FUSSBALL: FCL irritiert mit Kommunikation zum Trainer

Der FC Luzern kommuniziert in seinem «Bekenntnis» zu Trainer Carlos Bernegger mit zwei unterschiedlichen Mitteilungen. Das kann kein Zufall sein. Es irritiert, wenn die FCL-Fans anders informiert werden als die breite Öffentlichkeit via Medien.

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Die Mitteilung des FCL auf seiner Homepage (oben) ist inhaltlich nicht identisch mit der offiziellen Medienmitteilung (unten). (Bild: Luzernerzeitung.ch/zim)

Die Mitteilung des FCL auf seiner Homepage (oben) ist inhaltlich nicht identisch mit der offiziellen Medienmitteilung (unten). (Bild: Luzernerzeitung.ch/zim)

Auf der Klub-Homepage fcl.ch ist ein entscheidender Punkt mehr aufgeführt als auf dem Communiqué an die Medien. In dieser Medienmitteilung vom Mittwochnachmittag hat der FCL geschrieben:

Die Geschäftsleitung des FC Luzern mit Präsident Ruedi Stäger und Sportdirektor Alex Frei hält nach Rücksprache mit den Investoren folgende Punkte fest:

  • Der FC Luzern setzt auf Kontinuität in der sportlichen Führung
  • Die Position des Cheftrainers steht nicht zur Diskussion
  • Ein erstes sportliches Fazit wird Ende Vorrunde gezogen.


Auf der Vereinshomepage fcl.ch findet man jetzt einen vierten Punkt, der in der Medienmitteilung fehlt:

  • Es haben nie Gespräche mit anderen Trainern stattgefunden.


Unsere Zeitung berichtete in ihrer Mittwochausgabe, dass während der Nationalmannschaftspause in Bad Ragaz ein Treffen der FCL-Verantwortlichen Alex Frei (Sportchef) und Ruedi Stäger (Präsident) mit dem früheren Basel- und HSV-Trainer Thorsten Fink stattgefunden hat.

Super-League-Schlusslicht Luzern spielt am Samstag (17.30 Uhr) im Cup auswärts gegen Challenge-Ligist Schaffhausen. Für den FCL heisst es: Ausscheiden verboten, sonst flammen die Trainerdiskussionen sofort wieder auf.

dw