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FUSSBALL: FCL-Fans atmen auf

Nach dem 3:0-Sieg ist die Erleichterung bei den Luzerner Fans riesig. Dennoch sind sich die meisten einig: Auf den Lorbeeren darf sich der FCL nicht ausruhen.
Kilian Küttel
Zuverlässiger Rückhalt: FCL-Supporter treiben das Team gegen St. Gallen an. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 5. November 2017))

Zuverlässiger Rückhalt: FCL-Supporter treiben das Team gegen St. Gallen an. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 5. November 2017))

Kilian Küttel

kilian.kuettel@luzernerzeitung.ch

Es ist die zweite Spielminute. Francisco Rodriguez fasst sich an der Strafraumgrenze ein Herz, zieht ab und hämmert einen Prellball zum 1:0 ins Netz. Tosender Jubel auf den Rängen der Swisspor-Arena. Und das sollte es noch nicht gewesen sein mit den Freudenschreien auf der Tribüne.

Wenig verwunderlich gab es nach der Partie viele zufriedene, glückliche Gesichter auf der Allmend zu sehen. «Wunderbar, einfach nur wunderbar», sagte beispielsweise eine sichtlich frohe Liliane Achermann. Die 68-jährige Krienserin ist häufiger Gast in der Swisspor-Arena, besucht etwa jedes zweite Heimspiel. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es für sie bekanntlich wenig zu lachen, wenn der FCL spielte. Trotzdem erstaunte sie der klare Sieg nicht: «Ich habe damit gerechnet, dass der FCL eine Reaktion zeigt. Jetzt bin ich erleichtert, dass dies der Mannschaft auch gelungen ist.» Ähnlich klang es bei Beat Brunner, 55 Jahre alt, aus Emmenbrücke: «Es brauchte eine Antwort auf die Resultate der letzten Runden. Deshalb überraschte mich das 3:0 nicht.»

Ist die Krise jetzt überwunden?

Für Brunner war klar, wer den Titel «Man of the match» verdient hatte: Francisco Rodriguez, der das Spiel früh in die richtigen Bahnen gelenkt hatte. Auch Patrick Kälin aus Adligenswil fand nach Spielschluss nur lobende Worte für den 22-jährigen Mittelfeldspieler: «Die drei Torschützen haben alle ein dickes Lob verdient. Und auch Jonas Omlin machte ein ganz starkes Spiel.» Eine super Show hätte der FCL geboten. Jetzt hofft Kälin, dass sich Blau-Weiss mit dem 3:0 definitiv aus der Krise geschossen hat. «Wenn sie heute den Tritt gefunden haben, ist das nicht zuletzt auch gut für den Trainer Markus Babbel», glaubt Kälin. Den Sieg weniger hoch gewichten wollte Priska Wicki: «Ich glaube nicht, dass die Krise jetzt einfach so überwunden ist.» Die Stadtluzernerin hat viel Erfahrung, wenn es um den FCL geht: Seit dem Meisterjahr 1989 feuert sie den FC Luzern an, hat mit ihm Meisterschaften und Cupsiege gefeiert, aber auch manche Krise miterlebt: «Deshalb bin ich mir sicher: Wir kommen aus dem Loch. Der Sieg jetzt ist der erste Schritt in die richtige Richtung.»

Auch Severine Bieri war überglücklich, dass es gestern wieder einmal zu drei Zählern gereicht hat. Noch mehr freute sie, dass ihr Lieblingsspieler Tomi Juric getroffen hatte. Die nächste Chance für den FCL auf weitere Punkte ergibt sich beim Auswärtsspiel gegen Lausanne-Sport am 19. November. «Ich glaube, der FCL gewinnt 2:1», tippte die 15-jährige Entlebucherin. Und natürlich hofft sie, dass auch ihr Tomi Juric wieder zu den Torschützen gehören wird.

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