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FUSSBALL: FCL mit aufgeladenen Akkus

Der FC Luzern hat die Länderspielpause für intensive Trainings und zum Kopf­lüften genutzt. Am Sonntag (13.45, Swissporarena) wartet gegen GC ein schwieriges Spiel.
Für den FCL gab es zuletzt Grund zur Freude. Trainer Markus Babbel (links) freut sich am 29. August mit Sebastian Schachten und Clemens Fandrich über den Sieg in Lugano. (Bild Martin Meienberger)

Für den FCL gab es zuletzt Grund zur Freude. Trainer Markus Babbel (links) freut sich am 29. August mit Sebastian Schachten und Clemens Fandrich über den Sieg in Lugano. (Bild Martin Meienberger)

Daniel Wyrsch

Auf den Tabellendritten FC Luzern wartet am Sonntag im eigenen Stadion eine besondere Herausforderung: Mit GC (2.) ist die bisherige Überraschungsmannschaft der Saison zu Gast. Die Zürcher waren in den ersten sieben Runden mit 24 Toren das klar offensivstärkste Team der Super League. 20 Treffer gingen auf das Konto des Quartetts Shani Tarashaj (6), Munas Dabbur (5), Caio (5) und Yoric Ravet (4). Allerdings sind die Grass­hoppers in der Defensive anfälliger als die meisten: 14 Gegentore. Zum Vergleich: Der FCL hat nur neun Tore kassiert. Die Luzerner haben dagegen offensiv noch nicht die Durchschlagskraft der letzten Rückrunde. Sie schossen bislang elf Treffer – sieben davon erzielte allein Liga-Toptorschütze Dario Lezcano.

Diese Zahlen dokumentieren deutlich: Die Zentralschweizer müssen gegen den Rekordmeister bereit sein. Die insgesamt zwei Wochen Wettkampfpause in diesem für Länderspiele reservierten Zeitraum nutzte der FCL bei meist schönem Wetter zum Trainieren. Trainer Markus Babbel (43): «Wir haben in Sachen Intensität eine Schippe draufgelegt.»

Erfolgserlebnis für Verteidigerduo

Am Mittwochnachmittag wurde ein internes Turnier gespielt, in dem die Kaderspieler in Zweierteams gegeneinander antraten. Für Aussenstehende unerwartet war, dass mit Jérôme Thiesson und François Affolter am Ende zwei Verteidiger den Siegerpokal in die Höhe stemmen konnten. Babbel allerdings meint: «Für mich war der Sieg der beiden Abwehrspieler keine Überraschung. Tore schiessen können sie, und defensiv stehen sie besser als andere.» Allerdings hatte das aus Verteidiger Tomislav Puljic und Topskorer Dario Lezcano bestehende Team Pech, dass es mit einer einzigen Niederlage den Final verpasste. Für Babbel wurde das Ziel des Wettbewerbs erreicht: «Dank der Mischung aus Ehrgeiz und Spass konnten wir mit diesem Turnier eine sehr hohe Belastung bei allen Spielern erreichen.»

Für den Trainer und seinen Staff war es in dieser Länderspielpause aber auch wichtig, dass die Spieler den Kopf lüften konnten. So gab Babbel seinen Leuten direkt nach dem Meisterschaftssieg in Lugano (1:0) wie auch am letzten Wochenende zwei Tage frei. Überraschenderweise trainierten die Spieler auch gestern nicht. Babbel begründet: «Erholungsphasen sind nach sehr intensiven Trainingstagen sehr wichtig. Nicht, dass wir keinen Bock gehabt hätten zu trainieren, aber man darf die Regeneration nicht vernachlässigen.» Gerade nach der sehr kurzen Sommerpause mit 14 Tagen Ferien ist es für Babbel ein Muss, dass die Profis zwischendurch «runterfahren können und mit der Familie etwas unternehmen oder auch mal abends mit Freunden weggehen können».

Auf der anderen Seite erwartet der Cheftrainer natürlich ab heute Freitag nochmals eine Steigerung auf dem Platz im Hinblick auf den Match gegen GC. «Damit wir hundertprozentig bereit sind. Eine besondere Motivation brauchen wir für dieses Heimspiel nicht.» Babbel ist überzeugt, dass seine Mannschaft «gegen diesen Gegner auf ähnlicher Wellenlänge» drei Punkte holen kann. Voraussetzung: «Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren.»

Wenn die Luzerner wie vor einer Woche im Testspiel in Sursee gegen Kaiserslautern aufspielen, dann stehen die Chancen wirklich nicht schlecht auf den ersten Heimsieg der Saison. Mit 5:1 schickte der FCL die Deutschen aus der 2. Bundesliga nach Hause in die Pfalz. Je zwei Tore steuerten Lezcano und Liverpool-Leihspieler Samed Yesil in seinem ersten Auftritt im Luzerner Dress bei, Jahmir Hyka glänzte mit einem Treffer und zwei Assists.

Auch Jantscher heute zurück

Seit Mittwoch ist neben dem U-19-Nationalspieler Remo Arnold und den U-20-Nationalspielern Nicolas Haas, Joao Oliveira und Olivier Kleiner auch der albanische Internationale Migjen Basha wieder zurück beim FCL. Er stand in Tirana bei der 0:1-Niederlage gegen Portugal durch ein spätes Tor von Miguel Veloso (92.) auf dem Feld. Erst heute trainiert Jakob Jantscher nach dem 4:1-Sieg mit Österreich in Schweden und der damit erreichten Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich wieder mit den Luzernern. «Die Österreicher haben mich beeindruckt», sagt Babbel. «Jakob bekam gegen Moldawien und in Schweden Einsatzzeit und hat tatkräftig am Erfolg mitwirken können.» Gegen GC werden Jantscher und Hekuran Kryeziu aber eine Sperre absitzen müssen.

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