Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

FUSSBALL: FCL: Holding deckt den Verlust

Der FC Luzern blickt positiv in die Zukunft: Sportlich läuft es, der Lizenzerhalt war eine Formsache – dank solidarischen Investoren.
Daniel Wyrsch
FCL-Präsident Ruedi Stäger: «Das Defizit ist unter 2 Millionen Franken.» (Archivbild Philipp Schmidli)

FCL-Präsident Ruedi Stäger: «Das Defizit ist unter 2 Millionen Franken.» (Archivbild Philipp Schmidli)

Daniel Wyrsch

Das ist bis jetzt eine erfreuliche Woche für den FC Luzern gewesen: Nach dem 6:2-Kantersieg in Aarau konnte Sportchef Rolf Fringer am Montag mit der Planung für die Mitte Juli startende Super-League-Saison 2015/16 beginnen. Am Mittwoch präsentierte Präsident Ruedi Stäger den neuen Co-Sponsor Luzerner Kantonalbank, der mindestens für die nächsten drei Jahre den Spitzenfussball und den Nachwuchs des FCL unterstützt. Die Mannschaft wird morgen (13.45, Swissporarena) alles geben, damit die Woche gegen den FC Thun mit dem fünften aufeinanderfolgenden Sieg gekrönt wird. Dann würde sogar die Teilnahme an der Qualifikation zu den Gruppenspielen der Europa League möglich sein. Dazu braucht es allerdings neben Platz 5, den derzeit St. Gallen mit vier Punkten Vorsprung auf Luzern belegt, auch einen Sieg von Basel im Cupfinal vom 7. Juni gegen Sion.

Das europäische Geschäft ist auch das passende Stichwort für den Begriff strukturelles Defizit. Denn ohne Europacup-Einnahmen und ausserordentliche Transfererlöse hat in der Schweiz selbst der FC Basel ein strukturelles Defizit. Geht es beim FCB um die Summe von 10 bis 15 Millionen Franken, sind es beim FCL rund 2 Millionen.

Im Geschäftsjahr 2014 schreibt der FC Luzern zum zweiten Mal hintereinander einen Verlust in dieser Grössenordnung. FCL-Präsident Ruedi Stäger: «Das Defizit ist unter 2 Millionen Franken. An der Generalversammlung in zehn Tagen werden wir Näheres dazu erläutern und erklären.» Auf die Frage, wie der Minusbetrag ausgeglichen wurde, antwortet Stäger: «Erneut hat die Holding das Defizit decken müssen.»

Stierli zahlt mit

FCL-Ehrenpräsident Walter Stierli bezahlte übrigens solidarisch mit, wie Stäger und Holding-Präsident Marco Sieber bestätigen. Per 1. Januar 2015 hat Stierli seine Aktien deponiert und ist damit ausgetreten. Was mit seinem Aktienpaket von 25 Prozent passiert, bleibt offen. Eine Möglichkeit ist, dass Hauptaktionär Bernhard Alpstaeg dieses kauft, er käme somit auf 51 Prozent. Sieber kündigt an: «In den nächsten Wochen finden wir eine Lösung.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.