FUSSBALL: Es ist offiziell: Lezcano verlässt den FCL

Der mit neun Toren treffsicherste Stürmer des FC Luzern wechselt per sofort zu Ingolstadt in die Bundesliga: Der Wechsel von Dario Lezcano (25) spült dem Vierten der Super League rund 2,75 Millionen Franken in die Kasse. Der Wechsel wurde nun auch vom FC Luzern offiziell bestätigt.

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Geschäftsführer Sport/Kommunikation Harald Gärtner (links) und Sportdirektor Thomas Linke (rechts) mit Dario Lezcano. (Bild: Webseite FC Ingolstadt 04)

Geschäftsführer Sport/Kommunikation Harald Gärtner (links) und Sportdirektor Thomas Linke (rechts) mit Dario Lezcano. (Bild: Webseite FC Ingolstadt 04)

Der Wechsel von Dario Lezcano zu Ingolstadt wurde am Freitagmittag nun auch vom FC Luzern offiziell bestätigt. Nicht bestätigen will der FCL aber die Ablösesumme. «Über die konkrete Ablösesumme haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart», heisst es in einer Medienmitteilung des FC Luzern.

Vertrag bis 2020

Laut einem Bericht des FC Ingolstadt hat Lezcano beim Bundesligisten einen Vertrag bis 2020 unterschrieben. «Die Fussball-Bundesliga ist eine der besten Ligen der Welt. Ich gehe diese Herausforderung mit grosser Vorfreude, Motivation und Zuversicht an. Wir wollen gemeinsam mit den Schanzer-Fans am Ende der Saison den Klassenerhalt feiern und will mit vollem Einsatz meinen Teil dazu beitragen, um dabei mitzuhelfen», so Dario Lezcano auf der Website des FC Ingolstadt.

Der FC Ingolstadt 04 seinerseits findet nur lobende Worte für den Neuzugang. «Darío Lezcano ist ein spielstarker Stürmer, der seine Torgefährlichkeit bereits unter Beweis gestellt hat. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor zeichnet ihn ebenso aus wie sein unermüdlicher Siegeswille. Die langfristige Vertragslaufzeit zeigt, dass wir überzeugt davon sind, dass wir auch über die aktuelle Spielzeit hinaus noch viel Freude an Darío haben werden», erklärt Thomas Linke, Sportdirektor beim FC Ingolstadt 04, auf der Website des Vereins.

Teuerster Transfer der «Schanzer»

Der FCL-Stürmer wechselt angeblich für rund 2,5 Millionen Euro zum bayrischen Fussballclub. Für den FC Ingolstadt ist Dario Lezcano (25) laut einem Bericht von «Sport Bild» der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte des FC Ingolstadt.

Am späten Mittwochabend verabschiedete sich der Paraguayer Dario Lezcano von ein paar FCL-Mitspielern in einem Hergiswiler Restaurant. Am Donnerstag reisten seine bisherigen Teamkollegen ins Trainingslager nach Marbella, Lezcano hingegen zum Medizincheck nach Oberbayern.

Wechsel bedeutet «Schwächung» für FC Luzern

«Für uns bedeutet der Wechsel von Lezcano schon eine Schwächung», sagte FCL-Cheftrainer Markus Babbel nach der Landung in Spanien. Aber er hielt auch fest: «Die Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro zeigt aber auch, wie gut in Luzern gearbeitet worden ist.»

Vor allem ist es auch ein Hinweis dafür, dass der am letzten Donnerstag entlassene Sportchef Rolf Fringer gute Arbeit geleistet hat. Denn vor einem Jahr wollte Lezcano den FCL schon im Zuge eines Leihgeschäfts verlassen. Fringer intervenierte, überzeugte den Torjäger in mehreren Gesprächen davon, den Vertrag beim FC Luzern zu verlängern. Nun ist daraus ein Millionen-Deal entstanden.

Mit neun Toren in zehn Meisterschaftsspielen ist Dario Lezcano der mit Abstand beste FCL-Torschütze vor Marco Schneuwly (5).

