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FUSSBALL: Fandrich schon da – Bozanic wohl weg

Der FCL setzt auf das Weltmeister-Land: Mit Clemens Fandrich (24) wird nun schon der dritte Deutsche engagiert. Fandrich soll im Mittelfeld den Australier Oliver Bozanic ersetzen.
Turi Bucher
Trainierte gestern Nachmittag zum ersten Mal mit dem FCL: Neuzuzug Clemens Fandrich. (Bild Manuela Jans)

Trainierte gestern Nachmittag zum ersten Mal mit dem FCL: Neuzuzug Clemens Fandrich. (Bild Manuela Jans)

Turi Bucher

Sebastian Schachten, Nico Brandenburger und jetzt Clemens Fandrich: Klar, diese Drähte nach Deutschland ziehen FCL-Trainer Markus Babbel und sein Assistent Roland Vrabec. «Wir haben uns natürlich auch auf dem Schweizer Markt umgesehen», erklärt Babbel, «aber wenns da nichts Bezahlbares gibt, muss man auch einen Plan B haben.»

Plan B ist: Clemens Fandrich, 2.-Bundesliga-Spieler von Red Bull Leipzig, zuletzt an Erzgebirge Aue ausgeliehen. FCL-Sportchef Rolf Fringer brachte alles sehr schnell über die Transferbühne, weil er erstens Leipzig-Trainer Ralf Rangnick schon seit zwanzig Jahren kennt, und zweitens, «weil es wahrscheinlich so ist, dass Oliver Bozanic nicht mehr zum FCL zurückkehrt».

Bozanics Berater liess ausrichten, dass man sich für den australischen Nationalspieler in England umsehe, wo der letztjährige WM-Teilnehmer mehr Geld verdienen könne. Auch Babbel sagt: «Wir mussten jetzt einfach reagieren und können nicht einfach die Entscheidung von Bozanic abwarten.»

Mittelfeldspieler Fandrich bestand am Freitagmorgen den Fitnesstest und trainierte am Nachmittag schon mit dem FCL-Team. Heute soll er gegen den FC Schaffhausen (siehe Box) bereits zum Einsatz kommen. Fandrich erhielt einen Zweijahresvertrag, er sagt: «Das hier in Luzern ist eine Riesenaufgabe für mich. Ich will mit dem FC Luzern in den internationalen Fussball.»

Fandrich war vor wenigen Tagen schon in Luzern, um sich einen Augenschein zu nehmen, dann entschied er sich für den FCL. «Viele deutsche Touristen reisen nach Luzern in die Ferien. Für mich ist in nächster Zeit das Fussballstadion das Wohnzimmer.»

Babbel zählt auf Jantscher

Positive Signale gibt es vom FCL-Chefcoach auch in der «Causa Jantscher». Er gehe, so Babbel, davon aus, dass der österreichische Nationalspieler am Montag wieder zum Training erscheine, «ich plane die Saison zu hundert Prozent mit Jantscher. Dass er eine lukrative Offerte von den Young Boys ausgeschlagen hat, zeigt doch, dass er sich beim FC Luzern pudelwohl fühlt.»

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