FUSSBALL: FCL: Misslungener Umbruch kostet viel Geld

Der FCL hätte in der zweiten ganzen Saison unter Frei/Bernegger konstanter werden sollen. Das Gegenteil ist der Fall.

Daniel Wyrsch
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Der sportliche Erfolg bleibt aus: Das zweite Jahr unter Sportchef Alex Frei (links) und Trainer Carlos Bernegger ist geprägt von vielen Niederlagen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Der sportliche Erfolg bleibt aus: Das zweite Jahr unter Sportchef Alex Frei (links) und Trainer Carlos Bernegger ist geprägt von vielen Niederlagen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Ein Vergleich der Statistik der Luzerner Meisterschaftsspiele dieses und des letzten Kalenderjahres bringt Klarheit: 2013 war für Sportchef Alex Frei und Trainer Carlos Bernegger ein erfolgreiches Jahr, denn aus 28 Spielen resultierten 15 Siege und nur deren 6 Niederlagen. 2014, in bislang ebenfalls 28 Partien, sieht es genau umgekehrt aus, da 16 Spiele verloren gingen und nur 6 Siege errungen wurden.

Dabei hätte gerade in der laufenden Saison Luzern konstanter werden sollen. Frei sollte zwar sparen, aber er konnte mit Bernegger die Spieler holen, die zu ihnen passen. Nach zehn Runden ist der FCL noch immer sieglos und liegt mit drei Punkten Rückstand auf den nächsten Gegner Sion allein am Tabellenende. Jetzt schon ist klar, der Umbruch ist misslungen, der FCL hat zahlreiche Zuschauer weniger und statt gespart, erneut Millionen verloren.