FUSSBALL: FC Luzern mit Christian Schwegler mündlich einig – Zuzüge von Alves und Demhasaj offen

Der FC Luzern verstärkt sich auf die kommende Saison mit dem Ettiswiler Christian Schwegler. Der Verteidiger von Red Bull Salzburg hat sich gemäss Informationen unserer Zeitung mit dem FCL mündlich über einen Wechsel geeinigt.

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Christian Schwegler, links im Bild im Zweikampf mit Schalkes Yevhen Konoplyanka, wird auf kommende Saison von Red Bull Salzburg zum FC Luzern wechseln. (Bild: Andreas Schaad/Keystone (Salzburg, 8. Dezember 2016))

Christian Schwegler, links im Bild im Zweikampf mit Schalkes Yevhen Konoplyanka, wird auf kommende Saison von Red Bull Salzburg zum FC Luzern wechseln. (Bild: Andreas Schaad/Keystone (Salzburg, 8. Dezember 2016))

Der FC Luzern kann auf die nächste Saison hin mit der Rückkehr des Ettiswilers Christian Schwegler (32) rechnen. Er wird ablösefrei nach acht Jahren bei Red Bull Salzburg zum FCL zurückkehren. Mit dem Rechtsverteidiger und älteren Bruder von Hoffenheim-Profi Pirmin Schwegler (29) sind sich die Innerschweizer seit Wochen mündlich einig.

Unklar ist die Situation beim brasilianischen Innenverteidiger Lucas Alves (24): Gemäss «Blick» soll er zur Rückrunde hin vom Challenge-League-Klub Le Mont nach Luzern wechseln. FCL-Sportkoordinator Remo Gaugler: «Wir führen Gespräche mit Lucas Alves, seinem Berater und Le Mont. Ein Übertritt ist sowohl in der Winterpause wie auch erst im Sommer möglich.» Klar ist: Für Luzern ist es nicht hilfreich, dass dieser angestrebte Transfer vor der Fixierung bekannt geworden ist. Das Informationsleck könnte andere interessierte Vereine auf den Plan rufen.

An Schaffhausen-Stürmer Shkelqim Demhasaj (20) ist längst nicht nur der FCL interessiert, auch Sion hat seit geraumer Zeit seine Fühler nach dem schweizerisch-kosovarischen Talent ausgestreckt. In 18 Ligaspielen hat Demhasaj für den Tabellenletzten der Challenge League 8 Tore erzielt und 2 Assists gegeben.

1,93-Meter-Mann Alves für Puljic?

Übrigens ist der FCL gerade an grossen jungen Spielern interessiert: Demhasaj ist 1,91 Meter lang, Innenverteidiger Alves sogar 1,93 Meter. An der Torgefährlichkeit muss der Südamerikaner aber noch arbeiten. In total 37 Challenge-League-Partien für Le Mont und seinem vorherigen Klub Biel hat er lediglich einmal getroffen. Zumindest in diesem Punkt ist ihm der langjährige Luzern-Abwehrchef Tomislav Puljic (33, 1,92 Meter) mit 4 Toren in 12 Spielen der laufenden Super-League-Saison überlegen. Offenbar möchten die Luzern-Verantwortlichen künftig Alves an die Seite des gleichsprachigen Portugiesen Ricardo Costa (35) in der zentralen Abwehr stellen.

Daniel Wyrsch