FC Luzern
Christian Schwegler beendet im Sommer seine Fussballer-Karriere – bleibt dem FCL aber erhalten

Nach der laufenden Saison beendet Christian Schwegler seine Karriere. Der Fussballer hat den FC Luzern massgebend mitgeprägt und bleibt dem Klub als Trainer im Nachwuchsbereich erhalten.

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(pd/jb/dw)

Der 36-jährige Christian Schwegler beendet seine Fussball-Karriere zum Ende der laufenden Saison. Schwegler hat im Jahr 2001 sein Debüt für die 1. Mannschaft des FC Luzerns gegeben. Nach 95 Spielen mit «Blau-Weiss» wechselte er das Team. Er spielte in Deutschland, Österreich und zwischenzeitlich auch für die Berner Young Boys.

Auf die Saison 2017/18 ist er schliesslich zum FC Luzern zurückgekehrt. Als Captain übernahm er die führende Rolle im Team und stellt gemäss einer Mitteilung des FC Luzern eine «tragende Säule des Klubs» dar.

Christian Schwegler tritt Ende Saison als Profifussballer zurück.

Christian Schwegler tritt Ende Saison als Profifussballer zurück.

Bild: Martin Meienberger

Nach dem Karriere-Ende will Schwegler seine Erfahrungen an eine jüngere Generation weitergeben: Er wird ab der kommenden Saison die Verantwortung für die FE-14 des FCL übernehmen und sich seiner weiteren Ausbildung zum Trainer widmen.

Bei seinem Einstand hiess die Super League noch Nationalliga A

Christian Schwegler wird mit dem Rücktritt seine 20-jährige Karriere als Profi beenden. Am 17. November 2001 hatte der gebürtige Ettiswiler beim FCL auswärts gegen St. Gallen (1:1) seinen Einstand in der höchsten Spielklasse gegeben. Damals trug die heutige Super League noch den traditionellen Namen Nationalliga A.

Schwegler absolvierte bis heute insgesamt 162 Pflichtpartien für den FCL, dabei schoss er ein Tor und lieferte neun Assists. Seine Reise als Profi führte den am 6. Juni 37 Jahre alt werdenden Luzerner ab 2005 zu Arminia Bielefeld und via Young Boys Bern zu RB Salzburg. Beim führenden österreichischen Klub feierte er sechs nationale Meisterschaften und dazu fünf Cuptitel.

Bevorstehender Wechsel in die Privatwirtschaft

Vor vier Jahren kehrte Schwegler mit seiner Familie in die Zentralschweiz und er zum FCL zurück. Trainer Fabio Celestini ernannte den sehr erfahrenen und kämpferischen Rechtsverteidiger vor eineinhalb Jahren zum neuen Captain. Allerdings stoppten den Routinier immer wieder Verletzungen. Bereits Anfang Februar kündigte er seinen bevorstehenden Rücktritt an. Unserer Zeitung verriet er, dass sein Entschluss seit Monaten feststand: «Ich habe mich mit Sportchef Remo Meyer vor geraumer Zeit entsprechend ausgetauscht.»

Neben der neuen beruflichen Herausforderung in der Privatwirtschaft wird Schwegler wie erwähnt ab nächster Saison die FE-14 des FCL übernehmen und sich seiner weiteren Trainerausbildung widmen.