FUSSBALL: FCL könnte den Kampf um Neumayr gegen Sion verlieren

Sportkoordinator Remo Gaugler erklärte am Freitag, dass erst nach dem Spiel gegen Sion über die Vertragsverlängerung mit Markus Neumayr weiter verhandelt werde. Klar ist nun: Die Walliser bieten dem deutschen FCL-Spielmacher ab der nächsten Saison einen deutlich lukrativeren Kontrakt an als die Innerschweizer.

Drucken
Teilen
Luzerns Markus Neumayr im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Lugano. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 20. November 2016))

Luzerns Markus Neumayr im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Lugano. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 20. November 2016))

FCL-Cheftrainer Markus Babbel hat am Freitag an der Medienkonferenz vor dem Spiel in Sion (Sonntag, 13.45 Uhr) gesagt, dass sie in guten Gesprächen mit Neumayr seien. Er hat aber auch feststellen müssen: «Wir können mit der Offerte von Sion nicht mithalten.»

Neumayr könnte ablösefrei wechseln

Vorwürfe macht Babbel dem Sion-Präsidenten Christian Constantin keine mehr wie vor eineinhalb Jahren, als dieser FCL-Goalgetter Marco Schneuwly mit einem Fünfjahres-Fabelangebot nach Sitten locken wollte. «Bei Marco Schneuwly handelte es sich um einen Spieler, der einen Mehrjahresvertrag bei uns hatte. Der Fall von Markus Neumayr liegt anders, sein Kontrakt läuft Ende Saison aus.» Für Luzern wäre dann der Abgang aber doppelt ärgerlich, weil Neumayr ablösefrei wechseln könnte.

Trotz der ungewissen Situation um Neumayr sagt Babbel: «Ich kann nachvollziehen, dass er über diesen Wechsel nachdenkt, schliesslich ist er nicht mehr der Jüngste.» Auf der anderen Seite möchten er und die gesamte FCL-Führung den Leistungsträger behalten. «Er ist ein wichtiger Mann für uns auf dem Platz und daneben. Wir versuchen in unserem Rahmen das Möglichste zu tun, um Markus Neumayr zu behalten.»

dw