FUSSBALL: FC Luzern gewinnt zum Saisonstart mit 2:0

Der Start in die neue Saison ist dem FC Luzern geglückt: Ausgerechnet das Sorgenkind der vergangenen Spielzeit, Dimitar Rangelov, legte mit seinem Tor im Stile eines echten Skorers den Grundstein zum Sieg des FC Luzern.

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Gefeierter Mann: Dimitar Rangelov, hier mit Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Gefeierter Mann: Dimitar Rangelov, hier mit Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Vor dem ersten Spiel der neuen Saison durfte man gespannt sein: Kann der FC Luzern an die letzten guten Spiele der alten Saison anknüpfen? Wie passen die neuen Spieler ins Kader? Was lag gegen das defensive Lausanne überhaupt drin? Viele offene Fragen, die sicherlich auch die Spieler auf dem Platz nicht ganz kalt liessen. Der Match begann etwas nervös, nicht viele zusammenhängende Szenen. Allerdings gilt es zu sagen: Der FCL war die überlegene Mannschaft.

Im Mittelfeld setzte vor allem der FCL-Neuzugang Oliver Bozanic viele gute Akzente. Der Australier scheute keinen Zweikampf, forderte viel den Ball und spielte gute Pässe. Doch nach gut 20 Minuten Schock in den FCL-Reihen: Daniel Gygax musste verletzungsbedingt raus. Inzwischen ist klar: Er hat sich bei seinem Fallrückzieher-Versuch eine starke Schulterprellung zugezogen.

Dimitar Rangelov lässt sich nach Spielschluss mit seiner Tochter vor den Fans feiern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
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Jubel bei Torschütze Claudio Lustenberger. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Lustenberger wird von seinen Teamkollegen gefeiert. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Choreographie der Fans vor dem Spiel. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Oliver Bozanic (rechts) gegen Lausannes Ming Yang Yang. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Adrian Winter. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Jubel bei Xavier Hochstrasser, Dimitar Rangelov und Adrian Winter (von links). (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Fans fordern auf einem Transparent, dass Präsident Mike Hauser im Amt bleiben soll. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
David Zibung muss gegen Ohad Kadusi abwehren. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Dimitar Rangelov (rechts) gegen Guillaume Katz. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Oliver Boanzic (rechts) gegen Mickael Facchinetti. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Luzerns Oliver Bozanic (links) gegen Lausannes Patrick Ekeng. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Adrian Winter (links) jubelt mit Torschütze Dimitar Rangelov. (Bild: Keystone)
Dimitar Rangelov (mitte) jubelt mit Xavier Hochstrasser und Adi Winter (rechts). (Bild: Keystone)
Dimitar Rangelov trifft in der 42. Minute per Kopf zum 1:0. (Bild: Keystone)
Lausanne-Torhüter Fickentscher ist geschlagen. (Bild: Keystone)
Knapp 10'000 Zuschauer kamen in die Swissporarena bei strahlendem Sonnenschein. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax (links) gegen Guillaume Katz. (Bild: Keystone)
Luzerns Daniel Gygax (unten) gegen Lausannes Patrick Ekeng. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax liegt nach einem Zweikampf verletzt am Boden. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax muss das Feld verletzt verlassen. (Bild: Keystone)
Trainer Carlos Bernegger gibt Anweisungen. (Bild: Keystone)
Daniel Gygax (unten) gegen Patrick Ekeng. (Bild: Keystone)
FCL-Trainer Carlos Bernegger gibt Anweisungen. (Bild: Keystone)
Lausanne-Trainer Laurent Roussey. (Bild: Keystone)

Dimitar Rangelov lässt sich nach Spielschluss mit seiner Tochter vor den Fans feiern. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Rangelov beendet Torfluch

Trotz aller Überlegenheit wollte dem FC Luzern aber lange kein Tor gelingen. Hochstrasser hatte einmal eine sehr gute Gelegenheit, konnte die gute Ausgangslage jedoch nicht nutzen. Es ging schon gegen die Halbzeitpause, als sich Winter über die rechte Seite in Szene setzte. Vorher lief das meiste Spielgeschehen über links mit Lustenberger und Bozanic. Doch in der 41. Minute war es Winter der sich wunderbar durchsetzte und den Ball hoch vors Tor brachte. Dort tauchte Dimitar Rangelov auf, schraubte sich in die Höhe und köpfte ein zur Führung.

Welch grosse Felsbrocken mussten dem Bulgaren wohl vom Herzen gefallen sein. Endlich konnte er seinen Torfluch beenden und wurde von den Fans dementsprechend gefeiert. Rangelov hatte seit über 1900 Minuten nicht mehr getroffen.

 

Viel Ballbesitz, wenig Zählbares

Auch nach der Halbzeitpause zeichnete sich der FCL primär durch viel Ballbesitz aus. Im Mittelfeld lief der Ball ganz gut, und hin und wieder konnten so auch Chancen kreiert werden. Was nicht ganz einfach war: Denn Lausanne stand mit 10 Mann hinten rein und hoffte auf Konterchancen. So blieb wenig Platz für die FCL-Akteure.

Bald mal hatte man das Gefühl, dass sich beide Mannschaften mit dem Resultat abgefunden hatten. Nicht so aber Claudio Lustenberger. Rangelov liess den gegnerischen Verteidiger auflaufen, der Ball kam so zu Lustenberger und dieser liess sich nicht zwei Mal bitte und schoss das 2:0. Nach dem Schlusspfiff konnte man abschliessend sagen: Gegen einen sehr defensiven Gegner war der Saisonstart geglückt und man hatte das Maximum rausgeholt.

Sara Häusermann / luzernerzeitung.ch


Luzern - Lausanne 2:0 (1:0)

swissporarena. - 9'424 Zuschauer. - Schiedsrichter Sascha Kever.

FC Luzern: Zibung; Thiesson, Puljic, Stahel, Lustenberger; Renggli (C bis 65. / 65. Muntwiler), Winter (C ab 65.), Hochstrasser, Bozanic (80. Lezcano), Rangelov; Gygax (29. Hyka).

FC Lausanne-Sport:Fickentscher; De Pierro, Katz (C), Sonnerat, Meoli; Khelifi (74. Dessarzin), Ekeng, Yang, Facchinetti (61. Bouazzi); Coly, Tafere (54. Kadosi).

Tore: 29. 1:0 Rangelov (Winter, Stahel), 89. Lustenberger (Puljic)

Verwarnungen:72. Ekeng, 89. Fickentscher (beide Unsportlichkeit).

Bemerkungen: Luzern ohne Kryeziu (verletzt), Wüthrich, Neziraj, Bento, Mikari, Holz, Sacirovic (alle nicht im Aufgebot), Lausanne ohne Chaksi (gesperrt), Gabri, Zambrella, Avanzini und Moussilou (alle verletzt).