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FUSSBALL: FC Luzern nach 1:1 gegen Sassuolo unter Zugzwang

Der FC Luzern ist nach dem Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Sassuolo unter Zugzwang. Er musste sich im Heimspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen die letztjährige Überraschungsmannschaft aus Italien mit einem 1:1 begnügen.
Der Italiener Domenico Berardi (links) gegen den Luzerner Tomi Juric. (Bild: Keystone)

Der Italiener Domenico Berardi (links) gegen den Luzerner Tomi Juric. (Bild: Keystone)

Für die Luzerner wird der Gang in den Norden Italiens am nächsten Donnerstag ein heikler. Das Remis im Hinspiel zeigte, dass die Zentralschweizer zumindest vor eigenem Anhang durchaus mit dem Sechsten letztjährigen Serie-A-Meisterschaft mitzuhalten vermögen. Allerdings haben es sich die Luzerner selber zuzuschreiben, dass sie nicht mit einer besseren Ausgangslage ans Rückspiel reisen, in welchem es um den Einzug in die Playoffs für den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase geht. Mit einem verursachten und einem verschossenen Penalty machten sie es sich selber schwer.

Marco Schneuwly brachte den FCL mit einem Distanzschuss früh in Führung (8. Minute), gegen Ende der ersten Halbzeit glich Domenico Berardi mit einem Foulpenalty entgegen dem Spielverlauf aus (42.). Als der ansonsten nicht immer stilsichere Sassuolo-Keeper Andrea Consigli nach der Pause den Penalty des ansonsten sicheren Schützen Neumayr entschärfte, verloren die Luzerner vorübergehend an Schwung. Bei einem Pfostenschuss hatten sie Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein.

Luzern wurde für eine ordentliche Leistung schlecht belohnt und musste zu Hause einen Gegentreffer einstecken, der in der Endabrechnung schmerzen könnte. In taktischer Hinsicht nämlich wirkte das eingespielte und technisch etwas bessere Kollektiv der Italiener abgebrüht. Als die Luzerner nach dem vergebenen Penalty zwischenzeitlich nachliessen, hätten sie sich beinahe eine noch bessere Ausgangslage geschaffen. Alfred Duncans schöner Schlenzer landete nach 79 Minuten an der Torumrandung.

Luzerns Chancen

Der FCL führte bis kurz vor der Pause dank einem leicht, aber entscheidend abgefälschten Weitschuss aus rund 24 Metern Entfernung von Marco Schneuwly verdient. Markus Neumayr, dessen ebenfalls abgelenkter Schuss auf die Latte tropfte, und Nicolas Haas besassen kurz vor und nach dem Führungstreffer weitere gute Möglichkeiten.

Sassuolo dagegen, letzte Saison die positive Überraschung in Italien und gegen Luzern mit nur zwei Spielern ohne italienischen Pass angetreten, wurde in der Vorwärtsbewegung bis weit in die zweite Halbzeit hinein mit Ausnahme eines Abschlusses in der Startphase selten gefährlich. Am von Jahmir verursachten Penalty gab es indes nichts zu rütteln. Der Albaner hatte im Strafraum in der Not zu unerlaubten Mitteln gegriffen.

«Mit etwas mehr Glück hätten wir ein bis zwei Tore mehr schiessen können. Das 1:1 ist keine optimale Ausgangslage für uns, aber wir werden auch im Rückspiel alles versuchen und die Überraschung anstreben. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass es für jeden Gegner schwierig ist, gegen uns zu bestehen», befand Luzerns Trainer Markus Babbel, während Sassuolos Coach Eusebio Di Francesco mit dem Verdikt sehr zufrieden war: «Das 1:1 ist für uns eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel. Es war nicht einfach für im ersten Spiel auf europäischer Ebene, aber die Spieler setzten meine Vorgaben sehr gut um. Mir hat gefallen, was ich gesehen habe.» Das Rückspiel findet am nächsten Donnerstag statt. Der Sieger des Duells steht in den Playoffs für die Gruppenphase der Europa League.

sda

FC Luzern - Sassuolo 1:1 (1:1)

Swissporarena. – 10'555 Zuschauer. – SR Andreas Ekberg.
Tore: 8. Marco Schneuwly 1:0. 42. Berardi (Foulpenalty) 1:1.
Luzern: Zibung; Christian Schneuwly, Costa, Puljic, Lustenberger; Neumayr, Haas; Hyka (54. Grether), Jantscher; Itten (62. Juric); Marco Schneuwly.
Sassuolo: Consigli; Gazzola, Cannavaro, Acerbi, Peluso; Magnanelli, Duncan; Berardi (90. Mazzitelli), Defrel (80. Falcinelli), Sansone (72. Politano).
Bemerkungen: 6. Lattenschuss Neumayr. 65. Consigli hält Foulpenalty von Neumayr. 79. Pfostenschuss Duncan.