ain/dw/shä/pd

Dario Lezcano und seine Familie fühlen sich in ihrem Wohnort Hergiswil wohl. Von links: Ehefrau Lilian, Tochter Fiona (1½), die Söhne Jonathan (6) und Dante (4). (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)
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Der FC Luzern erreicht am 13. September im Heimspiel gegen die Grasshoppers nach einer 2:0-Führung nur ein 3:3. Für FCL-Stürmer Dario Lezcano (rechts) war die Enttäuschung zu gross. Kurz vor Spielschluss attackiert der 25-jährige Topskorer, der in den ersten 8 Partien der neuen Saison 9 Treffer erzielt hat, Schiedsrichter Fedayi San (links). Für dieses Vergehen kassiert der Nationalspieler Paraguays acht Spielsperren. (Bild: Philipp Schmidli)
Dario Lezcano springt symbolisch von der Tribüne zurück aufs Spielfeld. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
So grüsst ein Torschütze: Luzerns Dario Lezcano, nach seinem Tor zum 0:1 am 2. August gegen Thun. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer)
Nach dem Spiel und dem 3:0-Sieg gegen Sion am 29. Mai 2015 lässt sich Lezcano von den Fans feiern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Dario Lezcano jubelt nach dem 2:0-Sieg beim FC Vaduz am 16. Mai 2015 im Rheinpark Stadion. (Bild: Keystone / Ennio Leanza)
Kampf um den Ball: Dario Lezcano (vorne) gegen Aaraus Kim Jaggy. (Bild: Philipp Schmidli)
Frust bei Dario Lezcano nach einer verpassten Chance im Spiel vom 7. Februar 2015 gegen die Berner Young Boys, welches 1:1 endet. (Bild: Philipp Schmidli)
Den Ball im Fokus: Dario Lezcano. (Bild: Philipp Schmidli)
Ex-FCL-Spieler Florian Stahel (links) muss Dario Lezcano im Spiel gegen Aarau am 15. Februar 2014 beruhigen. (Bild: Philipp Schmidli)
So reagiert Dario Lezcano nach einem verpatzten Schuss auf das Tor im Spiel gegen Thun, am 23. Februar 2013. (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)
Luzerns Dario Lezcano bejubelt sein 2:0, im Cup gegen Lausanne (4. Dezember 2013). (Bild: Philipp Schmidli)
Dario Lezcano bespricht sich mit Ex-FCL-Trainer Carlos Bernegger. (Bild: Philipp Schmidli)
Luzerns Dario Lezcano kühlt sich ab, in der Europa-League Partie zwischen dem FC Luzern und dem KRC Genk am 12. August, die 2:1 endet. (Bild: Philipp Schmidli)
Nein Schiri, das war kein Offside! (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Luzerns Dario Lezcano lässt sich im Spiel zwischen dem FC Luzern und den Young Boys Bern (2:0) am 25. Februar 2012 von den Fans feiern. (Bild: Philipp Schmidli)
Dario Lezcano wird am 2. Februar 2012 beim FC Luzern vorgestellt. (Bild: FC Luzern)

Dario Lezcano und seine Familie fühlen sich in ihrem Wohnort Hergiswil wohl. Von links: Ehefrau Lilian, Tochter Fiona (1½), die Söhne Jonathan (6) und Dante (4). (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

FC Luzern im Trainingslager in Marbella

Seit Donnerstag weilt das Super-League-Team des FC Luzern für neun Tage im Trainingslager im spanischen Marbella. Mit dem Online-Portal unserer Zeitung sind Sie jeden Tag am FCL dran. Hier finden Sie täglich die neusten Geschichten vom Trainingslager sowie die besten Schnappschüsse.

Der FCL bestreitet im Rahmen des Trainingscamps drei Testspiele: am Samstag gegen Greuther Fürth (2. Bundesliga), am Montag gegen Freiburg (2. Bundesliga) und am nächsten Donnerstag gegen den ukrainischen Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew.

