor.

Carlos Bernegger suchte mit seiner Mannschaft den Sieg. In der 70. Minute brachte er mit Holenstein und Lezcano nochmals frischen Wind auf den Platz. Besonders der pfeilschnelle Holenstein konnte sich auf seiner linken Seite einige Male gut in Szene setzen. Schliesslich, kurz vor Schluss, hatte der FCL den Sieg-Treffer auf dem Fuss. Lustenberger bringt wieder einen Ball gut zur Mitte. Und dort steht - Lezcano. Und dieser Lezcano bringt es auch diesmal nicht fertig, den Ball in die Maschen zu hauen. Aus gut drei Metern schiesst er das Leder über das Tor. Das hätte das 2:1 sein können - vielleicht sogar sein müssen.

Zum Saisonstart gelingt dem FC Luzern also ein 1:1 gegen Sion. Einen Punkt gegen den unliebsamen Gegner aus dem Wallis ist nicht schlecht. Schaut man sich aber die Überlegenheit und die Chancen des FCL an, wäre heute mehr drin gelegen.

FC Luzern - FC Sion 1:1 (1:1)

Swissporarena. - 9'042 Zuschauer. - Schiedsrichter Alain Bieri.

FC Luzern:Zibung; Thiesson Rogulj, Affolter, Lustenberger (C); Doubaï, Winter, Wiss (70. Holenstein), Freuler, Hyka (70. Lezcano); Schneuwly.

FC Sion: Vanins; Rüfli, Vanczak, Ndoye, Pa Modou; Kouassi, Fedele (70. Lacroix); Christofi, Vidosic (60. Perrier), Carlitos; Itaperuna (81. Karlen).

Tore: 41. 1:0 Schneuwly (Winter), 45. 1:1 Vanczak.

Verwarnungen:23. Affolter (Foul), 28. Rüfli (Foul), 32. Fedele (Foul), 54. Doubai (Foul), 81. Lezcano (Foul).

Bemerkungen:Luzern ohne Jantscher (verletzt), Matri, Mobulu, Omlin, Aliti, Neziraj und Sliskovic (alle abwesend).