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FUSSBALL: FC Luzern entlässt Sportchef Rolf Fringer

Der FC Luzern trennt sich per sofort von Sportchef Rolf Fringer (58). Der Grund: Unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Zukunft.
FCL-Sportchef Rolf Fringer, fotografiert am letzten Montag anlässlich des Trainingsstart des FC Luzern. (Bild Pius Amrein / Neue LZ)

FCL-Sportchef Rolf Fringer, fotografiert am letzten Montag anlässlich des Trainingsstart des FC Luzern. (Bild Pius Amrein / Neue LZ)

Die Vereinsführung des FC Luzern hat am Donnerstag ihren Sportchef Rolf Fringer (58) entlassen. Dieser ist per sofort von seinem Amt freigestellt worden, teilt der FC Luzern mit. Es ist bereits seine zweite Entlassung beim FC Luzern: 2011 wurde er als Trainer entlassen.

Ausschlaggebend für diesen Schritt sind laut Communiqué «unterschiedliche Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung des Clubs». Mehr kommuniziert der FC Luzern nicht: «In einer gemeinsamen Vereinbarung wurde festgelegt, dass keine weiteren Auskünfte und Stellungnahmen zur Vertragsauflösung bekannt gegeben werden».

Bis zur Neubesetzung des Postens wird ein Sportausschuss die Aufgaben von Rolf Fringer übernehmen. In diesem sind Trainer, Scouting, Nachwuchs und Geschäftsleitung vertreten. Rolf Fringer übernahm am 23. Dezember 2014 den Posten als Nachfolger von Alex Frei (36).

Meinungsverschiedenheit mit Trainer Babbel?

Bekannt ist, dass der 58-jährige frühere Schweizer Nationalcoach, der erstmals als Sportchef tätig war, einige Meinungsverschiedenheiten mit Trainer Babbel hatte. Der Deutsche war noch vor dem Amtsantritt von Fringer im Oktober 2014 als Coach engagiert worden. Möglicherweise betraf die unterschiedliche Auffassung zwischen Fringer und der Vereinsführung die Besetzung des Trainerpostens. Der schweizerisch-österreichische Doppelbürger war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Fringer, der 1993 den FC Aarau und 1998 die Grasshoppers als Trainer zum Schweizer Meistertitel geführt hatte, war in Luzern zum dritten Mal angestellt gewesen. In den Siebzigerjahren war es als Spieler beim FCL gewesen und von 2008 bis 2011 als Coach. Eine Rückkehr auf die Trainerbank hatte Fringer vor gut einem Jahr ausgeschlossen. Seine letzte Erfahrung als Coach endete 2012 beim FC Zürich nur fünf Monate nach seiner Anstellung und hatte ein langes juristisches Nachspiel.