Sebastian Schachten trifft zum 2:1 im Testspiel gegen Dynamo Kiev. (Bild: Martin Meienberger)
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Jahmir Hyka wird von Aleksandar Dragovic gefoult. (Bild: Martin Meienberger)
Sebastian Schachten im Testspiel in Marbella. (Bild: Martin Meienberger)
Jahmir Hyka im Zweikampf. (Bild: Martin Meienberger)
Christian Schneuwly gegen Vitali Buyalskii. (Bild: Martin Meienberger)
Serhiy Rybalka gegen Francois Affolter. (Bild: Martin Meienberger)
Jakob Jantscher während des Testspiels. (Bild: Martin Meienberger)
Francois Affolter in action. (Bild: Martin Meienberger)
Sie haben beim Fussballtennis am Dienstag gesiegt (von links): Hekuran Kryeziu, Marco Schneuwly, Joao Pedro Abreu de Oliveira, Samed Yesil, Luka Sliskovic. (Bild: Martin Meienberger)
Die Spieler holen die Tore auf den Platz. (Bild: Martin Meienberger)
Sie betreuen den FC Luzern in Medizinfragen (von links): Sportphysiotherapeut Eric Schoenfeld, Teamarzt Siegfried Reichenbach und die Sportphysiotherapeuten Paul Menalda und Michael Gut. (Bild: Martin Meienberger)
Sebastian Schachten posiert mit einem Fan. Die junge Frau ist extra angereist. (Bild: Martin Meienberger)
Am Dienstag stand Fussballtennis auf dem Trainingsplan des FCL. (Bild: Martin Meienberger)
Torhüter Simon Enzler und Torhütertrainer Daniel Böbner. (Bild: Martin Meienberger)
Olivier Kleiner, Migjen Basha und Kaja Rogulj sprinten gegen das elastische Band an. (Bild: Martin Meienberger)
Francois Jacques Affolter. (Bild: Martin Meienberger)
Nicolas Haas. (Bild: Martin Meienberger)
Konditionstrainer Norbert Fischer und Sportphysiotherapeut Paul Menalda. (Bild: Martin Meienberger)
Christian Schneuwly bei seinem ersten Einsatz im FCL-Trikot. (Bild: Martin Meienberger)
Jerome Thiesson, Luka Sliskovic, Christian Schneuwly und Torschütze Clemens Fandrich bejubeln den Treffer gegen den SC Freiburg. (Bild: Martin Meienberger)
Yannick Schmid im Testspiel gegen Freiburg. (Bild: Martin Meienberger)
Hekuran Kryeziu gegen Caleb Stanko (Freiburg). (Bild: Martin Meienberger)
Christian Schneuwly im ersten Training mit dem FC Luzern. (Bild: Martin Meienberger)
Christian Schneuwly und Assistenztrainer Roland Vrabec. (Bild: Martin Meienberger)
Konditionstrainer Christian Schmidt und Claudio Lustenberger. (Bild: Martin Meienberger)
Sally Sarr hat sichtlich Spass in Marbella. (Bild: Martin Meienberger)
Gemeinsam für den FCL: die Schneuwly-Brüder Christian (links) und Marco am 17. Januar in Marbella. (Bild: Martin Meienberger)
Marco Schneuwly (Luzern) gegen George Davies (Fürth). (Bild: Martin Meienberger)
Claudio Lustenberger (Luzern) gegen Tim Bodenroeder (Fürth). (Bild: Martin Meienberger)
Migjen Basha (Luzern) gegen Sebastian Freis (Fürth). (Bild: Martin Meienberger)
Marco Schneuwly (Luzern) trifft zum 1:0. (Bild: Martin Meienberger)
Stefan Maderer (mitte, Fürth) wird von Marco Schneuwly (rechts, Luzern) an den Hosen gepackt. (Bild: Martin Meienberger)
Das Testspiel - FC Luzern - Greuther Fürth am Samstag: Marco Caligiuri (Fürth) gegen Nicolas Haas (rechts, Luzern). (Bild: Martin Meienberger)
Torhüter Lorenzo Bucchi fängt den Ball. (Bild: Martin Meienberger)
Samed Yesil jongliert den Ball. (Bild: Martin Meienberger)
Torhüter David Zibung beim Training. (Bild: Martin Meienberger)
Assistenztrainer Roland Vrabec (rechts) spricht zu den Spielern. (Bild: Martin Meienberger)
Laufen gehört dazu: Remo Freuler (v. links), Frane Cirjak, Francois Jacques Affolter und Sebastian Schachten. (Bild: Martin Meienberger)
Auf den Ball fokussiert: Remo Freuler. (Bild: Martin Meienberger)
1. Trainingseinheit am Freitag nach der Ankunft in Marbella: Cheftrainer Markus Babbel spricht zur Mannschaft. (Bild: Martin Meienberger)
Mit Spass bei der Arbeit: Konditionstrainer Norbert Fischer. (Bild: Martin Meienberger)
Spass nach dem Training: Yannick Schmid, Nico Brandenburger und Sally Sarr (von links). (Bild: Martin Meienberger)
Ankunft im Gran Hotel Guadalpin in Banus / Marbella. Mit dabei ist auch FCL-Spieler Remo Freuler. (Bild: Martin Meienberger)
Präsident Ruedi Stäger (rechts) und Cheftrainer Markus Babbel unterhalten sich in der Lobby des Trainingshotels in Marbella. (Bild: Martin Meienberger)
Gut gelaunt am Flughafen von Malaga (von links): Samed Yesil, Remo Arnold, Jahmir Hyka, Luka Sliskovic, Hekuran Kryeziu, Nico Brandenburger (Bild: Martin Meienberger)
Auch sie checken in Zürich ein: Yannick Schmid, Claudio Lustenberger und Clemens Fandrich (von links). (Bild: Martin Meienberger)

Sebastian Schachten trifft zum 2:1 im Testspiel gegen Dynamo Kiev. (Bild: Martin Meienberger)