David Zibung: 4 | Pariert zweimal gut, hat aber Glück, als er einen Ball unterläuft (64.). (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Ricardo Costa: 5.5 | Er zeigt eine fehlerfreie, starke Leistung auf internationalem Niveau. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Tomislav Puljic: 5 | Weniger filigran als Costa, aber auch Puljic ist eine Abwehr-Bank. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Marco Schneuwly: 5 | Der mit Abstand gefährlichste FCL-Spieler, er trifft früh zum 1:0 (8.). (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Christian Schneuwly: 4.5 | Vorgerückt im Aufbau steigert er sich, Peluso foult ihn zum Penalty. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Markus Neumayr: 4.5 | Sofort bereit, viel gute Pässe, Lattenschuss, Penaltychance vergeben. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Jakob Jantscher: 4.5 | Engagiert, Pech, dass seine Direktabnahme an Acerbis Kopf geht (53.). (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Claudio Lustenberger: 4 | Kommt nur langsam ins Spiel und in die Zweikämpfe, steigert sich. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Nicolas Haas: 4 | Mit gröberem Fehlpass (61.), doch er rackert volle 94 Minuten lang. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Jahmir Hyka: 3.5 | Gute Offensivaktion, doch verschuldet er den Foulpenalty zum 1:1. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Tomi Juric: 3 | Der Stürmer spielt eine halbe Stunde, ohne Akzente zu setzen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
Simon Grether: 3 | Offenbart, dass er erst noch in Wohlen Challenge League spielte. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
Cedric Itten: 3 | Der 19-Jährige kann im Angriff zu wenig bewirken, spielt harmlos. (Bild: Martin Meienberger / freshfocus)
13 Bilder

FC Luzern – US Sassuolo Calcio 1:1 – Die Bilanz

Der Italiener Domenico Berardi (links) und Tomi Juric im Kampf um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Nicolas Haas, links, und Domenico Berardi kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Die Luzerner Marco Schneuwly, links, und Markus Neumayr feiern das 1:0 gegen Sassuolo. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Nicolas Haas, links, und Domenico Berardi kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Acerbi (links) und Jakob Jantscher in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Acerbi, links, und der Luzerner Cedric Itten im Zweikampf um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Acerbi aus Italien, links, und Jakob Jantscher in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
FCL-Trainer Markus Babbel am Donnerstagabend in der Swissporarena Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Cedric Itten, Mitte, und Federico Peluso in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Alfred Joseph Duncan, rechts, und der Luzerner Nicolas Haas in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Trainer Eusebio Di Francesco gibt Anweisungen in der Swissporarena. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Domenico Berardi nach seinem 1:1 Penalty. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Domenico Berardi, Mitte, nach dem Penalty zum 1:1. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Der Italiener Nicola Sansone, rechts, und Jakob Jantscher in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Sassuolos Chef-Trainer Eusebio Di Francesco während des Spiels in der Swissporarena. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Magnanelli, links, und Cedric Itten kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Domenico Berardi, Mitte, und Ricardo Costa in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Magnanelli (links) und der Luzerner Cedric Itten in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Francesco Magnanelli, Mitte rechts, und Cedric Itten, Mitte links, in der Swissporarena am Donnerstag. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Der Italiener Domenico Berardi, Mitte, und Nicolas Haas kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Jahmir Hyka, links, und der Italiener Federico Peluso in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Jahmir Hyka, links, und der Italiener Federico Peluso in Aktion. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Jahmir Hyka, links, und Federico Peluso von Sassuolo kämpfen um den Ball. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly, rechts, und Jahmir Hyka, Mitte, feiern das 1:0. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Marco Schneuwly schiesst das 1:0 in der Swissporarena gegen US Sassuolo Calcio. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
FCL-Trainer Markus Babbel nach dem Spiel bei der Medienkonferenz in der Swissporarena. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
Sassuolos Chef-Trainer Eusebio Di Francesco an der Pressekonferenz in Luzern. (Bild: Keystone / Urs Flueeler)
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FC Luzern – US Sassuolo Calcio 1:1

Haben den Ball fest im Blick: Der Luzerner Jahmir Hyka und der Italiener Federico Peluso (rechts). (Bild: Keystone)

Haben den Ball fest im Blick: Der Luzerner Jahmir Hyka und der Italiener Federico Peluso (rechts). (Bild: Keystone)

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