pd/rem/sda

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23. Dezember 2014: Rolf Fringer wird als neuer Sportchef des FC Luzern und Nachfolger von Alex Frei offiziell vorgestellt. (Bild: Dominik Wunderli)
Der FC Luzern verlängert mit seinem Trainer. Handschlag zwischen Rolf Fringer und Markus Babbel, rechts FCL-Präsident Ruedi Stäger, fotografiert am 15. Mai 2015. (Bild: Boris Bürgisser)
Sportchef Rolf Fringer in seinem Arbeitsbüro in der Swissporarena. (Bild: Roger Grütter)
Luzerns Sportchef Rolf Fringer (links) im Gespräch mit Präsident Ruedi Stäger auf der Tribüne. (Bild: Philipp Schmidli)
Rückblick auf seine Trainerkarriere beim FCL: Am 27. Oktober 2008 wird Rolf Fringer (links) als neuer FCL-Trainer den Medien vorgestellt. (Bild: Philipp Schmidli)
Handshake von FCL-Präsident Walter Stierli (rechts) und Rolf Fringer. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Einen Tag später leitet er das Training der ersten Mannschaft. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
2. November 2008: Erster Luzerner Sieg der Rückrunde... (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
...Im siebten Anlauf klappte es für Luzern doch noch. Der FCL kam beim 4:2 gegen Bellinzona zum ersten Sieg in der Meisterschaft in diesem Jahr, links FCL-Assistenztrainer Petar Aleksandrov. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Ein Highlight: Am 14. Dezember 2008 feiert Rolf Fringer mit den Fans. Damals kanterte man sensationell den FC Basel 5:1 nieder. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Auch so kennt man Rolf Fringer: Schneeschaufeln auf dem Trainingsgelände. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)
11. März 2009: Auf dem Weg nach oben: Rolf Fringer führt sein Team auf den kleinen Titlis (links Petar Aleksandrow, rechts Heinz Kost). Die Aktion soll den Aufstieg in der Tabelle symbolisieren. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
April 2009: Trainingslager im Tessin... (Bild: pd)
Rolf Fringer in luftiger Höhe. (Bild: pd)
23. April 2009: Nach dem dritten Sieg in Folge wurde FCL-Trainer Rolf Fringer auf der Allmend von den Fans minutenlang gefeiert. Das 1:0 gegen Sion war ein wichtiger Schritt zum damaligen Klassenerhalt. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer zeigt das Motivationsposter vor dem Barrage-Spiel gegen den FC Lugano. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Barrage: Das Hinspiel in Lugano ging 0:1 verloren. Nach dem 5:1 im Rückspiel ist die Freude nach der Partie gross. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer jubelt mit den Fans. Gleichzeitig ist es das letzte Spiel auf der Allmend. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Die Freude bei Rolf Fringer und Heinz Kost ist gross. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
26. Juni 2009: Trainingsstart in die neue Saison. Neu dabei ist auch Hakan Yakin. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
19. Juli 2009: Erster Sieg der neuen Saison: Auswärts in Bellinzona gewinnt der FCL 2:1. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
17. August 2009: Rückkehr von Joetex Frimpong. FCL-Trainer Rolf Fringer guckt aus der Garderobe. (Bild: Archiv Neue LZ)
Rolf Fringer beim Golfen in Davos, zusammen mit Turnier-Mitveranstalter Rico Brazerol. (Bild: Archiv Neue LZ)
Will das Spiel schnell machen: Rolf Fringer an der Seitenlinie. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
März 2010: Rolf Fringer posiert für den Fotografen der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Zerrung bei Hakan Yakin, oder doch nicht? Rolf Fringer erkundigt sich bei seinem Captain persönlich. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
13. Mai 2010: Luzerns Stephan Lehmann, Heinz Kost, Rolf Fringer und Petar Aleksandrov (v.l.) bejubeln den Sieg. Der FCL demütigte im zweitletzten Spiel der Saison YB mit 5:1. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer zeigt das Commitment, das alle Spieler vor der Saison unterschrieben haben. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)
18. Juli 2010: Zwei Tore und ein Assist - was will man sich mehr wünschen im ersten Spiel für den neuen Klub? Daniel Gygax benötigte 33 Minuten mit dem FC Luzern, ehe er die erste Rate für seine Transfersumme zurückbezahlen konnte. Rolf Fringer wechselt ihn kurz vor Schluss aus. Luzern gewinnt die Partie gegen St. Gallen 4:0. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Rolf Fringer und Murat Yakin. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Trainer Rolf Fringer (links) und Michel Renggli nehmen sich Zeit für die Kinderreporter der Neuen Luzerner Zeitung. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)
Fringer diskutiert engagiert mit dem Schiedsrichter. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
4. Januar 2011: Trainingsstart des FC Luzern. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)
Chance vertan: Rolf Fringer im Spiel gegen den FC Zürich anfangs Februar. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Smalltalk: Rolf Fringer diskutiert mit GC-Trainer Ciriaco Sforza. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
12. März 2011: Luzern besiegt die Grasshoppers dank einem Treffer von Hakan Yakin 1:0. FCL-Präsident Walter Stierli und Rolf Fringer umarmen sich. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
30. April 2011: Der letzte öffentliche Auftritt als Trainer: Rolf Fringer nimmt die 1:2-Niederlage gegen die Grasshoppers zu Kenntnis. (Bild: EQ)
2. Mai 2011: An der Medienkonferenz im Hotel Schweizerhof wird bekanntgegeben, dass Rolf Fringer per sofort als Trainer freigestellt wird. Im Bild von links Mike Hauser, Mitglied des Verwaltungsrats und Sicherheitschef, Mediensprecher Stefan Bucher, Präsident Walter Stierli und Thomas Schönberger, CEO der FC Luzern Innerschweiz AG. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)
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Rolf Fringer beim FC Luzern: ein Rückblick

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